Aktuelles

News: Fort- und Weiterbildungen
Datum: 4. Februar 2023
Zu den Fort- und Weiterbildungen

Präsenz-Seminar: Update Allergieprävention und Allergien im Säuglingsalter z. B. FPIES

Kategorie: Präsenz-Seminar
Veranstaltungsort: Kirchstraße 1, 88273 Fronreute
Datum: 28.-29.04.2023
Veranstaltet von: Silke Moosmann-Hohl
Referierende: Dr. Imke Reese
Kosten/ Rabatt für Mitglieder: 10 % auf 370 € (inkl. Snacks und Getränke)
Kurzbeschreibung laut Veranstaltung:

Ernährungstherapeutisches Handeln im Bereich Allergologie ist stärker denn je von den Erkenntnissen aus der Allergieprävention beeinflusst. Überlegungen zur Toleranzentwicklung und zum Toleranz-erhalt prägen nicht nur die präventiven Empfehlungen, sondern auch das Handeln in der Diagnostik und Therapie von Nahrungsmittelallergien Deshalb ist allergologische Ernährungstherapie untrennbar mit Aspekten der Allergieprävention verbunden.

Das Seminar wird sich am ersten Tag mit den aktuellen Empfehlungen zur Allergieprävention befassen. Der Fokus liegt auf den ernährungsrelevanten Empfehlungen, deren Hintergründe erläutert und kritisch diskutiert werden.

Der zweite Tag wird sich den diagnostischen und therapeutischen Konsequenzen und damit maßgeblich dem Säuglings- und Kindesalter widmen. Auch wenn der Schwerpunkt auf den klassischen IgE-vermittelten Reaktionen liegt, werden auch nicht-IgE-vermittelte Formen der Nahrungsmittelallergie im frühen Lebensalter dargestellt.

Die Teilnehmerzahl ist begrenzt.

Weitere Informationen und Anmeldung

News: Beratungsmaterialien und Downloads
Datum: 3. Februar 2023

Kursmodul: Der German-Nutrition Care Prozess und Beratungsunterlagen

Ab sofort steht das überarbeitete und zugleich erste Kursmodul zum qualitätssichernden Beratungsprozess online zur Verfügung.

Lektionen:

  • Europäische Modelle im Kurzüberblick
  • Der German-Nutrition Care Prozess (G-NCP) im Überblick
  • Prozessschritte des G-NCP

Zudem sind die ersten zugehörigen Beratungsunterlagen im editierbaren A4-Powerpoint-Format verfügbar. Diese werden im Zuge weiterer veröffentlichter Kursmodule ergänzt.

Link: Der qualitätssichernde Beratungsprozess

News: Beratungspraxis
Datum: 2. Februar 2023

Präventionspraxis: Schutz vor Magen-Darm-Tumoren durch Ernährung

Krebserkrankungen des Magen-Darm-Trakts zählen zu den häufigsten Tumorerkrankungen. Trotz mitunter stark variierender Risikofaktoren gilt die Ernährung als einer der gemeinsamen Nenner, mit denen sich das Risiko reduzieren lässt. Medical Tribune fasste die wichtigsten Faktoren für 6 Tumorarten zusammen.

Dickdarmkrebs

  • Risiko-steigernd: hoher Verzehr von rotem und verarbeitetem Fleisch sowie Wurst, hoher Alkoholkonsum (>30 g/ Tag), Body Mass Index (BMI) größer 31 kg/m²
  • Risiko-senkend: Vollkornprodukte und Ballaststoffe, Milch und Milcherzeugnisse (ca. 400 g/ Tag), mediterrane Kost bzw. pflanzenbasierte Kost, Fisch, Vitamin D, Obst

Magenkrebs

  • Risiko-steigernd: Anstieg des Body Mass Index >5 kg/m² (BMI), hoher Alkoholkonsum (>45 g/Tag), hoher Salz- und verarbeiteter Fleischverzehr
  • Risiko-senkend: mediterrane Kost, Zitrusfrüchte

Leberkrebs

  • Risiko-steigernd: Aflatoxine (aus Erdnüssen, Reis oder Kakaobohnen), hoher Alkoholkonsum (>45 g/Tag), Adipositas,
  • Risiko-senkend: Kaffee, Geflügel, Fisch, mediterrane Kost bzw. pflanzenbasierte Kost

Pankreaskrebs

  • Risiko-steigernd: Adipositas, vermutlich hoher Alkohol-, verarbeiteter Fleisch- und Wurstkonsum, eventuell Fruktose
  • Risiko-senkend: zuckerarme Kost, pflanzenbasierte Kost, salzarme Kost

Krebserkrankungen der Gallenwege

  • Risiko-steigernd: hoher Body Mass Index (>32,5 kg/m²)
  • Risiko-senkend: mediterrane Ernährung,

Speiseröhrenkrebs

  • Risiko-steigernd: steigender Body Mass Index um mehr als 5 kg/m², Alkohol, eventuell Mate-Tee

Weitere Informationen/ Quelle: medical tribune

News: Fach- und Sachbücher, Leitlinien
Datum: 1. Februar 2023

Dokumentation: Mein Körper, meine Energie

In der zdf-Mediathek verfügbar sind aktuell 2 Teile der Dokumentation „Mein Körper, meine Energie“.

Im ersten Teil „Raus aus dem Tief“ werden vier Menschen, die sich existenziellen Fragen stellen müssen, begleitet. Die Coronapandemie hat das Leben der vier Menschen auf den Kopf gestellt: Ob durch den Lockdown, Long Covid, chronische Arbeitsüberlastung oder chronische Erkrankungen – die Folgen wie Motivationskrisen, Depressionen oder schwere körperliche Langzeitschäden stürzten die Beteiligten in Verzweiflung und stellten sie vor große Herausforderungen. Die Dokumentation geht währenddessen der Frage nach, was genau bei den einzelnen Problemen im Körper passiert und welche Rolle die Psyche dabei spielt. Wie entsteht Widerstandskraft und warum scheinen manche Menschen mehr davon zu haben? Welche Rolle spielt das persönliche Umfeld und welchen Einfluss haben die eigene Ansprüche? Psychiater, Genforscher, Immunologen, Stressforscher begleiten die vier Menschen dabei, wie sie aus dem Tief wieder rauskommen können.

In Teil 2 „Wie komme ich zu mehr Power?“ stehen weitere Protagonisten wie Leistungssportler und UnternehmerInnen im Fokus. Immer in Bezug auf ihre Leistungsfähigkeit werden die biologischen Mechanismen und Zusammenhänge zwischen Mitochondrien, den Zellkraftwerken, und der persönlichen Leistungsfähigkeit unter die Lupe genommen. Forschende erklären, warum Körper, Ernährung und Psyche nicht voneinander getrennt behandelt werden können und welche Rolle die eigene Gesundheit dabei spielt. Was passiert, wenn die Mitochondrien nicht mehr funktionieren? Welchen Einfluss haben die Gene oder die Kindheit? Die Dokumentation zeigt auch, was bei chronischer Überlastung passiert und wie man dann wieder zu mehr Energie finden kann.

Weitere Informationen/ Quelle: zdf Mediathek (Teil 1 und Teil 2)

News: Wissen und Wissenschaft
Datum: 31. Januar 2023

Studie: Befeuern viel Zucker und Stärke eine allergische Entzündung der Lunge und Asthma?

Die Daten einer Studie sprechen dafür, dass ein hoher Konsum an leicht verdaulichen Kohlenhydraten wie Stärke und Zucker das Asthma-Risiko fördert. Die Ergebnisse zeigen einen direkten Zusammenhang: Die Asthmahäufigkeit korreliert mit dem Zuckerverzehr bei Jungen und dem Stärkeverzehr bei Mädchen [Mus 2022]. Eine mögliche Ursache für den Unterschied zwischen Jungen und Mädchen sind geschlechtsspezifische Stoffwechselprozesse oder Ernährungsgewohnheiten.

Anhand von Mausmodellen wurden zudem mögliche Mechanismen abgeleitet. Hier zeigten sich unter hoher Zucker- und Stärkeaufnahme im Vergleich zu einer fettreichen Fütterung eine verstärkte allergische Entzündung der Lunge mit erhöhtem oxidativen Stress, vermehrter Schleimproduktion und einer zunehmenden Infiltration von Entzündungsfaktoren. Auch die IgE-Serumspiegel waren erhöht.

Weitere Informationen/ Quelle: inflammatio-Newsletter Januar 2023

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