Energie- und Nährstoffdichte: Potenziale und Grenzen in der Praxis

  Immer wieder ist von der Energie- und Nährstoffdichte unserer Lebensmittel zu lesen. Der Hintergrund: Ziel einer gesunden Ernährung sollte ein möglichst hoher Nährstoff- und niedriger Energiegehalt unserer Lebensmittel sein. Die Begriffe werden jedoch häufig falsch verstanden und angewendet. Daraus folgend ist die Interpretation und Los, lies mich…

Gastbeitrag: Aspekte zur Blutzuckerregulation aus der Beratungspraxis

Erfahrungen aus meinen Diabetikerschulungen (Teil 2) 2002 wurde in Deutschland das Disease-Management-Programm (DMP) Diabetes mellitus Typ 2 eingeführt. Ich war damals seit drei Jahren Schulungsleiterin in einer diabetologischen Schwerpunktpraxis und betreute für die folgenden zwölf Jahre Typ 2-Diabetiker mit und ohne Insulin. Um es gleich Los, lies mich…

Gastbeitrag: Die meisten Diabetiker profitieren von kohlenhydratarmer Kost

Erfahrungen aus meinen Diabetikerschulungen Meinen Einstieg in die Diabetologie kurz vor der Jahrhundertwende werde ich nie vergessen. Mein Studium der Ökotrophologie lag zwei Jahrzehnte zurück. Um meiner neuen Klientel gerecht zu werden, hatte ich mich zuvor bei der Deutschen Diabetes Gesellschaft fit gemacht und wurde Los, lies mich…

Basiskost bei akuten Verdauungsbeschwerden

  Die Basisernährung bei akuten Erkrankungen des Magen-Darm-Traktes trägt den unattraktiven Namen “Leichte Vollkost”. Früher kursierte diese Form der Ernährung auch öfters unter dem Begriff der Schonkost. Und seien wir ehrlich: Das klingt nicht gerade nach Genuss und Gaumenschmaus. Denn die betroffenen Organe sollen durch Los, lies mich…

Reizdarmsyndrom – Ernährungstherapie-Spezial: FODMAP-Diät

Neben Laktose und Fruktose enthalten viele Nahrungsmittel noch weitere Kohlenhydrate, die mitunter schlecht verwertet werden und im unteren Dünndarm bzw. im Dickdarm Beschwerden verursachen. Patienten mit Reizdarmsyndrom reagieren stärker auf diese Kohlenhydrate als nicht Betroffene. Gründe hierfür sind unter anderem eine infolge des Reizdarms auftretende viszerale Hypersensitivität, eine veränderte Bakterienbesiedlung im Darm und eine veränderte Bewegungsaktivität der Darmmuskulatur mit erhöhter Krampfneigung. Hieraus resultiert die Empfehlung zu einer sogenannten FODMAP-Diät, die an der Universität von Melbourne entwickelt wurde. FODMAP steht hierbei für „fermentierbare Oligo-, Di-, Monosaccharide und Polyole“. Entsprechend hierzu sollen Fruktose, Laktose, Oligosaccharide wie Fruktane und Galaktane sowie Polyole wie Sorbit und Xylit gemieden werden. Viele Patienten berichten über eine deutliche Besserung ihrer Beschwerden unter einer solchen Diät. Los, lies mich…

Hafer-Diät

Ende der 1970er/ Anfang der 1980er schloss die Pharmazeutin Hertha Hafer anhand von Beobachtungen an ihrem ADHS-betroffenen Adoptivsohn, dass phosphatreiche Nahrungsmittel Auslöser für die typischen Verhaltensauffälligkeiten sind. Ihrer Theorie nach führt bei empfindlichen Menschen eine hohe Phosphatzufuhr zur Verschiebung des Säure-Base-Gleichgewichts in den alkalischen Bereich. Dies Los, lies mich…

Die Feingold-Diät

In den 70-ern stellte der amerikanische Kinderarzt Benjamin Feingold ein diätetisches Konzept zur Behandlung der ADHS vor. Seiner Meinung nach sind bestimmte synthetische wie auch natürliche Nahrungsmittelinhaltsstoffe als Auslöser der ADHS-typischen Verhaltensauffälligkeiten zu sehen und daher zu meiden. Prinzip Die von Feingold vorgeschlagene Kost ist arm an Salizylaten Los, lies mich…