Mangan: Wichtiger Akteur für Gehirnfunktion und Stoffwechsel

Mangan, ein essenzielles Spurenelement und Teil der Übergangsmetalle, spielt eine Schlüsselrolle im menschlichen Stoffwechsel. Es beeinflusst wichtige Funktionen wie Knochenbildung und Energiegewinnung. Während Mangan in der Regel über die Ernährung ausreichend zugeführt wird, können sowohl Mangel als auch Überschuss gesundheitliche Probleme verursachen. Seine Bedeutung in verschiedenen Ernährungsformen macht es zu einem wichtigen Fokus in der Ernährungstherapie.

Chemie und Eigenschaften

Mangan ist ein essenzielles Spurenelement und Teil der chemischen Elementgruppe der Übergangsmetalle. Es zeichnet sich durch seine silbrig-graue Farbe aus und ist bekannt für seine starke oxidationshemmende Wirkung. Mangan ist stabil bei Raumtemperatur und reagiert nicht mit Wasser.

Stoffwechsel

Im menschlichen Körper spielt Mangan eine wesentliche Rolle im Stoffwechsel. Es ist an der Aktivierung verschiedener Enzyme beteiligt und trägt zur Synthese von Proteinen und Fettsäuren bei. Mangan wird hauptsächlich in Leber, Nieren und Pankreas gespeichert.


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Funktionen und Aufgaben

Mangan ist entscheidend für zahlreiche Körperfunktionen:

  • Unterstützung der Knochenbildung und -gesundheit.
  • Mitwirkung bei der Blutgerinnung.
  • Beteiligung an der Energiegewinnung.
  • Wichtig für das Nervensystem und die kognitive Funktion.

Rolle bei Erkrankungen

Manganmangel kann zu Störungen wie Knochenschwäche, vermindertem Wachstum oder Fruchtbarkeitsproblemen führen. Andererseits ist ein Überschuss mit Erkrankungen wie Manganismus, einer neurologischen Erkrankung, verbunden.

Rolle in Kostformen

In verschiedenen Kostformen spielt Mangan eine unterschiedliche Rolle. Vegetarische und vegane Ernährungsweisen bieten oft höhere Manganzufuhr durch pflanzliche Produkte, während bei fleischreicher Ernährung die Zufuhr geringer sein kann.

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Bedarf und Zufuhrempfehlungen

Der tägliche Bedarf an Mangan variiert je nach Alter, Geschlecht und Lebensphase. Erwachsene benötigen etwa 2-5 mg pro Tag. Eine ausgewogene Ernährung deckt normalerweise den Bedarf.

Vorkommen

Mangan ist in vielen Lebensmitteln zu finden, besonders in Vollkornprodukten, Hülsenfrüchten, Nüssen, Samen und grünem Blattgemüse.

Bestimmung des Manganstatus

Der Manganstatus kann durch Bluttests bestimmt werden, wobei die Konzentration in Haaren und Nägeln ebenfalls Hinweise geben kann.

Mangelerscheinungen und Risikopersonen

Manganmangel ist selten, kann aber bei Personen mit Malabsorptionssyndromen auftreten. Symptome eines Mangels umfassen schlechte Knochengesundheit, Wachstumsstörungen und Fruchtbarkeitsprobleme.

Toxizität

Eine übermäßige Aufnahme von Mangan kann neurologische Symptome verursachen, die denen des Parkinson-Syndroms ähneln. Dies tritt vor allem bei chronischer Exposition gegenüber hohen Mengen, wie bei bestimmten Berufsgruppen, auf.


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Interaktionen mit Nährstoffen und Arzneimitteln

Mangan interagiert mit verschiedenen Nährstoffen und Medikamenten. Eisen und Kalzium können die Aufnahme von Mangan beeinträchtigen, während bestimmte Medikamente die Manganspiegel im Körper reduzieren können.

Einflüsse auf die Bioverfügbarkeit

Die Bioverfügbarkeit von Mangan wird durch verschiedene Faktoren beeinflusst. Phytinsäure in Lebensmitteln kann die Aufnahme reduzieren, während eine ausgewogene Ernährung mit ausreichend Protein die Verfügbarkeit verbessert.

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