Beratungs- und Praxistools für Ernährungsfachkräfte

Beratungstools

Tools für die Beratung umfassen Apps, Datenbanken und Freelancer-Programme, die den allgemeinen oder speziellen Beratungsprozess professionell unterstützen können.

Arznei aktuell (Medikamenten-Datenbank)

Die App “Arznei aktuell” stellt Medizinern und anderen in den Gesundheitsberufen tätigen Fachkräften eine umfangreiche Medikamentendatenbank mit mehr als 60.000 gelisteten Präparaten zur Verfügung. Die Medizin-App enthält überwiegend Fachinformationen zu verschreibungspflichtigen Arzneimitteln und Medizinprodukten, die nicht für den Laien bestimmt sind. Zusätzlich enthält die Medikamenten-Datenbank den Giftnotruf und die regionalen Notfalldepots.

Weitere Informationen gibt es auf der Website ifap.

blink.it (Coaching-Tool)

Die Plattform blink.it bietet Trainern und Coaches sowie Beratern und Anbietern von Bildungsangeboten ein Tool zur Vertiefung von Wissen oder zur Begleitung von bereits Erlerntem in der Praxis an. Die Gründer Michael Witzke und Konstantin Ristl wollen damit insbesondere die Lücke zwischen Lernen der Theorie beispielsweise in Seminaren, Coachings oder Fortbildungen und der Umsetzung des Gelernten in der Praxis schließen. Denn die meisten Fragen ergeben sich in der Umsetzungsphase – und hier fehlt zumeist die kontinuierliche Begleitung und Betreuung.

blink.it will diese Lücke zeitsparend, motivierend und kostengünstig füllen und entwickelte eine optisch sehr ansprechende, intuitive und technisch leicht verständliche Software. Damit will das Team also nicht die Präsenzveranstaltungen ersetzen, sondern mit einem Zusatznutzen attraktiver machen. Dies kann sowohl unentgeltlich als auch kostenpflichtig erfolgen.

Weitere Informationen gibt es auf der Website blink.it.

CaraCare (Ernährungscoach bei Verdauungsproblemen)

CaraCare versteht sich als Ernährungscoach bei Verdauungsproblemen. Die App bietet Ernährungsempfehlungen bei verschiedenen Verdauungsbeschwerden unter professioneller Anleitung an. Ernährungsfachkräfte können sich bewerben. Der Nutzer erfasst in einem Tagebuch seine Beschwerden und seine regelmäßigen Mahlzeiten. Mithilfe der Dokumentation soll es ihm so erleichtert werden, Zusammenhänge zwischen den Symptomen und der eigenen Ernährung herzustellen.

Weitere Informationen gibt es auf der Website cara care.

CED Forum App

Die CED Forum App wurde für Betroffene mit chronisch-entzündlichen Darmerkrankungen wie Morbus Crohn und Colitis ulzerosa entwickelt. Die interaktive Plattform dient in erster Linie dem Austausch untereinander. Weitere Funktionen sind

  • Terminerinnerung/ Verwaltung von Arztterminen
  • Tagebuchfunktion/ Einnahme von Medikamenten
  • Lebensmittelampel
  • Toilettenfinder

Damit bietet sich den Betroffenen Unterstützung im Alltag auch für sensible Themen. Dadurch kann sich die Therapieakzeptanz und das Therapieverständnis verbessern.

Weitere Informationen sind auf der Website CED – Trotzdem ich verfügbar.

CED – Trotzdem ich
(Infoportal für Betroffene)

Die Plattform „CED – Trotzdem ich“ bietet PatientInnen mit Morbus Crohn oder Colitis ulzerosa wichtige und interessante Hintergrundinformationen rund um ihre Erkrankung. Die Website liefert verständliche Artikel zu Anzeichen, Diagnose, Alltag und Unterstützungsmöglichkeiten. Letzterer beleuchtet insbesondere Aspekte zu Beruf und Recht, Partnerschaft sowie Selbstmanagement.

Zudem gibt es immer aktuelle Informationen zum Beispiel zu Covid-19, neue leckere Rezepte für den Alltag oder auch Hinweise zu wichtigen Adressen, interessanten Online-Seminaren und neuen Materialien.

Die Website ist eine Initiative des Pharmaunternehmens Takeda und kann unter https://www.ced-trotzdem-ich.de/ erreicht werden.

Clever Memo
(Coaching Tool)

CleverMemo unterstützt die Umsetzungsbegleitung der Beratung, die in einer Art Verlaufsdokumentation die gesamte Kommunikation zwischen Berater und Klient für beide Seiten sichtbar macht. Das Tool zeichnet sich eine einfache Bedienbarkeit, einen sicheren Datenschutz sowie eine synchrone Dokumentation aus. Neben vielfältigen Optionen für die nachhaltige Betreuung von Präsenz-Beratungsstunden ist auch eine schnellere Vorbereitung für die nächste Sitzung möglich. So erleichtert es nicht nur den Kontakt zwischen Berater und Ratsuchendem, sondern spart auch Zeit. Gleichzeitig liefert CleverMemo Vorlagenbeispiele für Aufgaben und Begleitinstrumente, die zudem beliebig angepasst und erweitert werden können.

Weitere Informationen gibt es auf der Website Clever memo.

CodeCheck (Barcode-Scanner für Produkte)

Mit der App Codecheck ist es nun ein Leichtes, verschiedene Informationen zu einem Produkt sofort zu bekommen. Mittlerweile zählt die App mit 27 Millionen Produkten wohl mit zu den größten Produktratgebern im Internet. Zu einem Lebensmittel zeigt Codecheck neben detaillierten Nährwertangaben auch via Ampelfarben, ob ein Produkt zu viel Zucker, Salz oder Fett enthält. Zusätzlich wird auf Palmöl-Bestandteile oder gefährdete Fischarten hingewiesen. Auch lässt sich mit einem Blick herausfinden, ob das Produkt vegan, vegetarisch, gluten- oder laktosefrei ist. Neben dem Scannen von Lebensmitteln ist auch das Scannen von Kosmetika möglich. Neben den Information zu den einzelnen Produkten vereint die App zusätzlich einen Newsfeed mit Artikeln zu den Themen Gesundheit, Schönheit, Umwelt sowie zahlreichen Tipps und Rezepten.

Weitere Informationen gibt es auf der Website CodeCheck.

DZG-App (Zöliakie-App)

Wer unter einer Glutensensitivität, Zöliakie oder Glutenunverträglichkeit leidet, muss im Supermarkt und beim Außer-Haus-Verzehr oft stundenlang die Etiketten und Zutatenlisten studieren, um sicher gehen zu können, glutenfrei zu speisen. Hierbei soll von nun an die DZG-App der Deutschen Zöliakie Gesellschaft unterstützen. Wer wissen will, ob ihm die dargebotenen Informationen hilfreich sein können, muss erst eine Mitgliedschaft beantragen, die immerhin mit 45 EUR im Jahr zu Buche schlägt. Zudem ist für die Erstregistrierung eine Verwaltungspauschale von 15 EUR zu bezahlen.

Weitere Informationen gibt es bei DZG online.

EatSmarter (Rezept-App)

Mit der EatSmarter-App erhält der Nutzer via Smartphone oder Tablet Zugriff auf fast 190.000 Rezepte. Besonders praktisch sind die zahlreichen Filtereinstellungen der Anwendung. Neben klassischen Kategorien wie Fleischgerichte, Frühstück, Desserts und Co lassen sich die Rezepte nach verschiedenen Ernährungsformen und Lifestyle-Kriterien filtern. Wünscht sich der Klient Unterstützung bei seiner veganen Ernährungsumstellung, soll er sich eiweißreich ernähren oder sucht er Rezepte für eine Säure-Basen-Diät, kann der Berater ihm dank der App schnell mit passenden Vorschlägen versorgen. So werden Klienten praxisnah bei ihrer notwendigen oder gewünschten Ernährungsumstellung unterstützt und können die Empfehlungen aus der Beratungsstunde in der heimischen Küche direkt in die Tat umsetzen.

Weitere Informationen gibt es auf der Website eatsmarter.

embryotox.de

Die App Essplorer wurde von der Verbraucherzentrale Baden-Württemberg aus der Website www.essplorer.de weiterentwickelt und liefert unabhängige sowie verlässliche Informationen zu Lebensmitteln, Ernährung und Kosmetik.

Es werden vorrangig häufig gestellte Fragen zu Trends und neuen Produkten beantwortet. So gibt es Informationen zu Superfood, Nahrungsergänzungsmitteln oder Zusatzstoffen und Süßungsmitteln. Zielgruppe sind in erster Linie Jugendliche. Die Informationen sind aber auch für Erwachsene interessant. Das erlernte Wissen kann anschließend in einem Quiz getestet werden. Die Verbraucherzentrale verfolgt mit der App das Ziel des kritischen Umgangs mit Lebensmitteln und Kosmetik sowie mit Werbung und Medienberichten.

Die Anwendung für Smartphone und Tablet ist kostenfrei für iOS und Android erhältlich. Weitere Informationen sind unter www.essplorer.de oder auf der Website der Verbraucherzentrale Baden-Württemberg verfügbar.

Essplorer

Die App Essplorer wurde von der Verbraucherzentrale Baden-Württemberg aus der Website www.essplorer.de weiterentwickelt und liefert unabhängige sowie verlässliche Informationen zu Lebensmitteln, Ernährung und Kosmetik.

Es werden vorrangig häufig gestellte Fragen zu Trends und neuen Produkten beantwortet. So gibt es Informationen zu Superfood, Nahrungsergänzungsmitteln oder Zusatzstoffen und Süßungsmitteln. Zielgruppe sind in erster Linie Jugendliche. Die Informationen sind aber auch für Erwachsene interessant. Das erlernte Wissen kann anschließend in einem Quiz getestet werden. Die Verbraucherzentrale verfolgt mit der App das Ziel des kritischen Umgangs mit Lebensmitteln und Kosmetik sowie mit Werbung und Medienberichten.

Die Anwendung für Smartphone und Tablet ist kostenfrei für iOS und Android erhältlich. Weitere Informationen sind unter www.essplorer.de oder auf der Website der Verbraucherzentrale Baden-Württemberg verfügbar.

Go4Balance (Coaching-Tool)

Go4Balance ist ein Coaching-Tool für Gesundheits- und Ernährungsberater, mit dem die Stärken und Schwächen der Kunden und Klienten in verschiedenen Bereichen analysiert werden. Die Analyse erlaubt dem Berater anschließend, seine Empfehlungen so anzupassen, dass das volle Potenzial der Kunden ausgeschöpft werden kann. Go4balance ist eine strukturierte, effiziente, lösungsorientierte Kurzzeit-Coaching-Methode, die von Ernährungsberatern ohne lange, kostenintensive Coaching-Ausbildung genutzt werden kann. Die Software enthält eine Lebensstilanalyse. Diese hilft dem Berater, seine Kunden besser zu verstehen und ihre inneren Antreiber und Blockierer zu erkennen. Für die Kunden selbst ist die Analyse ein wertvolles Selbsterkenntnis-Tool.

Weitere Informationen gibt es auf der Website Go4Balance.

GoCarb (Kohlenhydratberechnung in Speisen)

Typ 1-Diabetiker müssen täglich Insulin spritzen. Die größte Herausforderung dabei ist das richtige Schätzen oder Berechnen der Kohlenhydratmengen in den einzelnen Mahlzeiten. Studien zeigen, dass sich Patienten mit Typ 1-Diabetes teilweise um bis zu 50 % verschätzen. Das genaue Berechnen hingegen ist äußerst mühsam, aufwendig und in Teilen nicht praktikabel. Wie verlockend klingt es da, mithilfe einer App die Mahlzeiten zu fotografieren und daraufhin ein ziemlich genaues Ergebnis zum Kohlenhydratgehalt der Mahlzeit zu erhalten?

Die App für Smartphones soll den Kohlenhydrat-Gehalt einer Mahlzeit automatisch berechnen. Hauptziel ist die bessere Planung der Mahlzeiten und die einfachere Kontrolle des Blutzuckers für insulinpflichtige Diabetiker. Das Programm erkennt Nahrungsmittel auf dem Teller anhand von Fotos einer Smartphone-Kamera und schätzt anschließend den Kohlenhydratgehalt. Daraus errechnet die mobile Applikation wiederum automatisch den Insulinbedarf, der für die jeweilige Mahlzeit benötigt wird.

Weitere Informationen gibt es auf der Website Blood-Sugar-Lounge.

Klimatarier.com (CO2-Berechnung von Speisen/ Lebensmitteln)

Auf klimatarier.com gibt es die Möglichkeit, die CO2-Emissionen der eigenen Speisen zu berechnen. In einem interaktiven Rechner können verschiedene Lebensmittel auf einen Teller per Drag-and-drop kombiniert werden. In einer Tabelle neben dem Teller kann anschließend die jeweilige Portion oder das Gewicht der einzelnen Lebensmittel für eine realistische Berechnung individuell hinterlegt werden. Im Thermometer über dem Teller wird die CO2-Bilanz angezeigt. Auf diese Weise können verschiedene Gerichte verglichen werden. Die Bilanz eines Gerichts kann als PDF-Datei gespeichert werden.

Alle Angaben basieren auf Durchschnittswerten. So sind die Werte für frischen Fisch nahezu gleich. Einflussfaktoren wie Saison oder Herkunft können also nicht korrekt berücksichtigt werden. Hier geht es vor allem um eine grobe Einschätzung, welche Lebensmittel und Gerichte „klimasmart“ sind.

Der Rechner ist unter https://www.klimatarier.com/de/CO2_Rechner erreichbar.

Label online (Verzeichnis von Siegeln und Gütezeichen)

Label online ist eine Plattform für VerbraucherInnen, auf der über 1.000 Siegel, Label und Gütezeichen gelistet werden. Diese werden mit Bewertungen und Hintergrundinformationen umfassend vorgestellt und beurteilt.

Für die KonsumentInnen soll so auf einen Blick erkennbar sein, welche Qualität hinter einem Label steckt. Dabei werden Gütezeichen nach Kategorien sortiert: Lebensmittel, Elektrogeräte, Kosmetikprodukte, Kleidung, Internet oder auch Strom, Energie und viele weitere.

Die Plattform wurde im Jahr 2000 gegründet und bis 2014 aus Mitteln des BMEL (Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft) finanziert. Seit 2016 wird die Initiative vom BMJV (Bundesministerium der Justiz und für Verbraucherschutz) gefördert. Träger ist die VERBRAUCHER INITIATIVE e. V., der Bundesverband kritischer Verbraucherinnen und Verbraucher. Seit 2014 gibt es eine zugehörige App.

Weitere Informationen gibt es auf der Website Label online.

Lebensmittel-Forum (Online-Plattform für Verbraucherfragen)

Unter https://www.lebensmittel-forum.de/ steht ab sofort ein neues Online-Forum für KonsumentInnen bereit, auf dem Fragen rundum die Themen Ernährung, Lebensmittel, Kennzeichnung und Verpackung (anonym) gestellt werden können.

Beantwortet werden die Fragen von ExpertInnen der Verbraucherzentralen. Die Initiative will so der zunehmenden Unsicherheit von VerbraucherInnen durch widersprüchliche Gesundheitsinformationen im Internet und in den Medien entgegenwirken. Ihr Anspruch ist, kritisch, anbieterunabhängig und kompetent zu beraten und eine leicht zugängliche Plattform zu bieten.

Das Frage-Formular ist auf der Website des Lebensmittel-Forums verfügbar.

Life’s-Simple-7-Score: (Score zum Schutz für Herz und Leber)

Der Life’s-Simple-7-Score der American Heart Association (AHA) berücksichtigt 7 Faktoren zum Erhalt der kardiovaskulären und Lebergesundheit. Das Risiko für Herz-Kreislauf- und Gefäßerkrankungen sowie eine nicht-alkoholische Fettlebererkrankung (NAFLD) sinkt dabei mit zunehmender Punktzahl [Ogu 2017] [Gar 2018] [Oni 2021]. 

Die 7 Faktoren und die jeweilige Punktevergabe von 0 bis 2

  • Rauchen (0: aktuell; 1: früher; 2: nie)
  • Körperliche Aktivität (0: keine; 1: bis 149 min/Woche moderat; 2: ab 150 min/Woche moderat oder ab 75 min/Woche anstrengend
  • Ernährung (0: < 2 Portionen Obst und Gemüse am Tag und keine Ballaststoffe; 1: ≥ 2 Portionen Obst und Gemüse am Tag oder Ballaststoffe; 2: ≥ 2 Portionen Obst und Gemüse am Tag und Ballaststoffe)
  • BMI (0: ≥ 30; 1: 25–29,9; 2: < 25)
  • Blutdruck (0: ≥ 140/90 mmHg; 1: 120–139/80–89 mmHg oder behandelt < 120/80 mmHg; 2: < 120/80 mmHg unbehandelt)
  • Nüchternglukose (0: ≥ 126 mg/dl; 1: 100–125 unbehandelt oder < 100 mg/dl unter Behandlung; 2: < 100 mg/dl ohne Behandlung)
  • Serumcholesterin (0: ≥ 240 mg/dl; 1: < 200 mg/dl behandelt oder 200–239 mg/dl unbehandelt; 2: < 200 mg/dl unbehandelt)

M-Sense (DiGa für Migräne)

M-sense ist eine zertifizierte Medizin-App, die Betroffene darin unterstützt, Migräne- und Spannungskopfschmerzen konkret vorzubeugen oder zumindest abzumildern. Die Wetterdaten (Temperatur, Luftdruck und Luftfeuchtigkeit) werden automatisch erfasst. Die Erfassung bis zur Analyse dauert in aller Regel mehrere Wochen, da der nächste Schritt – die Analyse – per Logarithmus die eingegebenen Daten interpretiert. Im Wesentlichen versucht M-sense nun das individuelle Migräne- und Kopfschmerzmuster zu ermitteln. Dazu werden alle Angaben berücksichtigt. Insbesondere können auch biologisch-hormonelle Faktoren mit aufbereitet werden. M-sense bietet daraufhin eine Kalenderansicht mit dem persönlichen Kopfschmerzverlauf sowie einige Statistiken zu Häufigkeit und Intensität der Attacken.

Weitere Informationen gibt es auf der Website m-sense.

MillionFriends (Bluzucker-Tracking)

MillionFriends ist ein Unternehmen, das Ernährungstests für zu Hause anbietet. Mittels einer Stuhlanalyse sowie dem kontinuierlichen Erfassen des Blutzuckerspiegels wertet MillionFriends die erfassten Daten aus und leitet daraus individuelle Ernährungsempfehlungen ab.

Nach einer 14-tägigen Testphase mit bis zu 75 Mahlzeiten bekommt der Nutzer eine umfangreiche Auswertung. Darin enthalten sind zudem Faustregeln für gesunde und nachhaltige Ernährung sowie Vorschläge für individuelle Mahlzeiten.

Der Nutzer soll auf diese Weise zum Beispiel erfahren, ob er eher der Fett- oder Proteintyp ist oder welches Frühstück ihn lange satt macht.

Weitere Informationen gibt es auf der Website MillionFriends.

Moodgym (DiGa für Depression und Psyche)

moodgym ist ein kostenloses Online-Training zur Stärkung der Psyche. Mit Übungen und Beispielcharakteren können die Nutzer ungesunde Gedankenmuster erkennen und durch neue ersetzen, um das Handeln positiv zu verändern. Ziel des Programms ist es, depressive Symptome zu verringern und Depressionen langfristig möglichst zu verhindern. Das Programm basiert auf dem Konzept der Verhaltenstherapie und wurde von australischen Forschern entwickelt. Ein Expertenteam des Instituts für Sozialmedizin, Arbeitsmedizin und Public Health der Universität Leipzig übersetzte moodgym mit Förderung der AOK ins Deutsche.

Auch Ernährungsfachkräfte können das Programm ihren Kunden und Klienten empfehlen oder bei Bedarf aktiv in den Beratungsprozess integrieren. Das Programm richtet sich ausdrücklich nicht nur an Patienten mit der Diagnose Depression, sondern setzt wesentlich früher an und ist damit auch für den „Gesunden“ mit teil- und/oder zeitweise negativen Gedanken und Gedanken hilfreich.

Weitere Informationen gibt es auf der Website moodgym.

MyFoodDoctor (Ernährungsanalyse und -coaching)

Die App von Ernährungsmediziner und Diabetologe Dr. Matthias Riedl liefert ernährungswissenschaftlich fundierte Informationen und begleitet den Nutzer in Abhängigkeit des gewählten Krankheitsbildes (Diabetes mellitus Typ 1 und Typ 2, Übergewicht und Bluthochdruck) durch ein mehrstufiges Ernährungscoaching. Die zugrundeliegende Idee der Ernährungsumstellung fußt auf dem 20:80-Prinzip. Während 80 % der Ernährungsgewohnheiten beibehalten werden (können), werden 20 % effektiv verändert. 

Das personalisierte Ernährungscoaching findet in 4 Schritten statt:

  1. Anamnese: Daten zur Person
  2. Tagebuch: Protokollierung Ernährung und Ernährungsgewohnheiten
  3. Analyse: Auswertung Tagebuch
  4. Methoden: Veränderungsschritte

Die App ist im Google Play Store und im App Store verfügbar. Es gibt eine kostenfreie Basisversion, die kostenpflichtig erweitert werden kann.

Weitere Informationen sind auf der Website von myfooddoctor nachzulesen.

MyTherapy (App zur medizinischen Dokumentation)

MyTherapy ist eine von PatientInnen und niedergelassenen ÄrztInnen entwickelte medizinische App zur Dokumentation von Laborwerten, Symptomen, Trainings und der Einnahme von Medikamenten.

Die App wertet auch verschiedene Laborwerte aus, erinnert an die Einnahme von Medikamenten und generiert auf Wunsch einen Gesundheitsbericht für den nächsten Besuch beim Arzt.

Die Entwickler geben an, prinzipiell keine persönlichen Daten an Dritte weiterzugeben. Die Nutzung von MyTherapy ist ohne Registrierung möglich und kostenfrei. Durch Kooperationen mit Unternehmen und Forschungseinrichtungen wie der Charité soll die Nutzung auch langfristig kostenfrei bleiben. Auf personenbezogene Daten erhalten weder Partner noch andere Dritte Zugriff.

Funktionen im Überblick

  • Eingabe der letzten Injektionsstelle
  • Erinnerung an Medikamente, Messungen und Aktivitäten
  • Datenbank an Medikamenten inkl. Erfassung per Strichcode
  • Nachfüllerinnerungen bei niedrigem Medikamentenbestand
  • Motivation zur Medikamenteneinnahme von Familie und Freunden
  • Dokumentation von Messwerten wie Blutdruck, Gewicht, Blutzucker etc.
  • Erfassung von Wohlbefinden und Symptomen
  • Dokumentation des Therapieverlaufs
  • personalisierte Tipps für die Behandlung
  • druckbarer Gesundheitsbericht zur Diskussion mit dem Arzt
  • sicher, TÜV-geprüft und werbefrei

Weitere Informationen sind auf der Website von MyTherapy erhältlich.

nutriCARD (Ernährungsanalyse-App)

Die App „nutriCARD – gesünder essen“ ist ein persönlicher Wegweiser für eine abwechslungsreiche und ausgewogene Ernährung.

Die App bietet Lebensmittelinformationen zu Inhaltsstoffen, Nährwerten oder auch kritischen Zutaten. Der Nutri-Score zeigt anhand der Farb- und Buchstabenskala von grün (A) bis rot (E) an, welchen Stellenwert das Lebensmittel in der täglichen Ernährung einnehmen sollte. Die Lebensmittel können per Barcode eingescannt werden. Bislang sind etwa 300.000 Produkte und 33.000 Zutaten in der Datenbank gelistet. Diese wird laufend ergänzt und aktualisiert.

Auch eine Personalisierung ist möhlich: Es können Ernährungswünsche oder Unverträglichkeiten hinterlegt werden, aus denen individuelle Hinweise abgeleitet werden.

Im Wesentlichen wird die App vom Kompetenzcluster für Ernährung und kardiovaskuläre Gesundheit (nutriCARD) Halle-Jena-Leipzig gemeinsam mit dem jungen Berliner IT-Unternehmen Baggid entwickelt. nutriCARD wird vom Bundesministerium für Bildung und Forschung seit 2015 gefördert. Aktuell steht die Anwendung nur für iOS-Produkte zur Verfügung.

Weitere Informationen sind auf der Website von nutriCard erhältlich.

prof-e.a.t. (Beratungstool)

Eine professionelle und zielbewusste Ernährungstherapie erfordert weit mehr, als dem Hilfesuchenden ein paar Tipps und Ratschläge mit auf den Weg zu geben. Vielmehr sollte der Klient für einen dauerhaften Therapieerfolg in die Lage versetzt werden, seine Ernährungs- und Essgewohnheiten selbst zu analysieren, Schwachstellen zu erkennen und Veränderungen eigenständig ableiten zu können. Dies gelingt am effektivsten, wenn er getreu dem Motto „Learning by doing“ von Beginn an aktiv am Beratungsprozess teilnimmt – von der Problemfindung bis hin zur Ausformulierung konkreter Änderungsschritte. Um Ernährungstherapeuten hierfür ein professionelles Beratungstool an die Hand zu geben, wurde prof-e.a.t. entwickelt. prof-e.a.t. steht für ein professionelles Eating Assessment Tool.

Das Kernstück des Konzepts bildet wortwörtlich ein eleganter „Werkzeugkoffer“, der gefüllt ist mit zahlreichen anschaulichen Lehr- und Lernmitteln, die eine spielerisch einfache Interaktion zwischen Therapeuten und Klienten ermöglichen. So stehen unter anderem diverse magnetische Lebensmittelkärtchen sowie verschiedene Pyramiden- und Tellermodelle zur Verfügung. Mit diesen kann der Patient im Anamnesegespräch seine bisherige Ernährungsweise darstellen und in Zusammenarbeit mit dem Therapeuten Problempunkte sowie Lösungsansätze ableiten. Statt dem einseitigen Abfragen wird der Klient so von der ersten Minute an gefordert und in seinen individuellen Therapieprozess aktiv integriert.

Weitere Informationen gibt es auf der Website gleichgewicht4you.

Progressive Muskelrelaxation nach Jacobson (Mobile Web App für Entspannung)

Stressbewältigung und Entspannung spielen in der täglichen Beratungspraxis eine große Rolle. Bei emotionalem Essen, Reizdarm und Gastritis sowie Herz-Kreislauf-Erkrankungen kann eine Entspannungsmethode hilfreich sein. Oft fehlt jedoch die Zeit, um eine Entspannungsmethode wie die Progressive Muskelrelaxation im Rahmen einer Ernährungstherapie zu vermitteln und im Alltag zu verankern.

Nun steht ein Krankenkassen-zertifizierter Selbstlernkurs in Form einer Web-App zur Verfügung, um diese Lücke zu füllen. Der Kurs kann zu jeder Zeit an jedem Ort auf den verschiedensten Geräten selbstständig durchlaufen werden: auf Smartphone, Tablet oder auch PC. Die Lektionen sind übersichtlich strukturiert und beinhalten neben der Anleitung zur Progressiven Muskelrelaxation zahlreiche Audiodateien, Informationen, Übungen und Arbeitsblätter rund um Stressoren, Entspannung, ergänzende Kurzentspannungsmethoden oder auch erholsamen Schlaf. Der Kurs läuft über 8 Wochen. Die Ernährungs- und Entspannungstherapeutin Vera Hille steht allen KlientInnen während des Kurses persönlich für Ratschläge und Anregungen zur Verfügung.

Progressive Muskelrelaxation nach Jacobson ist ein altbewährtes Tool, um Stress abzubauen und einen Zustand der Tiefenentspannung herbeizuführen. Nicht jeder kann zur immer gleichen Zeit am immer gleichen Ort an einem Präsenzkurs teilnehmen. Das trifft insbesondere auf die wichtigste Zielgruppe zu – die Stressgeplagten. Weitere Informationen über das Programm sowie die Möglichkeiten von Partnerschaften sind auf der Webseite von PeakForm unter www.peakform.de/pmr/ oder direkt bei Frau Hille unter hille@peakform.de erhältlich.

RegioApp (App für regionale Lebensmittel und Lieferanten)

Wer im Umkreis nach regionalen Lebensmitteln oder Speisen Ausschau hält, wird in der RegioApp fündig. Hier werden sowohl Einzelhändler, Hofläden und Wochenmärkte als auch Gastronomie-Betriebe und Direktvermarkter gelistet. Diese werden nach der Entfernung vom Suchort aufgelistet. Zu jeder Listung sind (insofern verfügbar) die Produktpalette und die Öffnungszeiten hinterlegt. Bio-Siegel werden ebenfalls angezeigt.

Laut Anbieter ist eine Navigationsfunktion integriert. Zudem ist ersichtlich, wer Produkte hergestellt hat oder von welchem Lieferanten diese stammen.

Die Anwendung wurde 2013 vom Bundesverband der Regionalbewegung mit der Unterstützung des Bezirks Mittelfrankens entwickelt. Über die Jahre wurde das Angebot auf das gesamte Bundesgebiet ausgeweitet und wird von den Landwirtschaftlichen Rentenbanken sowie vom Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft gefördert.

Weitere Informationen sind unter https://www.regioapp.org/ erhältlich.

Referenzwerttabelle (Tool zur personalisierten Anzeige der Nährstoffzufuhr)

Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung (DGE) hat ein neues Tool zur personalisierten Anzeige von Referenzwerten für die Nährstoffzufuhr zur Verfügung gestellt.

Über eine Suchmaske können die Zufuhrempfehlungen nach Zielgruppe (Säuglinge, Kinder und Jugendliche, Erwachsene, Schwangerschaft, Stillzeit), Geschlecht (männlich, weiblich) und nach Nährstoffen (Energie, energieliefernde Hauptnährstoffe, Vitamine, Mineralstoffe, Wasser) gefiltert werden. Für die Schwangerschaft kann zudem nach Trimester unterschieden werden. Die Zielgruppen Säuglinge, Kinder und Jugendliche sowie Erwachsene sind zusätzlich in Altersgruppen unterteilt. Die energieliefernden Nährstoffe sind in Fett, Protein, Ballaststoffe, Kohlenhydrate und Alkohol gegliedert. Die zusätzlichen Unterteilungen können dabei einzeln angewählt werden. Nach der Auswahl wird eine Tabelle mit den gewünschten Referenzwerten generiert.

Das Tool ist auf der Website der DGE verfügbar.

Snics (Mahlzeitenprotokollierung, Ernährungscoach)

Die App Snics will anhand von Fotos den Kalorien- sowie Nährstoffgehalt von Mahlzeiten der Nutzer tracken. Zielgruppe ist dem Unternehmen nach in erster Linie der Ernährungsberater, wenn auch Unternehmen und Privatpersonen die App nutzen sollen. Das Prinzip scheint denkbar einfach: der Nutzer fotografiert mit der App eine Mahlzeit. Die der App zugrunde liegende Bilddatenbank vergleicht das Foto mit bereits vorhandenen Bildern. Es erkennt die einzelnen Nahrungskomponenten, die wiederum mit Nährwerten hinterlegt sind. Der Nutzer erhält die Nährwerte des ähnlichsten Bildes. Der Name “snics” lässt sich daraus als Wortspiel aus „snacks“ und „pictures” ableiten.

Weitere Informationen gibt es auf der Website snics.

Trink-Erinnerungen per App

Kostenfreie Apps, die an das Trinken erinnern, gibt es einige. An dieser Stelle sei z.B. die App „Hydro: Wasser trinken“ genannt, die es für Android- und Apple-Geräte gibt. Diese berechnet nach Eingabe einiger Daten wie Geschlecht, Körpergewicht und Aktivitätsgrad die individuell benötigte Trinkmenge. Durch einfaches Klicken auf verschiedene Gläser- und Flaschensymbole wird die jeweilige Flüssigkeitsmenge dem Trinkkonto gutgeschrieben. Und wer mag, kann sich zu bestimmten Uhrzeiten oder in bestimmten Zeitintervallen an das Glas Wasser erinnern lassen.

Beispiele im Google-Store.

Virtueller Supermarkt (Lebensmittelkunde)

Hauptadressaten des Virtuellen Supermarktes sind Auszubildende im Einzelhandel. Hierbei handelt es sich um eine innovative Lernplattform mit nützlichen Informationen zur Warenkunde der verschiedenen Lebensmittelgruppen sowie relevantem Praxiswissen. Vor der Nutzung ist eine Online-Registrierung notwendig. Diese ist kostenlos und unverbindlich. Es folgt eine kurze Anleitung mit den Hauptfunktionen. Anschließend wird der Nutzer in den virtuellen Supermarkt geführt, wobei dieser links im Menü aus einer breiten Palette an Sortimenten auswählen kann. Zuvor bietet eine virtuelle Begleitung an, den Nutzer mit Warenwissen verschiedenster Produktkategorien wie zum Beispiel Kaffee, Fisch oder Obst und Gemüse bis hin zu Kursen über Category-Management und die richtige Gestaltung des Kassenbereichs zu unterstützen. Das Wissen kann schließlich in einem Abschlusstest unter Beweis gestellt werden.

Weitere Informationen gibt es auf der Website Handel-Scout-Academy.

Vitadio (Mobile Web-App Diabetes mellitus)

Vitadio ist ein CE-zertifiziertes Medizinprodukt, das künftig als DiGA bei Diabetes mellitus verordnungsfähig sein soll. Die von ÄrztInnen, PsychologInnen und DiätassistentInnen entwickelte mobile Web-App fokussiert die Therapieansätze Ernährung, Bewegung, Gewohnheitsumstellung und Motivation.

Die NutzerInnen werden durch personalisierte Wissenslektionen, tägliche Aufgaben und wöchentliche Ziele begleitet.

Vitadio hilft den PatientInnen, Behandlungsziele zu erreichen und an die eigenen Bedürfnisse angepasste Herausforderungen zu meistern. Zudem stehen ErnährungstherapeutInnen persönlich für Ratschläge oder Anregungen zur Verfügung.

Weitere Informationen sind auf der Website von vitadio erhältlich.

Wassertest (Vergleich handelsüblicher Mineralwasser)

Mit der App “Wassertest” ist es möglich, schnell das für den Patienten/Klienten optimale Wasser zu finden oder verschiedene Mineralwässer miteinander zu vergleichen. Dabei kann man sich die Werte für Natrium, Kalium, Magnesium, Chlorid, Kalzium und Hydrogenkarbonat anzeigen lassen. Gleichzeitig wird für jedes Mineral – wenn möglich – die prozentuale Deckung des Tagesbedarfs pro Liter angegeben. Die App orientiert sich dabei nach eigenen Angaben der Urheber an der Nährwertkennzeichnungsverordnung für Lebensmittel und den Empfehlungen der deutschen Gesellschaft für Ernährung.

Weitere Informationen gibt es auf der Website Gerolsteiner.

Yuka (Barcode-Scanner)

Die App Yuka ist ein Barcode-Scanner für Lebensmittel- und Kosmetikprodukte. Nach dem Scan werden verschiedene Inhaltsstoffe angezeigt und nach ihrer (Un-)Bedenklichkeit mithilfe von Farbcodes beurteilt. So können Nährwerte, Zutaten oder Schadstoffe auf den ersten Blick erkannt werden. Bei gesundheitsschädlichen Bewertungen können bessere Alternativen angezeigt werden.

Die Entwickler der App geben eine völlig unabhängige und neutrale Bewertungsgrundlage für ihre Empfehlungen an. So ist auch die kostenfreie Basisversion ohne Werbung. Das Angebot finanziert sich unter anderem aus einer kostenpflichtigen Premiumversion, einem Ernährungsprogramm und einem Saisonkalender für Obst und Gemüse.

Es gibt jedoch einen ganz kleinen Wermutstropfen: Für die Nutzung der App ist eine vorherige Registrierung notwendig.

Weitere Informationen gibt es auf der Website von Yuka.

zanadio (DiGa für Adipositas)

zanadio ist die erste zertifizierte DiGa (Digitale Gesundheitsanwendung) für die Indikation Adipositas. Diese kann von ÄrztInnen verordnet werden, wodurch die Kosten von den Krankenkassen übernommen/erstattet werden.

Es handelt sich um ein multimodales und wissenschaftlich fundiertes Programm, das auf den „Wirkprinzipien der etablierten, konservativen Adipositas-Therapien“ beruht und deren digitale Anwendung ermöglicht. Es werden die Therapiebereiche Bewegung, Ernährung und Verhaltensänderung abgedeckt. Damit soll eine neue leicht zugängliche Therapiemöglichkeit für Betroffene angeboten werden, die den Fokus auf die Unterstützung im Alltag setzt.

Die zanadio-App ist für iOS und Android verfügbar. Nach einer Registrierung müssen sich die NutzerInnen mit einem Code, den sie vom Arzt/ der Krankenkasse erhalten, für das Programm freischalten.

Weitere Informationen gibt es auf der Website zanadio.

Ziel- und Gewohnheitentracker

Der „Loop Habits Tracker“ schmückt sich bei Google Play mit den aktuell besten Bewertungen. Loop hilft dem Anwender, gute Gewohnheiten anzunehmen und langfristige Ziele zu erreichen. Detaillierte Statistiken zeigen, wie sich der Anwender über verschiedene Zeiträume entwickelt hat. Zudem können die Zeiträume variabel angegeben werden.

Die App “Streaks” (für Android und iPhone erhältlich) konzentriert sich auf maximal 5 Aufgaben, Erinnerungen oder Ziele täglich. Funktionsumfang und Design sind dabei in der iPhone-App wesentlich umfassender und intuitiver als noch in der Android-App. Streakly erinnert dabei bei Bedarf an die jeweiligen Aufgaben. Ziel ist eine möglichst lange Kette erfolgreich umgesetzter Ziele zu haben und diese Kette nicht zu unterbrechen. Aus diesem Grund sind nur 5 Zieleingaben möglich. Auch kann das Zeitintervall nicht abgeändert werden. Die App eignet sich somit besonders für “Einsteiger”.

Die App “Hab It” ist wesentlich flexibler aufgebaut als Streaks. Die Aufmachung macht mehr her und der Fortschritt wird visualisiert. Die App kann kostenfrei bei Google Play heruntergeladen werden und finanziert sich durch Werbung. Es gibt zudem eine kostenpflichtige Pro-Version.

Habit Bull“ ist eine weitere digitale App mit dem Ziel, den Anwender beim Erreichen seiner Ziele zu unterstützen. Auch hier werden Routinen in ihrer Entstehung und Entwicklung verfolgt, gemessen und visualisiert. Es vereint einen Zeitplan, Erinnerungen und individuelle Aufgaben, die zu Gewohnheiten werden sollen. Die App kann kostenfrei bei Google Play heruntergeladen werden.

Wem dies noch nicht genügt, kann sich noch den „Ziel & Gewohnheit Tracker“ sowie den „7 Weeks – Habit & Goal Tracker„anschauen. Alternativen für das iPhone sind „way of life“ und „Strides„.

Arbeits- und Praxistools

Tools für die Arbeitspraxis umfassen hilfreiche Programme für den allgemeinen Arbeitsalltag wie Textbausteine, Produktivitäts- oder Kommunikationstools.

Audacity (Heim-Tonstudio)

Audacity ist ein kostenfreies Programm zum Generieren und Bearbeiten von Audioaufnahmen. Der Funktionsumfang wird dabei den Ansprüchen eines vollwertigen Heim-Tonstudios gerecht.

Audacity nimmt Töne sowie Klänge auf, die anschließend umfangreich geschnitten sowie bearbeitet und damit verändert werden können. Dabei läuft die Software schnell und flüssig. Die vielfältigen Funktionen erfordern allerdings auch ein schrittweises Einarbeiten. Über die Benutzeroberfläche lassen sich die wichtigsten Funktionen dennoch mit wenigen Klicks ausführen. Das Programm unterstützt dabei zahlreiche Audioformate.

Als Open-Source-Programm (Quellcode ist frei verfügbar und kann genutzt werden) bietet es zudem zahlreiche Erweiterungen von Drittanbietern, sodass nur wenige Wünsche offen bleiben.

Damit lässt sich die Software zum Generieren von Online-Kursen ebenso nutzen wie für aufgezeichnete Vorträge, Präsentationen oder Videos.

Weitere Informationen gibt es auf der Website audacity.

Autohotkey (Textbausteine, Effizienz)

Nach Wikipedia sind Textbausteine Textfragmente, die eine immer wiederkehrende Verwendung finden. Somit handelt es sich um einmal erstellte Textauszüge, quasi Vorlagen, die – wenn öfters gebraucht – mit einem einfachen Klick wieder verwendet werden. Hierfür bedarf es auch keiner komplexen Programme oder Software-Lösungen, da es einfache kostenfreie Tools im Internet gibt. Wir in der Fachgesellschaft für Ernährungstherapie und Prävention verwenden aktuell Autohotkey. Dabei handelt es sich um ein sehr einfaches, auf wenige Funktionen beschränktes Programm. Aber auch Autohotkey ist nach dem Download zunächst zu installieren. Anschließend kann direkt mit dem Erstellen der Textbausteine begonnen werden.

Weitere Informationen gibt es auf der Website autohotkey.

Bitrix24 (Effizienz, Kommunikation)

Zugegeben, auf den ersten Blick ist Bitrix ein mächtiges Tool, bei dem man erst mal die Übersicht gewinnen muss. Zusammengefasst lässt sich Bitrix24 wie folgt beschreiben: Es vereint die Arbeitstools für Aufgaben- und Dokumentenmanagement mit den Services von sozialen Netzwerken. Wir haben uns gefragt: Wie könnte das für kleine Team kostenfreie Bitrix auch für Ernährungsfachkräfte von Nutzen sein? Die Antwort ist einfach. Bitrix24 bietet die Möglichkeit, mit seinem Kunden über das persönliche Treffen hinaus Dokumente auszutauschen, zu kommunizieren und miteinander in Kontakt zu bleiben. Das Ganze wird nicht nur am Arbeitsrechner, sondern auch über die mobilen Endgeräte möglich.

Weitere Informationen gibt es auf der Website bitrix24.

Calibre (Ebook-Verwaltung, Produktivität)

Calibre ist das eBook-Allzwecktool schlechthin. Mit der Freeware lesen, konvertieren und verwalten Sie Ihre digitale Bibliothek komfortabel. Im Einrichtungsassistent geben Sie den Dateipfad zu Ihrer eBook-Sammlung an, damit das Tool in der Folge darauf zugreifen kann. Die Funktionen der komplett kostenfreien Freeware Calibre ist auf den ersten Blick etwas erschlagend. Nach etwas Einarbeitungszeit aber entpuppt sich das Tool als effizientes und nützliches Werkzeug. Der Nutzen lässt sich in einem Satz am besten so formulieren: Mit Calibre können Sie Ihre Dokumente unterschiedlichster Formate in eBooks für Google, Kindle und Co. umwandeln, diese in Online-Büchereien verkaufen und zudem offline verwalten. Die übersichtlich gestaltete Bedienoberfläche wirft keinerlei Fragen auf und gestattet eine intuitive Bedienung.

Weitere Informationen gibt es auf der Website calibre ebooks.

Check24 Profis für Ernährungsberatung (Akquise)

Check24 Profis richtet sich an professionelle Dienstleister, so auch Ernährungsberater und Ernährungstherapeuten. Die Plattform vermittelt kostenfrei Kundenanfragen an Fachkräfte in der näheren Umgebung, die daraufhin dem Kunden ein ansprechendes und persönliches Angebot unterbreiten können. Der Kunde wählt das für ihn ansprechendste Angebot aus und diese Fachkraft erhält den Zuschlag. Check24 behält sich vor Freischaltung eine Überprüfung der Fachkräfte vor, um einen möglichst fairen Wettbewerb bieten zu können. Nach welchen Kriterien diese Überprüfung erfolgt, lässt sich nicht nachvollziehen. Je nachdem, wie viele Fachkräfte in der Region gelistet sind, kann die Nachfrage mehr oder weniger stark sein. Wir haben unaufgefordert und ohne Registrierung mindestens 2 Gesuche wöchentlich erhalten.

Weitere Informationen gibt es auf der Website Check24.

Efficient Elements (Präsentation, Effizienz)

Wer Premium-Mitglied bei Xing ist, kommt in den Genuss eines geballten Powerpoint-Tools der Firma Efficient Elements GmbH aus Bietigheim-Bissingen. Damit erstellen Sie “professionelle Folien in Ihrem Corporate Design”. Die auf der Webseite vorgebrachten Inhalte machen äußerst neugierig.

Weitere Informationen gibt es auf der Website efficient elements.

Fastbill (Rechnungsverwaltung, Produktivität)

FastBill ermöglicht es, auf einfache und unkomplizierte Weise Rechnungen zu schreiben. Alle Rechnungen werden nach dem Status (gezahlt, nicht gezahlt) bereits auf dem Dashboard (der Übersichtsseite) dargestellt. So werden alle offenen Rechnungen jederzeit mit einem Klick sichtbar. Das Tool bietet auch den Schritt zuvor: eine kleine, aber feine Angebotserstellung. Das Ganze kann individuell mittels eigener Vorlagen realisiert werden. Versendet werden können Angebote und Rechnungen bequem als PDF. Die Kunden können zudem direkt per Paypal, Visa, Mastercard oder sofortueberweisung.de bezahlen – dies ermöglicht eine schnelle Zahlungsweise. Das Gleiche gilt für eigene Rechnungen. Diese können eingescannt und archiviert werden.

Weitere Informationen gibt es auf der Website fastbill.

Flipchart (Tisch-Flipchart für die persönliche Beratung/ Präsentation)

Tisch-Flipcharts sind für die individuelle Präsentation und Beratung ein Hingucker. Es gibt verschiedene Modelle, die in Design und Aufbau alle sehr ähnlich sind (siehe zum Beispiel bei Amazon). Dabei kann zwischen verschiedenen DIN-Größen (A5 bis A3) und Formaten (Hoch- und Querformat) gewählt werden. Zur Nutzung der FET-Unterlagen und Grafiken empfehlen wir die Größe A4 im Querformat. Unsere Unterlagen werden in naher Zukunft dahingehend optimiert und aktualisiert.

Mögliche Vorteile:

  • Das Tisch-Flipchart ist problemlos mobil einsetzbar.
  • Es ist leicht und benötigt keine eigenen Standfüße, denn es wird direkt auf den Tisch gesetzt.
  • Tisch-Flipcharts eignen sich besonders für das Arbeiten bzw. Präsentieren zu zweit oder in kleinen Gruppen.
  • Der Anschaffungspreis ist sehr niedrig.
  • Sichthüllen schützen die Unterlagen.
  • Die Unterlagen können beliebig kombiniert und sortiert werden.

Mögliche Nachteile:

  • Bei manchen Modellen ist die Stabilität gering.
  • Aus Sicht der Standfestigkeit ist ein Tisch-Flipchart im Querformat besser geeignet als im Hochformat.

Inkasso-Check (Online-Finanztool)

Seit dem 01.10.2021 gelten neue Regeln beim Inkassorecht. Darauf macht die Verbraucherzentrale Niedersachsen aufmerksam [VZ Niedersachsen 2021].

Demnach dürfen für Forderungen mit wenig Aufwand meist nur noch geringere Gebühren abgerechnet werden. Zudem verhindert der Gesetzgeber zukünftig, dass Inkassokosten kleine Forderungen (unter 50 EUR) unverhältnismäßig in die Höhe treiben.

Inkassodienstleister können für ihre Arbeit Kosten berechnen, die sich an die Gebührenordnung von RechtsanwältInnen angelehnt sind. Durch die neue Gebührenregelung sind die Vergütungssätze nun verbraucherfreundlicher und wurden teilweise reduziert.

Bei Unsicherheiten mit einem Forderungsschreiben bietet die Verbraucherzentrale zudem den kostenfreien Inkasso-Check an, mit dem eigenständig die verschiedenen Posten der erhaltenen Rechnung überprüft werden können.

Der Inkasso-Check ist auf der Website der VZ Niedersachsen zu finden.

Nuudel (Online-Terminverwaltung)

Nuudel ist ein Terminfindungstool, das im Gegensatz zu den vielen Alternativen keine Nutzereingaben speichert. Die Macher bedienten sich dafür der freien Software Framasoft und kommt ohne Login-Funktionen aus. Das Ergebnis kann sich sehen lassen: ein einfacher Termin- und Umfragedienst, bei dem weder Logindaten erforderlich sind, noch korrekte Email-Adressen oder vollständige Namen zwingend eingegeben werden müssen. Damit ist dieser Dienst ein sehr datenschutzfreundliches Angebot. Für Ernährungsfachkräfte eignet sich der Dienst beispielsweise, um Online-Termine für Beratungen einfach zu organisieren.

Weitere Informationen gibt es auf der Website Nuudel.

open-3A (Rechnungsverwaltung, Effizienz)

open3A ist ein kostenfreies Rechnungsprogramm, mit dem sich nicht nur Rechnungen erstellen lassen, sondern auch Angebote, Artikel oder Gutschriften verwaltet werden können. Bei dem Programm handelt es sich um eine Webanwendung, die optional noch mit weiteren Funktionen erweitert werden kann. Mit der Freeware open3A können Sie im Grundpaket die wichtigsten Formulare erstellen. Dazu zählt das Erstellen von Angeboten, Lieferscheinen, Rechnungen und Gutschriften. Dank der eingebauten Adressdatenbank können Sie diese Formulare mit nur wenigen Klicks erstellen und verwalten. Mit zahlreichen Plug-Ins können Sie die Software und den Funktionsumfang erweitern und verbessern.

Weitere Informationen gibt es auf der Website open3A.

Pocket (News, Produktivität)

Texte im Netz finden, in Pocket vormerken, später offline lesen, bei Bedarf verschlagworten und wieder finden. Das Ganze funktioniert nicht nur auf dem PC, sondern besonders gut auf dem Tablet und dem Smartphone, wenn wir unterwegs in S- oder U-Bahn mal schnell im Internet surfen. Viele lesen Artikel auf dem Smartphone äußerst ungern: auf den meisten Seiten stören Bilder, Flash-Inhalte, Videos oder Werbung und Anzeigen permanent den Lesefluss. Pocket speichert Web-Artikel aber nicht im Original mit dem ganzen “Firlefanz” drumherum, sondern in einer gereinigten, nahezu puristischen Form – dem eigentlichen Text. Dieser lässt sich ungestört online wie offline, sofort oder später, auf dem PC oder dem Smartphone lesen.

Weitere Informationen gibt es auf der Website Pocket.

Scanbot (Produktivität, Dokumentenablage)

Die Scanner-App Scanbot ist eine Scanner-App für Android und iOS. Es gibt die App in einer kostenfreien und einer erweiterbaren kostenpflichtigen Pro-Variante. Fokus der Scanner-App ist das schnelle und unkomplizierte Scannen lokal oder in die Cloud. Doch die Pro-App überzeugt durch weitere Funktionen. Die integrierte Texterkennung kann aus eingescannten Dokumenten lesbare und durchsuchbare PDF-Dateien produzieren. Scanbot Pro unterstützt seit kurzer Zeit auch Erinnerungen. Wer beispielsweise eine Rechnung scannt, kann sich eine Erinnerung mit dem Zahlungsdatum hinterlegen. Diese Erinnerungen können ebenso über Evernote, aber auch über die interne Erinnerungsfunktion von Apple / Android erstellt werden.

Weitere Informationen gibt es auf der Website Scanbot.

Sway (Präsentation, Produktivität)

Das Schreiben und Erstellen von Newslettern, Flyern oder Präsentationen bedeutet meist schon ein großer Zeitaufwand. Wenn es dann auch noch schön gestaltet sein soll, wird es richtig knifflig. Dafür fehlt es zudem häufig an entsprechenden Programmen oder Tools, mit denen die eigenen Aus- und Aufarbeitungen produziert werden können. Abhilfe will hier das Online-Tool Sway schaffen. Es bietet aus einer Fülle an Vorlagen verschiedene Designs für Berichte (z.B. Auswertungen von Ernährungsprotokollen, Erstellen von Ernährungsplänen o.Ä.), Präsentationen oder Newsletter. Auch persönliche Geschichten können hier ihre formvollendete Fassung erlangen.

Das Knowhow wird uns von Sway zur Verfügung gestellt. Wir können uns ganz auf den Inhalt konzentrieren. Der weitere Vorteil: die Erzeugnisse können auf der eigenen Webseite integriert werden, mit Freunden via Facebook und Twitter geteilt werden oder einfach auf der Online-Community präsentiert werden.

Weitere Informationen gibt es auf der Microsoft-Website.

Trello (Projektmanagement, Produktivität)

Trello ist von Hause aus ein Projektmanagement-Tool. Damit lassen sich also beliebige Themen und Projekte organisieren: große Reisen, ein Marathon, eine Feier, ein eigenes Buch oder eben ein Rezept- bzw. Essensplan. Das Board ist zum Beispiel das Thema: ein Board für Marathon, eines für das Buch und eines für den Essensplan. Im Board lässt sich ein individueller Hintergrund einstellen. Auch Labels (also farbliche Markierungen) können hier definiert werden. So lassen sich für das Board Rezepte zum Beispiel die Label “ausprobieren”, “gekocht” oder “variieren” anlegen. In den Boards lassen sich beliebig viele Listen definieren. Für die Rezepte könnten das die jeweiligen Kategorien wie Suppen, Aufläufe oder Salate sein. Die Listen lassen sich beliebig anordnen und umbenennen.

Weitere Informationen gibt es auf der Website trello.

Xing (Netzwerk, Kommunikation)

Xing ist im Gegensatz zu Facebook und Google plus ein Businessnetzwerk. Die Plattform bietet insbesondere das Potenzial, neue Aufträge und Kooperationspartner zu gewinnen, neue Kunden und Geschäftspartner zu finden sowie sich mit Kollegen auszutauschen. Speziell hierfür existieren mittlerweile über 74.000 Fachgruppen. Das Netzwerken fällt denkbar leicht. Über die Suchfunktion lassen sich Kontakte, Gruppen und Unternehmen nach Namen und Beruf sowie Standort finden. Xing ist darauf ausgelegt, das Finden relevanter Personen und Themen möglichst passgenau zu gestalten. So werden immer wieder neue Nutzer vorgestellt, die entweder in ihrem Profil das Gleiche suchen oder das Gleiche bieten. Dem Gestalten des Profils kommt daher ein besonderer Stellenwert zu.

Weitere Informationen gibt es auf der Website xing.

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