Proteine (Eiweiße) und Aminosäuren – Ernährungstherapeutische Aspekte

Proteine und Aminosäuren: Aufbau und Funktionen

Proteine sind Bausteine aller Körperzellen sowie Körperflüssigkeiten und als Enzyme für den Ablauf lebensnotwendiger Funktionen zuständig. Chemisch betrachtet bestehen Eiweiße aus langen und unterschiedlich aufgebauten Ketten von vielen einzelnen Aminosäuren. Dem menschlichen Organismus stehen 20 verschiedene Aminosäuren zur Verfügung, von denen 9 essenziell (lebensnotwendig) sind. Im erwachsenen Organismus entfallen 50 … Weiterlesen …

Kupfer – Ernährungstherapeutische Aspekte

Kupfer: Gehalte in Lebensmitteln 1

Kupfer zählt zu den essenziellen Spurenelementen. Als Bestandteil von Enzymen unterstützt es die körpereigene Radikalabwehr und schützt so unsere Zellen. Kupfer ist am Eisenstoffwechsel, an der Bildung von Elastin und Kollagen sowie an der Bildung bestimmter Hormone beteiligt. Der Bedarf liegt zwischen 1,0 und 1,5 mg täglich. In Deutschland liegt … Weiterlesen …

Trans-Fettsäuren – Ernährungstherapeutische Aspekte

Trans-Fettsäuren: Physiologische Wirkungen und Empfehlungen

Die Debatte über ein gesundheitliches Risiko von Trans-Fettsäuren (TFA) begann bereits 1993 durch den amerikanischen Forscher Walter Willet, der erstmals einen negativen Einfluss dieser Substanzen auf das Risiko von Herz-Kreislauf-Erkrankungen beschrieb. Von den Medien schnell aufgegriffen und angetrieben, wurden mögliche gesundheitsschädliche Effekte in den folgenden Jahren intensiv untersucht. Die Folge: … Weiterlesen …

Vitamin B12 (Cobalamin) – Ernährungstherapeutische Aspekte

Vitamin B12: Störende Einflüsse auf Versorgung und Vorkommen

Vitamin B12 ist am Abbau von Fettsäuren sowie Aminosäuren beteiligt und spielt im Folsäure- sowie Homocysteinstoffwechsel eine große Rolle. Es handelt sich um ein wasserlösliches Vitamin der B-Gruppe und enthält ein Kobaltatom, wovon sich der Name Cobalamin ableitet. Vitamin B12 ist lichtempfindlich. Funktionen und Wirkungsweisen Energiestoffwechsel Vitamin B12 agiert im … Weiterlesen …

Jod – Ernährungstherapeutische Aspekte

Hypothyreose: Jodzufuhr 

Das Spurenelement Jod ist am Aufbau der Schilddrüsenhormone (T3, T4) beteiligt. Bis auf das Gehirn sprechen die meisten Gewebe auf T3 an. Die Hormone stimulieren den RNA- bzw. den Eiweißaufbau. Ebenso werden Wachstum und Reifung von Gehirn und Knochen durch die Schilddrüsenhormone stimuliert. Ferner werden der Sauerstoffverbrauch und den Grundumsatz … Weiterlesen …

Alkohol – Ernährungstherapeutische Aspekte

Alkohol: Assoziierte Erkrankungen

Alkohol hat in moderaten Mengen durchaus positive Wirkungen, erhöht jedoch bei regelmäßigem, übermäßigen Konsum das Risiko für zahlreiche Erkrankungen. So kann es infolge des gesteigerten Alkoholkonsums zu einer gestörten Leberfunktion und Leberschädigungen, Fettleber, Fettstoffwechselstörungen, Unterzuckerungen, Magenschleimhautentzündungen und einem erhöhten Herzinfarkt-, Krebs- und Schlaganfallrisiko kommen.

Vitamin D (Calciferole) – Ernährungstherapeutische Aspekte

Vitamin D: Wirkmechanismen an Zellen und in Organen

Unter dem Begriff Vitamin D (Calciferole) werden verschiedene Verbindungen zusammengefasst. Der Mensch kann das Vitamin unter Einfluss des Sonnenlichtes in der Haut selbst bilden. Zu den wesentlichen Aufgaben gehören die Kalziumhomöostase, die Erhaltung von Zähnen, Knochen und Muskelfunktion sowie eine normale Funktion des Immunsystems sowie der Zellteilung. Die ausreichende Versorgung … Weiterlesen …

Kohlenhydrate – Ernährungstherapeutische Aspekte

Kohlenhydrate: Aufbau, Aufnahme ins Blut, Funktionen und Bedarf

Zur Klasse der Kohlenhydrate zählen alle Einfach-, Zweifach-, Mehrfach- und Vielfachzucker. Die auch als Saccharide bezeichneten Zucker sind an der Endung -ose zu erkennen – beispielsweise Fruktose für Fruchtzucker. Kohlenhydrate können qualitativ unterschieden werden. Der Konsum vieler Lebensmittel mit einer niedrigen Kohlenhydratqualität wird mit zahlreichen Krankheitsrisiken in Verbindung gebracht. Einteilung … Weiterlesen …

Vitamin B6 (Pyridoxin) – Ernährungstherapeutische Aspekte

Vitamin B6: Funktionen, Bedarf und Vorkommen

Unter der Bezeichnung Vitamin B6 werden die Substanzen Pyridoxin, Pyridoxamin und Pyridoxal zusammengefasst. Vitamin B6 beteiligt sich an enzymatischen Reaktionen vor allem des Eiweiß- und Homocysteinstoffwechsels. Steigt der Homocysteinspiegel im Blut, können Gefäßerkrankungen in Kombination mit weiteren Risikofaktoren (Übergewicht, Fettstoffwechselstörungen, Diabetes mellitus) die Folge sein. Weitere Funktionen übt Pyridoxin im … Weiterlesen …

Vitamin C (Ascorbinsäure) – Ernährungstherapeutische Aspekte

Vitamin C: Funktionen, Bedarf, Symptome bei Mangel und Überdosierung

Vitamin C ist ein wasserlösliches, gegenüber Hitze, Licht und Sauerstoff empfindliches Vitamin. Es kann vom Menschen nicht selbst gebildet werden und ist über die Nahrung aufzunehmen. Vitamin C ist wichtig für das Immunsystem, beeinflusst zahlreiche Reaktionen im Stoffwechsel und übernimmt Entgiftungsaufgaben. Funktionen und Wirkungsweisen Radikalfänger (Regeneration von Vitamin E und … Weiterlesen …

Folsäure (Vitamin B9) – Ernährungstherapeutische Aspekte

Folsäure: Funktionen, Bedarf und Vorkommen

Das wasserlösliche Vitamin Folsäure umfasst verschiedene Verbindungen, die sich in ihrer Vitaminaktivität unterscheiden. Im Stoffwechsel ist es vor allem an Prozessen der Zellteilung und Zellneubildung beteiligt. Wichtige Aufgaben besitzt Folsäure im Protein-, DNA- und Homocysteinstoffwechsel sowie im Nerven- und Immunsystem. Funktionen und Wirkungsweisen von Folsäure Blutbildung Das wasserlösliche Vitamin ist für … Weiterlesen …

Magnesium – Ernährungstherapeutische Aspekte

Magnesium: Funktionen, Bedarf und Vorkommen

Magnesium ist neben Kalzium und Kalium sowie Natrium ein wichtiges Elektrolyt des Blutes. Magnesium ist an allen ATP-abhängigen Reaktionen beteiligt und ist damit essenzieller Bestandteil des Energiestoffwechsels. Der essenzielle Mineralstoff ist an über 300 Enzymreaktionen beteiligt, steuert die Erregungsweiterleitung in den Muskelzellen und stabilisiert den Herzrhythmus. Auch eine gesteigerte Darmbewegung … Weiterlesen …

Selen – Ernährungstherapeutische Aspekte

Selen: Funktionen, Bedarf und Vorkommen

Selen ist als Bestandteil verschiedener Enzyme an der Radikalabwehr in der Zelle beteiligt. Es beeinflusst unter anderem das Immunsystem, Zellteilungsprozesse sowie die Aktivierung von Schilddrüsenhormonen. Bei Vergiftungen mit Cadmium, Quecksilber oder Silber bindet Selen an diese und verhindert so deren Bindung an wichtige Eiweiße sowie potenzielle Schäden. Funktionen und Wirkungsweisen … Weiterlesen …

Fruktose (Fruchtzucker) – Ernährungstherapeutische Aspekte

Fruktose: Mögliche Auswirkungen eines zu hohen Konsums

Fruktose ist ein Einfachzucker, der als Bestandteil von Haushaltszucker hauptsächlich in Obst, Süßwaren und einigen Gemüsen vorkommt. Als Süßungsmittel wird der Zucker immer mehr konsumiert. In hohen Mengen verzehrt kann Fruchtzucker unter bestimmten Bedingungen die Fetteinlagerung im Bauchraum begünstigen, eine Insulinresistenz verstärken, die Entwicklung einer Fettleber fördern und das Gichtrisiko … Weiterlesen …

Kalzium – Ernährungstherapeutische Aspekte

Kalzium: Funktionen im Überblick

Kalzium ist der mengenmäßig wichtigste Mineralstoff. Das Mengenelement übernimmt wichtige Funktionen in den Knochen und Zähnen, im Energie- und Hormonstoffwechsel, bei der Blutgerinnung, bei der Muskel- und Nervenerregbarkeit sowie für das Wachstum und die Zellteilung. Funktionen und Wirkungsweisen Knochen und Zähne Kalzium sorgt für Aufbau, Erhalt, Stabilität und Festigkeit der … Weiterlesen …

Omega-3-Fettsäuren – Ernährungstherapeutische Aspekte

Ungesättigte Fettsäuren: Bildung von Botenstoffen und Vorkommen

Die mehrfach ungesättigten Omega-3-Fettsäuren (n-3) erhielten ihren Namen durch die erste Doppelbindung am 3. Kohlenstoffatom. Hierunter werden die Fettsäuren Alpha-Linolensäure (ALA), Eicosapentaensäure (EPA) und Docosahexaensäure (DHA) zusammengefasst. Diese sind wesentliche Bestandteile der Zellwände. Die Fettsäuren beeinflussen deren Fluidität sowie Bindungsfähigkeit und damit die Wirksamkeit von Botenstoffen, Enzymen und Rezeptoren. Alpha-Linolensäure … Weiterlesen …

Gluten – Ernährungstherapeutische Aspekte

Gluten: Mechanismen Weizen-/ Glutenunverträglichkeit (These)

Der Getreideinhaltsstoff Gluten wird in Wissenschaft und Öffentlichkeit äußerst kontrovers diskutiert. In immer mehr Ernährungskonzepten wird eine generell glutenarme bis -freie Kost empfohlen. Für zahlreiche Erkrankungsbilder soll das Weglassen glutenhaltiger Lebensmittel von Vorteil sein. Wissenschaftlich ist das jedoch nach wie vor nur für wenige Krankheiten belegt Definition und Eigenschaften Gluten … Weiterlesen …

Ballaststoffe (Nahrungsfasern) – Ernährungstherapeutische Aspekte

Ballaststoffe: Vorkommen und präventives/ therapeutisches Potenzial

Unter dem Begriff „Ballaststoffe“ verbirgt sich eine Reihe an verschiedenen Kohlenhydrat-Abkömmlingen, die sich in Aufbau, Wirkungsweise und Vorkommen in Lebensmitteln unterscheiden. Noch im 18. Jahrhundert als Ballast in der täglichen Ernährung verschmäht, begann in den 70-er Jahren eine wissenschaftliche Neubewertung der unverdaulichen Nahrungsbestandteile. Heute ist klar: Ballaststoffe besitzen aufgrund ihrer … Weiterlesen …

Zink – Ernährungstherapeutische Aspekte

Zink: Funktionen, Vorkommen und Bedarf

Der menschliche Körper verfügt über 1,5-2,5 Gramm Zink. Der größte Anteil ist in Knochen, Haut und Haaren gespeichert. Im gesamten Stoffwechsel übernimmt Zink als Aktivator und Bestandteil von Enzymen, Hormonen sowie Rezeptoren vielfältige Aufgaben. Weitere Funktionen betreffen die Insulinspeicherung, das Immunsystem, die DNA-Synthese und die Radikalabwehr. Funktionen und Wirkungsweisen Antioxidative … Weiterlesen …

Eisen – Ernährungstherapeutische Aspekte

Eisen: Beeinflussung der Aufnahmerate von Eisen im Körper

Das essenzielle Spurenelement Eisen ist ein wichtiger Bestandteil zahlreicher Enzyme und als solches an vielen Stoffwechselreaktionen beteiligt. Die bekannteste und wichtigste Aufgabe kommt dem Sauerstofftransport bzw. der Bildung der roten Blutkörperchen zu. Ohne Eisen könnten wir keinen Sport treiben, ja nicht einmal atmen. Ohne Eisen würden unsere Mitochondrien keine Energie … Weiterlesen …

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