Aktuelles

Insulin: Einfluss der Nahrungsaufnahme auf Glukose- und Insulinspiegel
Datum: 4. Juli 2022
Zum Beitrag

Beitrag der Woche: Insulin und Blutzuckerspiegel

Insulin ist das zentrale Hormon der Blutzuckerregulation in unserem Körper. Es handelt sich um ein kugelförmiges Hormon, das aus einzelnen Eiweißbausteinen, den Aminosäuren, zusammengesetzt ist. Insulin spielt eine elementare Rolle im Kohlenhydrat-, Fett- und Eiweißstoffwechsel und steht in engem Zusammenhang mit der Entstehung der Insulinresistenz, des Diabetes mellitus und des metabolischen Syndroms. Darüber hinaus fördert oder hemmt es eine Vielzahl weiterer Reaktionen im gesamten Stoffwechsel.

Inhalt

News: Fort- und Weiterbildungen
Datum: 2. Juli 2022
Übersicht: Fort- und Weiterbildungen

Arzneimittel und Mikronährstoffe

Typ: Webinar/ Online-Seminar
Datum: 07. und 14.09.2022
VeranstalterIn: prof.e.a.t. Akademie
ReferentInnen: Prof. Martin Smollich
Rabatt für Mitglieder: 10 % (von 158 EUR)
Themen laut Anbieter:

Teil 1

  • Einfluss von Medikamenten auf Mikronährstoffe. Bei welchen Arzneimitteln sollte man darauf achten?
  • Was kann man über die Ernährung erreichen. Wer braucht Supplemente?
  • Nebenwirkungen von Medikamenten können durch Mikronährstoffmangel verstärkt werden: Nicht nur in der Krebstherapie, sondern auch bei vielen anderen Therapien ist es möglich, durch spezifische Mikronährstoffe die Verträglichkeit und Wirksamkeit der medikamentösen Therapie zu verbessern. Worauf kommt es an?

Teil 2

  • Wechselwirkungen zwischen Arzneimitteln und Mikronährstoffen
  • Einige Medikamente werden in ihrer Wirkung abgeschwächt oder komplett unwirksam, wenn sie gemeinsam mit bestimmten Nahrungsergänzungsmitteln eingenommen werden.
  • Was sind kritische Wechselwirkungen und wie können sie vermieden werden?
  • Ihre Fragen per F&A?

Weitere Informationen und Anmeldung

News: Beratungspraxis
Datum: 1. Juli 2022

Mikropausen gegen Stress

Sogenannte Mikro-Pausen sollen helfen, in stressigen Zeiten die Balance zu finden und entspannt zu bleiben. Eingebaut in den Alltag können die kleinen Auszeiten vor allem in andauernden Stressperioden für ein notwendiges und regelmäßiges Herunterfahren des Nervensystems sorgen.

In Pausen von 10 bis 15 Minuten wird bewusst die Arbeit unterbrochen und etwas für sich selbst getan. Das können kleine Bewegungseinheiten, bewusste Atempausen oder auch einfach Nichtstun sein.

Denn Pausen, auch kurze, steigern die Leistungsfähigkeit. Verantwortlich dafür ist die enge Zusammenarbeit von Sympathikus und Parasympathikus im Gehirn. Der Sympathikus, das Gaspedal, versetzt uns in körperliche und geistige Leistungsfähigkeit. Der Parasympathikus, das Bremspedal, entspannt und regeneriert uns. Vor allem die Balance bzw. der häufigere Wechsel von Gas geben und bremsen sorgt für eine kontinuierliche Leistungsfähigkeit.

Quelle: impulse.de

News: Wissen und Wissenschaft
Datum: 30. Juni 2022

Empfehlungen zu Nahrungsergänzungsmitteln gegen Krebs und KHK aktualisiert

Die US Preventive Services Task Force (USPSTF) hat ihre Empfehlungen zur Vitamin- und Mineralstoffsupplementation zur Vorbeugung von Krebs [USPSTF 2022] und kardiovaskulären Erkrankungen [O’Con 2022] aktualisiert. Der Nutzen wird auch unter Berücksichtigung neuer Studien weitgehend als nicht ausreichend bis negativ bewertet. Die Empfehlungen für gesunde Erwachsene bleiben somit unverändert:

  • Es wird davon abgeraten, Beta-Carotin oder Vitamin E zu supplementieren, um kardiovaskulären Erkrankungen oder Krebs vorzubeugen.
  • Für alle weiteren Vitamine und Mineralstoffe, einzeln oder kombiniert, gibt es keine ausreichende Evidenz.
  • Für einen Nutzen von Multivitamin-Supplementen gibt es ebenfalls keine ausreichende Evidenz.

Die zusätzliche Einnahme von Beta-Carotin führt zu einem Anstieg von Lungenkrebsfällen, insbesondere unter Rauchenden, und erhöht das kardiovaskuläre Sterblichkeitsrisiko. Das Abraten für Vitamin E beruht auf der nachweislichen Unwirksamkeit gegen Krebs sowie kardiovaskuläre Erkrankungen.

News: Gesetze, Berichte und Kampagnen
Datum: 29. Juni 2022

Erleichterter Zugang zur bariatrischen Operation?

Ein 55-jähriger Mann mit einem Body Mass Index von 55 verklagte seine Krankenkasse auf Kostenübernahme einer Magenverkleinerung. Das Bundessozialgericht (BSG) urteilte, dass es im Vorfeld einer bariatrischen Operation ausreicht, wenn die nicht-operativen Methoden als wenig erfolgversprechend gelten und die voraussichtlichen Ergebnisse der Operation den nicht-operativen Methoden überlegen sind.

Das BSG wies zudem darauf hin, dass es auf die Erfolgsaussichten, die voraussichtliche Dauer bis zu einem spürbaren Erfolg, das Ausmaß der Folge- und Begleiterkrankungen der Adipositas und die dadurch bedingte Dringlichkeit der Gewichtsreduktion ankommt.

Quelle: ÄrzteZeitung

News: Wissen und Wissenschaft
Datum: 28. Juni 2022

Anblick einer Mahlzeit löst Entzündungsreaktion aus

Der bloße Anblick oder Geruch einer Mahlzeit führt bereits zu einer Insulinausschüttung. In dieser neuronal vermittelten Phase der Insulinfreisetzung tritt eine kurze Entzündungsreaktion auf, wie Schweizer Forschende herausfanden [Wie 2022]. Diese ist für das Freisetzen von Insulin notwendig. Verantwortlich hierfür ist der Botenstoff Interleukin-1 beta (IL-1 beta), der auch an der Abwehr von Krankheitserregern oder aber an der Entstehung von Diabetes mellitus vom Typ 2 beteiligt ist.

Im Gehirn aber regen Geruch und Anblick der Mahlzeit bestimmte Immunzellen an, die kurzfristig IL-1 beta ausschütten. Das wiederum stimuliert das vegetative Nervensystem. Von hier aus gelangt das Signal an die Bauchspeicheldrüse, den Ort der Insulinausschüttung.

Bei Personen mit Übergewicht fällt die Entzündungsreaktion deutlich heftiger aus, sodass die neuronal vermittelte Phase der Insulinfreisetzung hier bereits beeinträchtigt sein kann.

News: Gesetze, Berichte und Kampagnen
Datum: 27. Juni 2022

In eigener Sache/ Empfehlung: Rettet Perspective Daily

Alle sprechen über Probleme – Perspective Daily berichtet über Lösungen. 7 Tage die Woche, mit einem sorgfältig recherchierten Artikel am Tag.   

Perspective Daily ist Deutschlands erstes Medium für Konstruktiven Journalismus und wurde vor 6 Jahren mithilfe eines Crowdfundings durch die ersten 12.000 Mitglieder gegründet. Seit 6 Jahren schreiben sie gegen den Strom an Negativschlagzeilen an und veröffentlichen stattdessen Hintergrundrecherchen, berichten über positive Trends und zeigen alternative Wege auf.

Mit den Artikeln bei Perspective Daily werden den Leser:innen eine Wissensgrundlage geliefert, die ihnen hilft, Probleme und Herausforderungen durch informierte Entscheidungen anzugehen. Es geht darum, Hintergründe zu verstehen und Zusammenhänge aufzuzeigen, um das Heute und Morgen gestalten zu können.

Dabei ist das Themenspektrum bei Perspective Daily breit: von Entwicklungen in den Bereichen Umwelt*, Energie*, Digitales* über Fragen der Gesundheit*, Ernährung*, Psychologie* bis hin zu den Feldern Gesellschaft*, Wirtschaft* und Arbeit*. Für die Artikel werden die Themen von den Autor:innen empirisch und wissenschaftlich beleuchtet und in einer anschaulichen und leicht verständlichen Weise aufbereitet.

Um sich nachhaltig finanzieren zu können und weiterhin werbefreien und lösungsorientierten Journalismus betreiben zu können, brauchen sie allerdings bis Ende Juli dringend 2.000 neue Mitglieder!

Hier geht es zur Rettungsaktion. Danke im Namen des Perspective-Daily-Teams!

*Leseproben

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