Aktuelles

News: Beratungs- und Praxistools
Datum: 27. Januar 2022
Übersicht: Beratungs- und Praxistools

Gexsi – Die Suchmaschine für eine bessere Welt

Gexsi bezeichnet sich selbst als Sozialunternehmen, das dem Gemeinwohl verpflichtet ist. Jede Suchanfrage generiert Einnahmen, mit denen Projekte auf der ganzen Welt unterstützt werden.

Auf der Website gibt es eine Übersicht über die unterstützten Projekte. Beispiele sind “HealthForBees – Schutz der Bienen vor Umweltgiften”, “Sanku – Gesunde Grundnahrungsmittel für Afrika”, “SIRPLUS – Lebensmittel retten” oder auch “SeaSoilution – Biodünger statt Algenplage”.

Die Projekte orientieren sich dabei an 17 Zielen, den Sustainable Development Goals (UN-Nachhaltigkeitsziele, SDGs). Diese decken die Bandbreite der Themen ab, die für eine lebenswerte Zukunft unmittelbar relevant sind. Der Fokus in der Auswahl der Projekte liegt dabei auf 5 Clusterthemen (1. Die Schwachen stärken, 2. Ein faires Miteinander, 3. Gute Lebensbedingungen für alle, 4. Schutz des Planeten, 5. Achtsamer Umgang mit Ressourcen).

Weitere Informationen können auf der Website von Gexsi nachgelesen werden.

News: Wissen und Wissenschaft
Datum: 26. Januar 2022
Hintergrundbeitrag: Magnesium, Immunsystem

Magnesium fürs Immunsystem

Bestimmte Zellen des Immunsystems, die sogenannten T-Zellen, sind auf eine gute Versorgung des Körpers mit Magnesium angewiesen, um ihre Funktion optimal auszuüben.

Vor allem bei Krebserkrankungen spielt das potenziell eine große Rolle. In Untersuchungen zeigte sich, dass diese T-Zellen entartete oder infizierte Zellen nur in magnesiumreicher Umgebung wirksam eliminieren können. Stieg die Magnesiumkonzentration, verstärkte das die Immunantwort gegen die Krebszellen [Löt 2022]. Nun werden Wege gesucht, die Magnesiummenge in Tumoren gezielt zu steigern.

Inwiefern eine gesteigerte Zufuhr von Magnesium über die Nahrung zum “Boostern” des Immunsystems geeignet ist, muss noch erforscht werden.

News: Fach- und Sachbücher, Leitlinien
Datum: 25. Januar 2022
Übersicht: Leitlinien

Aktualisierte Leitlinie zu ketogenen Diäten verfügbar.

Es steht ein Update der Leitlinie “Ketogene Diäten” zur Verfügung. Erstmals sind internationale Empfehlungen für ketogene Ernährungstherapien für Säuglinge, Erwachsene, bei Glut1-Defekt sowie zur intravenösen Anwendung integriert. Zudem gibt es neue Erkenntnisse zur Therapie bei pädiatrischem und adultem refraktärem und superrefraktärem Status epilepticus. Widersprüchlich sind hingegen weiterhin die verfügbaren Studien zu einem möglichen kardiovaskulären Risiko.

Noch nicht ausreichend belegt ist zudem die Wirksamkeit bei neurodegenerativen Erkrankungen, Tumoren, im Leistungssport sowie im Zusammenhang mit dem Mikrobiom. Das wissenschaftliche Interesse daran ist jedoch hoch, sodass in den nächsten Jahren weitere Ergebnisse zu erwarten sind.

In der Praxis sind orale Ketone verfügbar, die jedoch aufgrund fehlender Anwendungsdaten für den Einsatz in der Therapie nicht etabliert sind.

Die Leitlinie ist auf AWMF online verfügbar.

Gemüse/-erzeugnisse: Eat the rainbow
Datum: 24. Januar 2022
Zum Beitrag

Beitrag der Woche: Gemüse und Gemüseerzeugnisse

Gemüse und Gemüseerzeugnisse zeichnen sich durch ein breites Sortiment mit vielen verschiedenen Farben, Aroma- und Geschmacksstoffen aus. Die meisten Gemüsesorten sind energiearm, dafür aber reich an Nährstoffen wie Nahrungsfasern, Vitaminen und Mineralstoffen sowie sekundären Pflanzenstoffen. Die Warengruppe sollte daher (mehrmals) täglich auf dem Speiseplan stehen. Um das zu erreichen, gibt es viele Möglichkeiten.

Inhalt

News: Fort- und Weiterbildungen
Datum: 21. Januar 2022
Übersicht: Fort- und Weiterbildungen

Für Kurzentschlossene: Adipositas – Ursachen, Folgen und die Ernährungstherapie

Datum: 29.01.2022, 10.00-13.15 Uhr
ReferentInnen: Prof. Nicolai Worm
VeranstalterIn: essteam GbR – essakademie
Kosten: 129,00 EUR anstatt 149,00 EUR
Kurzbeschreibung laut Anbieter:

Adipositas ist die exzessive Ansammlung von Lipiden im Fettgewebe, aber auch ektop in Bauchhöhle und Organen. Hierzulande bringen 67 % der Männer und 53 % der Frauen zu viel Gewicht auf die Waage. Fettleibigkeit hat weniger mit mangelnder Willenskraft zu tun, sondern ist die unwillkürliche Antwort auf eine adipogene Umwelt, in der schmackhafte, energiereiche und stark verarbeitete Lebensmittel immer und überall für wenig Geld verfügbar sind.

Vor allem für Menschen mit genetischer Prädisposition, kann diese massive Befeuerung mit Essensreizen zu Störungen in der Hunger-Sättigungsregulation und dadurch zu Überernährung führen, was ein Teil der Adipositasentstehung erklären könnte. Aber auch andere Faktoren wie Dysstress, Aufnahme von Kunststoffen, Schlafstörungen, gesteigerter Muskelabbau können Störungen im Hormonhaushalt sowie Veränderungen in der Nahrungspräferenz bewirken, den Energieverbrauch senken, die Energieaufnahme steigern und somit die Energiebilanz in den positiven Bereich verschieben. Wer schließlich die überschüssigen Pfunde wieder loswerden möchte, sagt seinem Körper den Kampf an. Aber leider scheitern 80 % der Diäten.

Das Ziel des Seminars ist es, die Ursachen von Adipositas darzulegen und eine Ernährungsweise kennenzulernen, die einen lang anhaltenden Erfolg sichert.

Weitere Informationen und Anmeldung

News: Beratungsmaterialien und Downloads
Datum: 20. Januar 2022
Zum Medienshop

Neue Beratungsmaterialien zu Gemüse und Gemüseerzeugnissen

Ab sofort sind neue Miniposter/ Slidedocs verfügbar:

Die PDF-Dateien können im Medienshop käuflich erworben werden. Für unsere Mitglieder stehen neben den PDF-Materialien zusätzlich Bildformate zum kostenfreien Download bereit. Diese können für die Beratung als auch zur Gestaltung eigener Unterlagen genutzt werden.

News: Wissen und Wissenschaft
Datum: 19. Januar 2022
Hintergrundbeitrag: Selen

Metaanalyse: Zusammenhang zwischen Selen und Depressionen

Eine Übersichtsarbeit aus dem Jahr 2022 untersuchte den Zusammenhang zwischen der Versorgung mit dem Mineralstoff Selen und dem Auftreten von depressiven Schüben bzw. Erkrankungen [Saj 2022].

Die Analyse von 15 Studien brachte keine messbaren Unterschiede zwischen den Selenwerten im Blut von Personen mit depressiven Erkrankungen einerseits und Gesunden andererseits hervor. Ein Zusammenhang ergab sich jedoch in Bezug auf die Häufigkeit von Wochenbettdepressionen: Diese nahm mit steigender Selenzufuhr ab. Auch besserten sich depressive Symptome unter einer Selensupplementierung. Die AutorInnen schließen daraus, dass Selen als adjuvante Therapie bei Depressionen unterstützend sein könnte, wenn sich die Beobachtung in weiteren Studien untermauern lässt.

News: Wissen und Wissenschaft
Datum: 18. Januar 2022
Hintergrundbeitrag: Diabetes mellitus – Ernährungstherapie

Aktualisierte Praxisempfehlungen bei Diabetes mellitus Typ 2

Die aktualisierten Praxisempfehlungen der Deutschen Diabetes Gesellschaft (DDG) zur Gewichtsabnahme bei Diabetes mellitus schlägt nun verschiedene Kostformen vor [DDG 2021]. Dazu gehören

  • Formula-Diäten
  • Low carb-Ernährung
  • Low fat-Ernährung
  • Intervallfasten

In den Erläuterungen ist angegeben, dass genaue Verzehrvorgaben für Kohlenhydrate, Fette und Proteine überholt seien. Auch die mediterrane, vegetarische und vegane Ernährung seien durchaus geeignet. Der Vorteil: Verschiedene Ernährungsmuster können miteinander kombiniert werden und persönliche Vorlieben stärker berücksichtigen bzw. die Compliance verbessern.

Unklar sind hingegen die Effekte beim nordischen Ernährungsmuster, der makrobiotischen Ernährung, der DASH- oder auch der Paleo-Diät.

News: Gesetze, Berichte und Kampagnen
Datum: 17. Januar 2022

Kaffeekirsche als neuartiges Lebensmittel zugelassen

Zukünftig können Tee und aromatisierte Getränke wie Limonaden aus der Pulpe der Kaffeekirsche hergestellt werden bzw. diese als Zutat aufführen [Lebensmittelverband Deutschland 2022].

Konkret wird dann auf der Lebensmittelverpackung als Bezeichnung stehen: „Pulpe der Kaffeekirsche“ und/oder „Cascara (Pulpe der Kaffeekirsche)“, und/oder „Aufguss aus der Pulpe der Kaffeekirsche“ und/oder „getrockneter Aufguss aus der Pulpe der Kaffeekirsche“.

Die Kaffeekirsche ist die Steinfrucht der Kaffeepflanze, ist rot gefärbt und erhielt daher ihre Bezeichnung. Bislang war die rote Pulpe ein Abfallprodukt, da bei der Kaffeeernte nur die Bohne von Interesse war.

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