Probiotika – Ernährungstherapeutische Aspekte

Probiotika: Anwendung bei gestörter Darmbarriere und Dysbiose

Sogenannte Probiotika begegnen uns schon seit über 20 Jahren als Joghurt und Drink in den Supermarktregalen, als Nahrungsergänzungsmittel in Drogerien oder als Arzneimittel in der Apotheke. Dabei ist nur schwer zu unterscheiden, welche Produkte für wen und in welchen Situationen wirklich geeignet sowie unbedenklich sind. Definition und Verwendung Definition »Probiotika … Weiterlesen …

Vitamin A (Retinole) – Ernährungstherapeutische Aspekte

Vitamin A: Störende Einflüsse auf Versorgung und Vorkommen

Das fettlösliche Vitamin A ist für Wachstum, Immunsystem, die Entwicklung von Zellen und Geweben sowie Haut und Schleimhäute von essenzieller Bedeutung. Es gibt 3 Verbindungen, die unter dem Begriff Vitamin A zusammengefasst werden und ineinander umgewandelt werden können. Retinsäure ist das biologisch aktive Vitamin und reguliert das Wachstum sowie Aufbau, … Weiterlesen …

Oxalsäure – Ernährungstherapeutische Aspekte

Organische Säuren: Oxalsäure-arme Kost

In zahlreichen Pflanzenzellen, vor allem aber im Obst, finden sich organische Säuren. Die bekanntesten Vertreter sind Äpfelsäure, Essigsäure, Zitronensäure, Weinsäure und Oxalsäure. Oxalsäure zählt zu den antinutritiven Stoffen, da diese die Verfügbarkeit von Mineralstoffen vermindert und bestimmte Erkrankungen fördern kann.

Sekundäre Pflanzenstoffe – ein Überblick

Sekundäre Pflanzenstoffe: Therapeutisches Potenzial und Vorkommen

Sekundäre Pflanzenstoffe (SPS) sind primär nicht für den Menschen gemacht. Sie schützen Pflanzen als antinutritive Stoffe vor Fressfeinden oder vor anderen Einflussfaktoren wie UV-Licht und Oxidation. Als Aromen oder intensive Farbstoffe können sie für andere Lebewesen abstoßend oder attraktiv wirken und bedienen damit eine ökologische Funktion. SPS haben im Gegensatz … Weiterlesen …

Fette und Fettsäuren – Ernährungstherapeutische Aspekte

Fette und Fettsäuren: Funktionen, Bedarf und Zufuhrempfehlungen

Nahrungsfette liefern unter den Nährstoffen mit etwa 9,1 kcal pro Gramm die meiste Energie. Auch sind Fette wohl die komplexeste Stoffklasse mit einem facettenreichen Stoffwechsel. So können beispielsweise tierische und pflanzliche, lebensnotwendige und nicht lebensnotwendige, flüssige und feste Fette sowie gesättigte und ungesättigte bzw. kurz-, mittel- und langkettige Fettsäuren unterschieden … Weiterlesen …

Laktat (Milchsäure) in fermentierten Lebensmitteln – Ernährungstherapeutische Aspekte

Organische Säuren: Laktat-Vorkommen in (fermentierten) Lebensmitteln

Begegnet sind uns die Begriffe Laktat und Milchsäure wahrscheinlich schon in verschiedenen Zusammenhängen wie z. B. als Milchsäurebakterien, bei der milchsauren Vergärung, als rechtsdrehende und linksdrehende Milchsäure, bei der Laktat-Messung im Leistungssport oder auch in Form der Laktatazidose bei Übersäuerung. Im Folgenden beleuchten wir jedoch die Rolle von Laktat als … Weiterlesen …

Laktose – Ernährungstherapeutische Aspekte

Laktoseintoleranz: Symptomatik/Klinik und Folgen/Komplikationen 

Der Zweifachzucker Laktose (Milchzucker) ist aus je einem Molekül Glukose (Traubenzucker) und Galaktose (Schleimzucker) aufgebaut. Die beiden Einfachzucker sind über eine beta-1,4-glykosidische Bindung verbunden. Laktose schmeckt nur mäßig süß und besitzt lediglich 25 % der Süßkraft von Haushaltszucker (Saccharose). Funktionen und technologische Verwendung Energiequelle Laktose wird in der Milchdrüse gebildet … Weiterlesen …

Mittelkettige Fettsäuren (MCT) – Ernährungstherapeutische Aspekte

Mittelkettige Fettsäuren: Praktische Hinweise zur Verwendung

Mittelkettige Fettsäuren sind in den letzten Jahren verstärkt ins öffentliche Interesse gerückt. Grund hierfür waren die in einigen Studien beobachteten günstigen Effekte auf Gewichtsverlust, Fettmasseanteil, Hunger oder auch die Bildung von Ketonkörpern. Medien und Blogs priesen MCT-Produkte daraufhin als wahre Gesund- und Schlankmacher an. Näher an der Wahrheit ist aber: … Weiterlesen …

Cholesterin – Ernährungstherapeutische Aspekte

Cholesterin: Regulation im Körper

Cholesterin, oftmals auch Cholesterol genannt, gehört chemisch gesehen zur Gruppe der Steroide. Der Name leitet sich von chole (griech. „Galle“) und steréos (griech. „fest“) ab. Das Steroid zählt zu den sogenannten Zoosterinen, da es ausschließlich in tierischen Organismen vorkommt. Cholesterin besitzt sowohl wasserlösliche als auch fettlösliche Molekülteile. Dies ist entscheidend … Weiterlesen …

Resistente Stärke – Ernährungstherapeutische Aspekte

Resistente Stärke - Verdauung, Formen und Vorkommen

Resistente Stärke soll sättigend wirken, den Anstieg des Blutzuckerspiegels dämpfen, die Insulinempfindlichkeit erhöhen und unsere Darmgesundheit fördern. Doch was ist resistente Stärke und welche der vermeintlichen Wirkungen sind nachgewiesen? Wir beantworten im Folgenden die häufigsten Fragen zum Thema. Definition, Entstehung und Vorkommen von resistenter Stärke Definition Bei der resistenten Stärke … Weiterlesen …

Fluorid – Ernährungstherapeutische Aspekte

Fluorid: Gehalte in Lebensmitteln 1

Im Periodensystem der Elemente steht Fluor in der 7. Hauptgruppe und zählt damit zu den Halogenen. In der elementaren Form ist Fluor gasförmig, ist sehr reaktiv und giftig. Es handelt sich um ein schwach grün-gelbes Gas mit chlorähnlichem Geruch. Fluor weist die größte Elektronegativität von allen Elementen auf und kann daher … Weiterlesen …

Beta-Glucane – Ernährungstherapeutische Aspekte

Ballaststoffe: Ballaststoffreiche Umsetzung in der Praxis

Getreideprodukte und Getreideerzeugnisse stellen nicht nur eine wichtige Nahrungsgrundlage dar, sondern spielen auch in der Prävention und Therapie ernährungsmitbedingter Erkrankungen eine große Rolle. Insbesondere der lösliche Ballaststoff Beta-Glucan nimmt aufgrund der vielfältigen gesundheitlichen Wirkungen in der Ernährungstherapie eine Sonderstellung ein.

Phytoöstrogene – Ernährungstherapeutische Aspekte

Phytoöstrogene wurden in den 40er Jahren des 20. Jahrhunderts im Zusammenhang mit Fruchtbarkeitsproblemen bei australischen Schafherden entdeckt, wobei im Klee vorhandene Isoflavone als Ursache der Fertilitätsstörungen bei den Schafen identifiziert wurden. Seitdem wurden viele weitere Phytoöstrogene entdeckt. Funktionen und Wirkungsweisen von Phytoöstrogenen Allgemeines Phytoöstrogene haben vielfältige Wirkungen. So wirken die … Weiterlesen …

Protease-Inhibitoren – Ernährungstherapeutische Aspekte

Protease-Inhibitoren hemmen – wie der Name schon verrät – die Aktivität dieser Proteasen spezifisch. Proteasen (z.B. Trypsin, Chymotrypsin) sind Enzyme, die unter anderem aus der Bauchspeicheldrüse stemmen und im Magen-Darm-Trakt vorkommen. Sie sind in der Lage Proteine in Aminosäuren aufzuspalten. Funktionen und Wirkungsweisen von Protease-Inhibitoren Allgemeines Lange Zeit wurden Protease-Inhibitoren … Weiterlesen …

Sulfide – Ernährungstherapeutische Aspekte

Der Chemiker Theodor Wertheim isolierte 1844 schwefelhaltige Inhaltsstoffe aus Knoblauch. Er erhielt durch Wasserdampfdestillation aus zerriebenen Knoblauchzehen kleine Mengen Knoblauchöl. Die als „Sulfide“ bezeichneten sekundären Pflanzenstoffe werden in wasserlösliche (z. B. S-Allylcystein) und fettlösliche (z. B. Diallylsulfid) Verbindungen unterschieden. Trotz anderer Liliengewächse wie Zwiebeln und Lauch, die ebenfalls bedeutende Quellen … Weiterlesen …

Terpene – Ernährungstherapeutische Aspekte

Terpenoide stellen mit ca. 30.000 Vertretern die größte Klasse der Sekundären Pflanzenstoffen dar. Terpenoide (Terpene, Isoprenoide) sind Methyl-verzweigte Verbindungen. Funktionen und Wirkungsweisen von Terpenen Allgemeines Terpenoide schützen Pflanzen vor Pflanzenfressern und Krankheiten (z.B. Bakterien- oder Pilzbefall). Des Weiteren tragen viele Mono- und Sesquiterpene als ätherische Öle zum Duft und Aroma … Weiterlesen …

Coenzym Q10 – Ernährungstherapeutische Aspekte

Coenzyme Q sind vitaminähnliche, körpereigene Substanzen. Es handelt sich um chemische Verbindungen aus Sauerstoff-, Wasserstoff- und Kohlenstoffatomen, die eine ringförmige Chinonstruktur bilden. Coenzyme Q sind in allen Zellen vertreten – Mensch, Tier, Pflanze, Bakterien – und werden aus diesem Grund als Ubichinone – lateinisch „ubique“ = „überall“ – bezeichnet. Für den … Weiterlesen …

Flavonoide – Ernährungstherapeutische Aspekte

Flavonoide stellen unter den im Pflanzenreich vorkommenden sekundären Pflanzenstoffen das wichtigste Stoffkontingent dar und sind deshalb ein wichtiger Bestandteil unserer Nahrung. Ihr Name leitet sich von dem lateinischen Wort flavus (= gelb) ab. Diese Bezeichnung rührt daher, dass zu früheren Zeiten die gelben Säfte bestimmter Pflanzen (z.B.Quercus tinctoria BARTR., Morus … Weiterlesen …

Glukosinolate- Ernährungstherapeutische Aspekte

Glukosinolate verleihen einigen Pflanzen ihren stechenden scharfen Geruch. Sie sind besonders reichhaltig in der Gruppe der Kreuzblütler (Kruziferen) vertreten. Sie bestehen aus einer Glukoseeinheit, einer schwefelhaltigen Gruppe und einer Sulfatgruppe. Glukosinolate sind schwefelhaltige Moleküle und werden im Sekundärstoffwechsel der Pflanze aus Aminosäuren gebildet. Sie kommen überwiegend in Pflanzen der Familie … Weiterlesen …

Carotinoide – Ernährungstherapeutische Aspekte

Der Wissenschaftler Heinrich Wackenroder isolierte 1831 erstmals eine Kohlenwasserstoffverbindung aus Karotten, die er Carotin nannte. Kurze Zeit später wurde der Begriff „Carotinoide“ für alle Farbstoffe dieser Gruppe geprägt. Carotinoide gehören mit den Polyphenolen zu den am besten untersuchten sekundären Pflanzenstoffen. Auch wenn bisher nur wenige evidenzbasierte Wirkungen der Polyenfarbstoffe feststehen, können … Weiterlesen …

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