Migräne – Welche Rolle spielt die Ernährung?

Wer selbst an Migräne leidet oder Betroffene kennt, der weiß: der hämmernde Schmerz geht mit einer zum Teil erheblichen Einschränkung der Lebensqualität einher. Die genauen Ursachen für die Entstehung einer Migräne sind bisher nicht restlos geklärt. Es handelt sich offenbar um ein komplexes Zusammenspiel aus genetischen sowie inneren und äußeren Faktoren. Bedingt durch eine veränderte Reizverarbeitung im Gehirn reagieren Migränepatienten empfindlicher auf Reize. Sogenannte Triggerfaktoren können einen Migräneanfall anstoßen. Dazu zählen auch bestimmte Nahrungsmittel und Getränke, weshalb die Ernährung in der Vorbeugung einer Migräneattacke besonders wichtig ist.

 

Aktuelles Migräne - Welche Rolle spielt die Ernährung?

Welche Rolle spielt die Ernährung?

Die Bedeutung der Ernährung in der Entstehung und Behandlung von Kopfschmerzerkrankungen ist umstritten. Eine sogenannte „Migräne-Diät“ gibt es nicht. Zahlreiche Studien deuten jedoch daraufhin, dass sowohl die Mahlzeitenzusammensetzung und -frequenz als auch eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr und das bewusste Meiden von bestimmten Nahrungsbestandteilen die Beschwerden lindern kann. Zu den typischen alimentären Triggerfaktoren zählen neben Koffein und Alkohol auch Konservierungsstoffe, Geschmacksverstärker, künstliche Süßstoffe und biogene Amine. Aufgrund der zum Teil widersprüchlichen Studienlage zur Bedeutung der alimentären Triggerfaktoren ist das generelle Vermeiden jedoch nicht empfehlenswert. Vielmehr sollten Betroffene mithilfe eines Ernährungs-Symptom-Tagebuches Unverträglichkeitsreaktionen möglichst detailliert dokumentieren, um mögliche kopfschmerztriggernde Nahrungsmittel zu ermitteln. Dies erfordert jede Menge Geduld und eine genaue Beobachtung. Die Ernährungsumstellung oder -anpassung sollte daher idealerweise einer qualifizierten Ernährungsfachkraft erfolgen.

Bestens informiert mit dem neuen Migräne-Kompendium

Das neue Migräne-Kompendium fasst die aktuellen wissenschaftlichen Erkenntnisse der Erkrankung zusammen. Im ersten Teil des 84-seitigen Kompendiums finden Sie Informationen über das Krankheitsbild wie Definition und Häufigkeit, Ursachen und Triggerfaktoren sowie grundlegende pathophysiologische Zusammenhänge. Darüber hinaus erfahren Sie, mit welchen Symptomen die Migräne einhergeht, wie diese diagnostiziert werden kann und welche Therapieansätze es gibt. Der zweite Teil des Kompendiums widmet sich der Ernährungstherapie. Nach einer ausführlichen Vorstellung der häufigsten kopfschmerzauslösenden Nahrungsmittel und Getränke liefert der anschließende Praxisteil wertvolle Tipps für die Ernährungsumstellung. Enthalten sind zudem eine Vorlage für ein Ernährungs-Symptom-Tagebuch sowie eine praktische Lebensmittelliste im A4-Format, die geeignete und weniger geeignete Lebensmittel aufzeigt.

Der FET- Medienshop

Das Kompendium ist ab sofort im FET-Medienshop verfügbar und für kurze Zeit zum Angebotspreis erhältlich.

Es eignet sich sowohl für Ernährungsfachkräfte, die Migränepatienten therapeutisch begleiten als auch für Betroffene selbst. Das praktische Format ermöglicht es, das Kompendium in die Beratung mit einzubeziehen oder zur Vorbereitung zu nutzen. Sie können einzelne Seiten mit dem Klienten am Tablet oder dem Computer besprechen oder ausdrucken und an den Klienten weitergeben.

Hinweis: FET-Mitgliedern steht das Kompendium im Rahmen des Mitgliederservices kostenfrei im geschützten Mitgliederbereich zur Verfügung.