Proteine (Eiweiße) und Aminosäuren – Ernährungstherapeutische Aspekte

Proteine und Aminosäuren: Aufbau und Funktionen

Proteine sind Bausteine aller Körperzellen sowie Körperflüssigkeiten und als Enzyme für den Ablauf lebensnotwendiger Funktionen zuständig. Chemisch betrachtet bestehen Eiweiße aus langen und unterschiedlich aufgebauten Ketten von vielen einzelnen Aminosäuren. Dem menschlichen Organismus stehen 20 verschiedene Aminosäuren zur Verfügung, von denen 9 essenziell (lebensnotwendig) sind. Im erwachsenen Organismus entfallen 50 … Weiterlesen …

Trans-Fettsäuren – Ernährungstherapeutische Aspekte

Trans-Fettsäuren: Physiologische Wirkungen und Empfehlungen

Die Debatte über ein gesundheitliches Risiko von Trans-Fettsäuren (TFA) begann bereits 1993 durch den amerikanischen Forscher Walter Willet, der erstmals einen negativen Einfluss dieser Substanzen auf das Risiko von Herz-Kreislauf-Erkrankungen beschrieb. Von den Medien schnell aufgegriffen und angetrieben, wurden mögliche gesundheitsschädliche Effekte in den folgenden Jahren intensiv untersucht. Die Folge: … Weiterlesen …

Kohlenhydrate – Ernährungstherapeutische Aspekte

Kohlenhydrate: Aufbau, Aufnahme ins Blut, Funktionen und Bedarf

Zur Klasse der Kohlenhydrate zählen alle Einfach-, Zweifach-, Mehrfach- und Vielfachzucker. Die auch als Saccharide bezeichneten Zucker sind an der Endung -ose zu erkennen – beispielsweise Fruktose für Fruchtzucker. Kohlenhydrate können qualitativ unterschieden werden. Der Konsum vieler Lebensmittel mit einer niedrigen Kohlenhydratqualität wird mit zahlreichen Krankheitsrisiken in Verbindung gebracht. Einteilung … Weiterlesen …

Fruktose (Fruchtzucker) – Ernährungstherapeutische Aspekte

Fruktose: Mögliche Auswirkungen eines zu hohen Konsums

Fruktose ist ein Einfachzucker, der als Bestandteil von Haushaltszucker hauptsächlich in Obst, Süßwaren und einigen Gemüsen vorkommt. Als Süßungsmittel wird der Zucker immer mehr konsumiert. In hohen Mengen verzehrt kann Fruchtzucker unter bestimmten Bedingungen die Fetteinlagerung im Bauchraum begünstigen, eine Insulinresistenz verstärken, die Entwicklung einer Fettleber fördern und das Gichtrisiko … Weiterlesen …

Omega-3-Fettsäuren – Ernährungstherapeutische Aspekte

Ungesättigte Fettsäuren: Bildung von Botenstoffen und Vorkommen

Die mehrfach ungesättigten Omega-3-Fettsäuren (n-3) erhielten ihren Namen durch die erste Doppelbindung am 3. Kohlenstoffatom. Hierunter werden die Fettsäuren Alpha-Linolensäure (ALA), Eicosapentaensäure (EPA) und Docosahexaensäure (DHA) zusammengefasst. Diese sind wesentliche Bestandteile der Zellwände. Die Fettsäuren beeinflussen deren Fluidität sowie Bindungsfähigkeit und damit die Wirksamkeit von Botenstoffen, Enzymen und Rezeptoren. Alpha-Linolensäure … Weiterlesen …

Gluten – Ernährungstherapeutische Aspekte

Gluten: Mechanismen Weizen-/ Glutenunverträglichkeit (These)

Der Getreideinhaltsstoff Gluten wird in Wissenschaft und Öffentlichkeit äußerst kontrovers diskutiert. In immer mehr Ernährungskonzepten wird eine generell glutenarme bis -freie Kost empfohlen. Für zahlreiche Erkrankungsbilder soll das Weglassen glutenhaltiger Lebensmittel von Vorteil sein. Wissenschaftlich ist das jedoch nach wie vor nur für wenige Krankheiten belegt Definition und Eigenschaften Gluten … Weiterlesen …

Ballaststoffe (Nahrungsfasern) – Ernährungstherapeutische Aspekte

Ballaststoffe: Vorkommen und präventives/ therapeutisches Potenzial

Unter dem Begriff „Ballaststoffe“ verbirgt sich eine Reihe an verschiedenen Kohlenhydrat-Abkömmlingen, die sich in Aufbau, Wirkungsweise und Vorkommen in Lebensmitteln unterscheiden. Noch im 18. Jahrhundert als Ballast in der täglichen Ernährung verschmäht, begann in den 70-er Jahren eine wissenschaftliche Neubewertung der unverdaulichen Nahrungsbestandteile. Heute ist klar: Ballaststoffe besitzen aufgrund ihrer … Weiterlesen …

Fette und Fettsäuren – Ernährungstherapeutische Aspekte

Fette und Fettsäuren: Funktionen, Bedarf und Zufuhrempfehlungen

Nahrungsfette liefern unter den Nährstoffen mit etwa 9,1 kcal pro Gramm die meiste Energie. Auch sind Fette wohl die komplexeste Stoffklasse mit einem facettenreichen Stoffwechsel. So können beispielsweise tierische und pflanzliche, lebensnotwendige und nicht lebensnotwendige, flüssige und feste Fette sowie gesättigte und ungesättigte bzw. kurz-, mittel- und langkettige Fettsäuren unterschieden … Weiterlesen …

Laktose – Ernährungstherapeutische Aspekte

Laktoseintoleranz: Symptomatik/Klinik und Folgen/Komplikationen 

Der Zweifachzucker Laktose (Milchzucker) ist aus je einem Molekül Glukose (Traubenzucker) und Galaktose (Schleimzucker) aufgebaut. Die beiden Einfachzucker sind über eine beta-1,4-glykosidische Bindung verbunden. Laktose schmeckt nur mäßig süß und besitzt lediglich 25 % der Süßkraft von Haushaltszucker (Saccharose). Funktionen und technologische Verwendung Energiequelle Laktose wird in der Milchdrüse gebildet … Weiterlesen …

Mittelkettige Fettsäuren (MCT) – Ernährungstherapeutische Aspekte

Mittelkettige Fettsäuren: Praktische Hinweise zur Verwendung

Mittelkettige Fettsäuren sind in den letzten Jahren verstärkt ins öffentliche Interesse gerückt. Grund hierfür waren die in einigen Studien beobachteten günstigen Effekte auf Gewichtsverlust, Fettmasseanteil, Hunger oder auch die Bildung von Ketonkörpern. Medien und Blogs priesen MCT-Produkte daraufhin als wahre Gesund- und Schlankmacher an. Näher an der Wahrheit ist aber: … Weiterlesen …

Cholesterin – Ernährungstherapeutische Aspekte

Cholesterin: Regulation im Körper

Cholesterin, oftmals auch Cholesterol genannt, gehört chemisch gesehen zur Gruppe der Steroide. Der Name leitet sich von chole (griech. „Galle“) und steréos (griech. „fest“) ab. Das Steroid zählt zu den sogenannten Zoosterinen, da es ausschließlich in tierischen Organismen vorkommt. Cholesterin besitzt sowohl wasserlösliche als auch fettlösliche Molekülteile. Dies ist entscheidend … Weiterlesen …

Resistente Stärke – Ernährungstherapeutische Aspekte

Resistente Stärke - Verdauung, Formen und Vorkommen

Resistente Stärke soll sättigend wirken, den Anstieg des Blutzuckerspiegels dämpfen, die Insulinempfindlichkeit erhöhen und unsere Darmgesundheit fördern. Doch was ist resistente Stärke und welche der vermeintlichen Wirkungen sind nachgewiesen? Wir beantworten im Folgenden die häufigsten Fragen zum Thema. Definition, Entstehung und Vorkommen von resistenter Stärke Definition Bei der resistenten Stärke … Weiterlesen …

Beta-Glucane – Ernährungstherapeutische Aspekte

Ballaststoffe: Ballaststoffreiche Umsetzung in der Praxis

Getreideprodukte und Getreideerzeugnisse stellen nicht nur eine wichtige Nahrungsgrundlage dar, sondern spielen auch in der Prävention und Therapie ernährungsmitbedingter Erkrankungen eine große Rolle. Insbesondere der lösliche Ballaststoff Beta-Glucan nimmt aufgrund der vielfältigen gesundheitlichen Wirkungen in der Ernährungstherapie eine Sonderstellung ein.

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