Colitis ulzerosa – Krankheitsbild und Ernährungstherapie

Colitis ulzerosa: Entstehung der Mangelernährung

Colitis ulzerosa ist eine in Schüben verlaufende chronisch entzündliche Darmerkrankung, die vorrangig im Rektum beginnt und sich bei etwa der Hälfte der Betroffenen auf das Kolon erstreckt. Die Entzündungen breiten sich kontinuierlich aus und beschränken sich ausschließlich auf die Schichten der Schleimhaut. In Abhängigkeit vom Schweregrad der Erkrankung kann es … Weiterlesen …

Zöliakie (Glutenunverträglichkeit) – Krankheitsbild und Ernährungstherapie

Zöliakie: Mechanismen der Entstehung

Bei einer Zöliakie ist eine lebenslange glutenfreie Diät wichtigster Bestandteil der Ernährungstherapie. Wird diese Ernährung nicht konsequent eingehalten, kann es zu Komplikationen, Nährstoffmängeln und Folgeschäden kommen. Daher ist die ausreichende Versorgung mit lebensnotwendigen Nahrungsbestandteilen die zweite wichtige Therapieziele. Damit lassen sich Symptome vermeiden und die Lebensqualität erhalten. Krankheitsbild Zöliakie im … Weiterlesen …

Morbus Crohn – Krankheitsbild und Ernährungstherapie

Morbus Crohn: Relevante Nährstoffe und Nahrungsinhaltsstoffe

Bis heute gibt es keine einheitlichen Ernährungsempfehlungen für Morbus Crohn-PatientInnen, die direkt an den Krankheitsursachen ansetzen können, da diese bislang nicht ausreichend geklärt sind. Die Ernährungstherapie konzentriert sich daher in erster Linie auf die Gewährleistung einer ausreichenden Nährstoffversorgung, auf die Abmilderung von Beschwerden sowie auf die Minimierung von Komplikationen sowie … Weiterlesen …

Akute und chronische Pankreatitis – Krankheitsbild und Ernährungstherapie

Pankreatitis: Therapiesäulen der chronischen Pankreatitis

Die Ernährungstherapie der akuten und chronischen Pankreatitis variiert in Abhängigkeit des individuellen Krankheitsbildes. Bei schweren Verlaufsformen der akuten Form erfolgt nach einer möglichen Flüssigkeits- und Nahrungskarenz und/oder enteraler Ernährung ein langsamer, stufenweiser Kostaufbau. Bei der chronischen Pankreatitis wird eine fettarme, kohlenhydratreiche, leicht verdauliche Kost empfohlen, die eine ausreichende Versorgung mit … Weiterlesen …

Fettleber (Steatosis hepatis) – Krankheitsbild und Ernährungstherapie

Fettleber: Mögliche Therapiesäulen in Abhängigkeit der Ursache

Eine Fettleber ohne Entzündung oder Fibrose lässt sich allein mit einer Ernährungsumstellung ausheilen. Dafür werden in Abhängigkeit der Ursache vor allem Alkohol, Energie, Zucker und/oder Kohlenhydrate reduziert [Wor 2018]. Für den Therapieerfolg sollte diese Kost für einige Monate konsequent eingehalten werden. Eine unbehandelte Fettleber indes kann schwere Folgen nach sich … Weiterlesen …

Divertikelkrankheit (Divertikulose, Divertikulitis) – Krankheitsbild und Ernährungstherapie

Divertikelkrankheit: Entstehung und mögliche Komplikationen

Der Einfluss der Ernährung auf die Entstehung von Divertikeln und vor allem auf das Auftreten von Komplikationen wirft noch viele Fragen auf. Die empfohlene Ernährungsweise bei Divertikulose unterscheidet sich mitunter stark von der bei einer Entzündung der Divertikel. Es gibt jedoch keine evidenzbasierten Ernährungsempfehlungen für die Therapie – die Empfehlungen … Weiterlesen …

Reizdarmsyndrom (Colon irritabile) – Krankheitsbild und Ernährungstherapie

Reizdarmsyndrom: Formen, Ursachen und Häufigkeit

Der Begriff Reizdarmsyndrom beschreibt eine diffuse funktionelle Darmerkrankung, die sich durch wiederkehrende Beschwerden mit abdominellen Schmerzen, Blähungen und/ oder Veränderungen des Stuhlgangs auszeichnet. Die Diagnose wird charakteristischerweise gestellt, wenn die Symptome keiner anderen organischen oder pathologischen Ursache zugeordnet werden können, aber dennoch so ausgeprägt sind, dass diese die Lebensqualität des … Weiterlesen …

Refluxkrankheit (Refluxösophagitis) – Krankheitsbild und Ernährungstherapie

Refluxkrankheit: Vielfältige Symptome

Bei der Refluxkrankheit handelt es sich um einen krankhaften, chronischen Rückfluss von Mageninhalt in die Speiseröhre, der auf einen ungenügenden gastroösophagealen Verschluss (= Ösophagussphinkter, Schließmuskel) zurückzuführen ist. Das Ziel der Ernährungstherapie liegt vorrangig in der Identifizierung von Symptom-auslösenden bzw. -verstärkenden Nahrungsfaktoren. Krankheitsbild Reflux im Überblick Definition und Häufigkeit Bei der … Weiterlesen …

Gallensteine – Krankheitsbild und Ernährungstherapie

Gallensteine: Einfluss durch Nährstoffe

Die westliche Ernährungsweise beeinflusst die Entstehung von Gallensteinen. Diese ist bei pauschaler Betrachtung durch eine hohe Energie-, Fett- und Zuckerzufuhr sowie einen niedrigen Ballaststoffgehalt gekennzeichnet. Die Vermutung liegt daher nahe, dass sich Veränderungen dieser Faktoren auch positiv auf das Gallensteinrisiko auswirken. Welcher Faktor hierbei allerdings die treibende Kraft spielt, ist … Weiterlesen …

Hepatitis (Leberentzündung) – Krankheitsbild und Ernährungstherapie

Als Hepatitis (griech. hépar, hépatos = Leber, -itis = Entzündung) wird eine entzündliche Erkrankung der Leber verstanden, die zu einer Schädigung der Leberzellen und zu Störungen der Organfunktion führt. Diese wird vorwiegend durch Hepatitisviren ausgelöst. Heute sind die Erreger A, B, C, D, und E bekannt. In Deutschland sind vorwiegend die … Weiterlesen …

Leberzirrhose – Krankheitsbild und Ernährungstherapie

Leberzirrhose ist ein langsam fortschreitender Untergang von Leberzellen infolge anhaltender Leberschädigung, wobei Lebergewebe allmählich durch bindegewebige, knotige Vernarbungen ersetzt wird. Durch Zellverlust sowie mangelhafte Durchblutung geht die normale Funktion des Organs mit der Zeit unwiderruflich verloren und führt letztlich zum Leberversagen. Krankheitsbild Leberzirrhose im Überblick Definition und Häufigkeit Leberzirrhose ist ein langsam … Weiterlesen …

Diarrhö (Durchfallerkrankung) – Krankheitsbild und Ernährungstherapie

Eine Durchfallerkrankung liegt dann vor, wenn die Stuhlfrequenz (Häufigkeit) auf über 3x täglich erhöht ist. Zudem beträgt das Stuhlgewicht über 24 Stunden über 300 g und/ oder über 75 % des Stuhls besteht aus Wasser. Es werden die akute und die chronische Diarrhö unterschieden. Letztere hält über einen längeren Zeitraum … Weiterlesen …

Histaminintoleranz und Histaminunverträglichkeit – Krankheitsbild und Ernährungstherapie

Histaminunverträglichkeit: Mögliche Symptome (individuell verschieden ausgeprägt)

Die Histaminunverträglichkeit oder auch Histaminintoleranz ist charakterisiert durch eine übermäßige Konzentration an Histamin im Körper, in dessen Folge verschiedenste Symptome und Beschwerdebilder auftreten können. Krankheitsbild Histaminintoleranz im Überblick Definition Die Histaminunverträglichkeit ist charakterisiert durch eine übermäßige Konzentration an Histamin im Körper, in dessen Folge verschiedenste Symptome und Beschwerdebilder auftreten können. … Weiterlesen …

Chronische Obstipation (Verstopfung) – Krankheitsbild und Ernährungstherapie

Ballaststoffe: Wirkungen auf die Darmfunktion in Abhängigkeit der Löslichkeit

Die im Volksmund häufig als Verstopfung bezeichnete Obstipation ist keine eigenständige Krankheit, sondern beschreibt vielmehr ein Beschwerdebild, das durch eine niedrige Stuhlfrequenz gekennzeichnet ist. Typischerweise ist die Defäkation hier meist nur durch starkes Pressen möglich und die Stuhlkonsistenz ist durch die längere Verweildauer oftmals hart und klumpig. Hinzu kommen eine … Weiterlesen …

Akute und chronische Gastritis – Krankheitsbild und Ernährungstherapie

Die Gastritis ist eine multikausale Entzündung der Magenschleimhaut, die sowohl akut mit heftigen Magenbeschwerden auftreten als auch chronisch voranschreiten kann. Es werden verschiedene Formen unterschieden. Der erste wesentliche Behandlungsschritt liegt in der Beseitigung der Ursache. Bei der bakteriellen Gastritis steht die Behandlung mit Antibiotika im Vordergrund, bei der Therapie der … Weiterlesen …

Chronische Niereninsuffizienz (Nierenversagen) – Krankheitsbild und Ernährungstherapie

Die chronische Niereninsuffizienz ist ein Krankheitsbild, das Folge einer meist fortschreitenden Einschränkung der exkretorischen Nierenfunktion ist. Hierbei kommt es infolge des Abfalls der glomerulären Filtrationsrate (GFR) zum Anstieg harnpflichtiger Substanzen, sogenannter Urämietoxine im Blut und in den Gewebezellen des Körpers. Die Abnahme der renalen Ausscheidungsfunktion erfordert vom Patienten eine Diät, … Weiterlesen …

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