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Der Ernährungskompass

Info auf Amazon: “Als der Wissenschaftsjournalist Bas Kast gerade 40-jährig mit Schmerzen in der Brust zusammenbrach, stellte sich ihm eine existenzielle Frage: Hatte er mit Junkfood seine Gesundheit ruiniert? Er nahm sich vor, seine Ernährung radikal umzustellen, um sich selbst zu heilen. Doch was ist wirklich gesund? Eine mehrjährige Entdeckungsreise in die aktuelle Alters- und Ernährungsforschung begann. Was essen besonders langlebige Völker? Wie nimmt man effizient ab? Lassen sich typische Altersleiden vermeiden? Kann man sich mit bestimmten Nahrungsmitteln „jung essen“? Vieles, was wir für gesunde Ernährung halten, kann uns sogar schaden. Aus Tausenden sich zum Teil widersprechenden Studien filtert Bas Kast die wissenschaftlich gesicherten Erkenntnisse über eine wirklich gesunde Kost heraus.”

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Kurzbeschreibung

Es ist für unsere Begriffe schon anmaßend, das Fazit ALLER wissenschaftlichen Studien zum Thema Ernährung anzukündigen. Aber ein Verlag braucht wohl einen Titel, der laut ist und eine Geschichte noch dazu, die zieht. Kritiker zweifeln an seiner Krankheitsgeschichte und noch vielmehr an daraus abgeleiteten Schlussfolgerungen, dass Fastfood krank und echtes Essen selbst bereits geschädigte Organe heilen und Altersleiden verhindern kann. Hinzu kommt, dass der Autor nicht Wissenschaftler, sondern Journalist ist und demzufolge sicherlich auch gut weiß, wie etwas zu schreiben ist, um gelesen zu werden. Das sollte man beim Lesen des Buches immer im Hinterkopf behalten. Laut den Rezensenten auf Amazon und Co. aber scheint dem Autor unabhängig davon ein gutes Buch gelungen zu sein. So “habe er wichtige ernährungswissenschaftliche Begriffe verständlich gemacht” und “wesentliche Grundlagen zusammengetragen”.

Nach eigenen Angaben waren einige seiner größten Erkenntnisse der jahrelangen Studienreise, dass viele Fette gesund sind (z.B. Olivenöl, Fischfett) und dass Fette nicht zwangsläufig dick machen. Kaffee hat eine lebensverlängernde Wirkung. Bei Milch kommen indes Zweifel auf: die meisten positiven Studienergebnisse zu Milch stammen größtenteils aus Untersuchungen, die von der Milchindustrie gefördert wurden. Vielmehr hängt die Wirkung vom fertigen Produkt ab: Joghurt ist besser als Käse und Käse ist besser als Milch. Das ist Wissen, dass es in der Form natürlich auch schon lange gibt. Und so ist das Buch in seiner Gesamtheit durchaus eine Reise durch verschiedenste, bereits vielfach veröffentlichte Erkenntnisse der Ernährungswissenschaft. Bei näherer Betrachtung entpuppen sich “alle Studien” auch eher als Metaanalysen und Reviews, die einem die schwere Arbeit abnehmen und relevante Einzelstudien zu einem bestimmten Thema auswerten und beurteilen.

Am Ende des Buches stellt Bas Kast seine eigenen 12 Regeln vor. Und diese können wir auch ohne das Lesen aller Studien oder eine eigene Leidensgeschichte mittragen. Regel 1 macht dabei wahrscheinlich den größten Hebel aller Ernährungsumstellungen und die grundlegende Empfehlung einer Ernährungsweise, die gut tut, aus: Essen Sie echtes Essen!

Die 12 wichtigsten Regeln von Bas Kast

  • Essen Sie echtes Essen
  • Machen Sie Pflanzen zu ihrer Hauptspeise
  • Lieber Fisch als Fleisch
  • Joghurt: ja; Käse: auch ok; Milch: so lala
  • Zucker minimieren, industrielle Transfette meiden
  • Keine Angst vorm Fett
  • Schlankmachertipp 1: Low-carb ist keine Modediät, sondern vor allem bei Übergewicht einen Versuch wert
  • Schlankmachertipp 2: Eiweißeffekt nutzen
  • Schlankmachertipp 3: Praktizieren Sie “Zeitfenster-essen”
  • Schlankmachertipp 4: Hirnentzündung mit Omega-3 mindern
  • Keine Vitaminpillen
  • Genießen Sie

Nährwerte

  • Autor(en): Bas Kast
  • Titel: Der Ernährungskompass: Das Fazit aller wissenschaftlichen Studien zum Thema Ernährung – Mit den 12 wichtigsten Regeln der gesunden Ernährung
  • Verlag: C. Bertelsmann Verlag (5. März 2018)ISBN: 978-3570103197
  • Preis: 20,00 EUR (Gebundenes Buch); 17,99 EUR (Kindle)

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