Phytoöstrogene: Pflanzliche Helfer für Hormonbalance

Phytoöstrogene wurden in den 40er Jahren des 20. Jahrhunderts im Zusammenhang mit Fruchtbarkeitsproblemen bei australischen Schafherden entdeckt, wobei im Klee vorhandene Isoflavone als Ursache der Fertilitätsstörungen bei den Schafen identifiziert wurden. Seitdem wurden viele weitere Phytoöstrogene entdeckt. Funktionen und Wirkungsweisen von Phytoöstrogenen Allgemeines Phytoöstrogene haben vielfältige Wirkungen. So wirken die Substanzen vor allem antikanzerogen, antioxidativ, cholesterinsenkend und stimulieren des Weiteren …

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Phenolsäuren: Unsichtbare Schutzschilde

Phenolsäuren lassen sich je nach Kohlenstoff-Grundgerüst in Hydroxybenzoesäuren und die Hydroxyzimtsäuren einteilen. Unter anderem sind sie für den herben und bitteren Geschmack vieler Lebensmittel verantwortlich. Funktionen und Aufgaben Allgemeines Phenolsäuren besitzen vielfältige Wirkungen. So werden antikarzinogene, antimikrobielle, antioxidative, antithrombotische, antiinflammatorische, glukostatische und blutdruckregulierende Wirkungen für möglich gehalten. Es gibt zahlreiche Tierstudien, die von einer protektiven Wirkung der Phenolsäuren berichten. Phenolsäuren …

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Glucosinolate: Der gesunde Biss in Kohlgemüse

Glukosinolate verleihen einigen Pflanzen ihren stechenden scharfen Geruch. Sie sind besonders reichhaltig in der Gruppe der Kreuzblütler (Kruziferen) vertreten. Sie bestehen aus einer Glukoseeinheit, einer schwefelhaltigen Gruppe und einer Sulfatgruppe. Glukosinolate sind schwefelhaltige Moleküle und werden im Sekundärstoffwechsel der Pflanze aus Aminosäuren gebildet. Sie kommen überwiegend in Pflanzen der Familie der Cruciferae (Kreuzblütler) vor und sind in Senf, Kresse, Meerrettich …

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Flavonoide: Die versteckten Helden in Obst und Gemüse

Flavonoide stellen unter den im Pflanzenreich vorkommenden sekundären Pflanzenstoffen das wichtigste Stoffkontingent dar und sind deshalb ein wichtiger Bestandteil unserer Nahrung. Ihr Name leitet sich von dem lateinischen Wort flavus (= gelb) ab. Diese Bezeichnung rührt daher, dass zu früheren Zeiten die gelben Säfte bestimmter Pflanzen (z.B.Quercus tinctoria BARTR., Morus tinctoria L.) zum Färben von Wolle und Baumwolle verwendet wurden. …

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Carotinoide: Farbenfrohe Kraftpakete für Augen und Immunsystem

Der Wissenschaftler Heinrich Wackenroder isolierte 1831 erstmals eine Kohlenwasserstoffverbindung aus Karotten, die er Carotin nannte. Kurze Zeit später wurde der Begriff „Carotinoide“ für alle Farbstoffe dieser Gruppe geprägt. Carotinoide gehören mit den Polyphenolen zu den am besten untersuchten sekundären Pflanzenstoffen. Auch wenn bisher nur wenige evidenzbasierte Wirkungen der Polyenfarbstoffe feststehen, können doch die krebshemmenden Eigenschaften, die immunmodulierenden Wirkungen sowie die antioxidative …

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Vitamin K: Wichtig für Blutgerinnung und Knochengesundheit

Unter Vitamin K werden verschiedene Verbindungen zusammengefasst. In der Natur kommt Vitamin K in Pflanzen als Vitamin K1 (Phyllochinon) und in Tieren als Vitamin K1 oder Vitamin K2 (Menachinon) vor. Im Menschlichen Organismus wird es in der Leber gespeichert. Vitamin K ist an der Bildung von Blutgerinnungsfaktoren und Vitamin D sowie am DNA-Stoffwechsel beteiligt und darüber hinaus für die Stabilität der Knochen von Bedeutung. Vitamin …

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Vitamin E: Sutzschild für oxidativen Stress und Hautalterung

Zu Vitamin E zählen verschiedene von Pflanzen gebildete Verbindungen, die als Tocopherole bezeichnet werden. Diese unterscheiden sich hinsichtlich der Vitaminaktivität. Der Vertreter Alpha-Tocopherol erlangte aufgrund des guten Aufnahmevermögens die größte Bedeutung. Die wesentlichen Funktionen umfassen die Wirkung als Radikalfänger; (Antioxidans), Schutz und Stabilität der Zellwand, Gewebshormonbildung, Stimulierung des Immunsystem sowie Einfluss auf die Zellatmung. Funktionen und Wirkungsweisen von Vitamin E …

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Vitamin D: Für Knochen, Herz und die Stimmung

Unter dem Begriff Vitamin D (Calciferole) werden verschiedene Verbindungen zusammengefasst. Der Mensch kann das Vitamin unter Einfluss des Sonnenlichtes in der Haut selbst bilden. Zu den wesentlichen Aufgaben gehören die Kalziumhomöostase, die Erhaltung von Zähnen, Knochen und Muskelfunktion sowie eine normale Funktion des Immunsystems sowie der Zellteilung. Die ausreichende Versorgung der Bevölkerung ist vor allem in den Wintermonaten kritisch. Funktionen …

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Vitamin C: Ein Schlüssel für Eisenabsorption und Immunabwehr

Vitamin C ist ein wasserlösliches, gegenüber Hitze, Licht und Sauerstoff empfindliches Vitamin. Es kann vom Menschen nicht selbst gebildet werden und ist über die Nahrung aufzunehmen. Vitamin C ist wichtig für das Immunsystem, beeinflusst zahlreiche Reaktionen im Stoffwechsel und übernimmt Entgiftungsaufgaben. Funktionen und Wirkungsweisen Radikalfänger (Regeneration von Vitamin E und Glutathion) Zu Vitamin C zählen die zwei Substanzen L-Ascorbinsäure und …

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Vitamin B6: Unentbehrlich für Gehirnfunktion und Stoffwechsel

Unter der Bezeichnung Vitamin B6 werden die Substanzen Pyridoxin, Pyridoxamin und Pyridoxal zusammengefasst. Vitamin B6 beteiligt sich an enzymatischen Reaktionen vor allem des Eiweiß- und Homocysteinstoffwechsels. Steigt der Homocysteinspiegel im Blut, können Gefäßerkrankungen in Kombination mit weiteren Risikofaktoren (Übergewicht, Fettstoffwechselstörungen, Diabetes mellitus) die Folge sein. Weitere Funktionen übt Pyridoxin im Nervensystem, in der Immunabwehr und bei der Bildung des roten …

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