Alkohol – Ernährungstherapeutische Aspekte

Alkohol: Assoziierte Erkrankungen

Alkohol hat in moderaten Mengen durchaus positive Wirkungen, erhöht jedoch bei regelmäßigem, übermäßigen Konsum das Risiko für zahlreiche Erkrankungen. So kann es infolge des gesteigerten Alkoholkonsums zu einer gestörten Leberfunktion und Leberschädigungen, Fettleber, Fettstoffwechselstörungen, Unterzuckerungen, Magenschleimhautentzündungen und einem erhöhten Herzinfarkt-, Krebs- und Schlaganfallrisiko kommen.

Probiotika – Ernährungstherapeutische Aspekte

Probiotika: Anwendung bei gestörter Darmbarriere und Dysbiose

Sogenannte Probiotika begegnen uns schon seit über 20 Jahren als Joghurt und Drink in den Supermarktregalen, als Nahrungsergänzungsmittel in Drogerien oder als Arzneimittel in der Apotheke. Dabei ist nur schwer zu unterscheiden, welche Produkte für wen und in welchen Situationen wirklich geeignet sowie unbedenklich sind. Definition und Verwendung Definition »Probiotika … Weiterlesen …

Oxalsäure – Ernährungstherapeutische Aspekte

Organische Säuren: Oxalsäure-arme Kost

In zahlreichen Pflanzenzellen, vor allem aber im Obst, finden sich organische Säuren. Die bekanntesten Vertreter sind Äpfelsäure, Essigsäure, Zitronensäure, Weinsäure und Oxalsäure. Oxalsäure zählt zu den antinutritiven Stoffen, da diese die Verfügbarkeit von Mineralstoffen vermindert und bestimmte Erkrankungen fördern kann.

Sekundäre Pflanzenstoffe – ein Überblick

Sekundäre Pflanzenstoffe: Therapeutisches Potenzial und Vorkommen

Sekundäre Pflanzenstoffe (SPS) sind primär nicht für den Menschen gemacht. Sie schützen Pflanzen als antinutritive Stoffe vor Fressfeinden oder vor anderen Einflussfaktoren wie UV-Licht und Oxidation. Als Aromen oder intensive Farbstoffe können sie für andere Lebewesen abstoßend oder attraktiv wirken und bedienen damit eine ökologische Funktion. SPS haben im Gegensatz … Weiterlesen …

Laktat (Milchsäure) in fermentierten Lebensmitteln – Ernährungstherapeutische Aspekte

Organische Säuren: Laktat-Vorkommen in (fermentierten) Lebensmitteln

Begegnet sind uns die Begriffe Laktat und Milchsäure wahrscheinlich schon in verschiedenen Zusammenhängen wie z. B. als Milchsäurebakterien, bei der milchsauren Vergärung, als rechtsdrehende und linksdrehende Milchsäure, bei der Laktat-Messung im Leistungssport oder auch in Form der Laktatazidose bei Übersäuerung. Im Folgenden beleuchten wir jedoch die Rolle von Laktat als … Weiterlesen …

Phytoöstrogene – Ernährungstherapeutische Aspekte

Phytoöstrogene wurden in den 40er Jahren des 20. Jahrhunderts im Zusammenhang mit Fruchtbarkeitsproblemen bei australischen Schafherden entdeckt, wobei im Klee vorhandene Isoflavone als Ursache der Fertilitätsstörungen bei den Schafen identifiziert wurden. Seitdem wurden viele weitere Phytoöstrogene entdeckt. Funktionen und Wirkungsweisen von Phytoöstrogenen Allgemeines Phytoöstrogene haben vielfältige Wirkungen. So wirken die … Weiterlesen …

Protease-Inhibitoren – Ernährungstherapeutische Aspekte

Protease-Inhibitoren hemmen – wie der Name schon verrät – die Aktivität dieser Proteasen spezifisch. Proteasen (z.B. Trypsin, Chymotrypsin) sind Enzyme, die unter anderem aus der Bauchspeicheldrüse stemmen und im Magen-Darm-Trakt vorkommen. Sie sind in der Lage Proteine in Aminosäuren aufzuspalten. Funktionen und Wirkungsweisen von Protease-Inhibitoren Allgemeines Lange Zeit wurden Protease-Inhibitoren … Weiterlesen …

Sulfide – Ernährungstherapeutische Aspekte

Der Chemiker Theodor Wertheim isolierte 1844 schwefelhaltige Inhaltsstoffe aus Knoblauch. Er erhielt durch Wasserdampfdestillation aus zerriebenen Knoblauchzehen kleine Mengen Knoblauchöl. Die als „Sulfide“ bezeichneten sekundären Pflanzenstoffe werden in wasserlösliche (z. B. S-Allylcystein) und fettlösliche (z. B. Diallylsulfid) Verbindungen unterschieden. Trotz anderer Liliengewächse wie Zwiebeln und Lauch, die ebenfalls bedeutende Quellen … Weiterlesen …

Terpene – Ernährungstherapeutische Aspekte

Terpenoide stellen mit ca. 30.000 Vertretern die größte Klasse der Sekundären Pflanzenstoffen dar. Terpenoide (Terpene, Isoprenoide) sind Methyl-verzweigte Verbindungen. Funktionen und Wirkungsweisen von Terpenen Allgemeines Terpenoide schützen Pflanzen vor Pflanzenfressern und Krankheiten (z.B. Bakterien- oder Pilzbefall). Des Weiteren tragen viele Mono- und Sesquiterpene als ätherische Öle zum Duft und Aroma … Weiterlesen …

Coenzym Q10 – Ernährungstherapeutische Aspekte

Coenzyme Q sind vitaminähnliche, körpereigene Substanzen. Es handelt sich um chemische Verbindungen aus Sauerstoff-, Wasserstoff- und Kohlenstoffatomen, die eine ringförmige Chinonstruktur bilden. Coenzyme Q sind in allen Zellen vertreten – Mensch, Tier, Pflanze, Bakterien – und werden aus diesem Grund als Ubichinone – lateinisch „ubique“ = „überall“ – bezeichnet. Für den … Weiterlesen …

Flavonoide – Ernährungstherapeutische Aspekte

Flavonoide stellen unter den im Pflanzenreich vorkommenden sekundären Pflanzenstoffen das wichtigste Stoffkontingent dar und sind deshalb ein wichtiger Bestandteil unserer Nahrung. Ihr Name leitet sich von dem lateinischen Wort flavus (= gelb) ab. Diese Bezeichnung rührt daher, dass zu früheren Zeiten die gelben Säfte bestimmter Pflanzen (z.B.Quercus tinctoria BARTR., Morus … Weiterlesen …

Glukosinolate- Ernährungstherapeutische Aspekte

Glukosinolate verleihen einigen Pflanzen ihren stechenden scharfen Geruch. Sie sind besonders reichhaltig in der Gruppe der Kreuzblütler (Kruziferen) vertreten. Sie bestehen aus einer Glukoseeinheit, einer schwefelhaltigen Gruppe und einer Sulfatgruppe. Glukosinolate sind schwefelhaltige Moleküle und werden im Sekundärstoffwechsel der Pflanze aus Aminosäuren gebildet. Sie kommen überwiegend in Pflanzen der Familie … Weiterlesen …

Carotinoide – Ernährungstherapeutische Aspekte

Der Wissenschaftler Heinrich Wackenroder isolierte 1831 erstmals eine Kohlenwasserstoffverbindung aus Karotten, die er Carotin nannte. Kurze Zeit später wurde der Begriff „Carotinoide“ für alle Farbstoffe dieser Gruppe geprägt. Carotinoide gehören mit den Polyphenolen zu den am besten untersuchten sekundären Pflanzenstoffen. Auch wenn bisher nur wenige evidenzbasierte Wirkungen der Polyenfarbstoffe feststehen, können … Weiterlesen …

Phenolsäuren – Ernährungstherapeutische Aspekte

Phenolsäuren lassen sich je nach Kohlenstoff-Grundgerüst in Hydroxybenzoesäuren und die Hydroxyzimtsäuren einteilen. Unter anderem sind sie für den herben und bitteren Geschmack vieler Lebensmittel verantwortlich. Funktionen und Aufgaben Allgemeines Phenolsäuren besitzen vielfältige Wirkungen. So werden antikarzinogene, antimikrobielle, antioxidative, antithrombotische, antiinflammatorische, glukostatische und blutdruckregulierende Wirkungen für möglich gehalten. Es gibt zahlreiche … Weiterlesen …

Phytosterine – Ernährungstherapeutische Aspekte

Phytosterine stellen die erste Gruppe von sekundären Pflanzenstoffen dar, die wegen ihrer spezifischen physiologischen Wirkungen zur Entwicklung funktioneller Lebensmittel genutzt wurde. Als Inhaltsstoff einer neuen Generation von Margarinen sollen sie den Cholesterinspiegel senken und zur Reduktion des Herz-Kreislauf-Erkrankungsrisikos beitragen. Funktionen und Aufgaben Allgemeines Aufgrund der Ähnlichkeit zu Cholesterol hemmen Phytosterine … Weiterlesen …

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