Reizdarmsyndrom – Ernährungstherapie-Spezial: FODMAP-Diät

Neben Laktose und Fruktose enthalten viele Nahrungsmittel noch weitere Kohlenhydrate, die mitunter schlecht verwertet werden und im unteren Dünndarm bzw. im Dickdarm Beschwerden verursachen. Patienten mit Reizdarmsyndrom reagieren stärker auf diese Kohlenhydrate als nicht Betroffene. Gründe hierfür sind unter anderem eine infolge des Reizdarms auftretende viszerale Hypersensitivität, eine veränderte Bakterienbesiedlung im Darm und eine veränderte Bewegungsaktivität der Darmmuskulatur mit erhöhter Krampfneigung. Hieraus resultiert die Empfehlung zu einer sogenannten FODMAP-Diät, die an der Universität von Melbourne entwickelt wurde. FODMAP steht hierbei für „fermentierbare Oligo-, Di-, Monosaccharide und Polyole“. Entsprechend hierzu sollen Fruktose, Laktose, Oligosaccharide wie Fruktane und Galaktane sowie Polyole wie Sorbit und Xylit gemieden werden. Viele Patienten berichten über eine deutliche Besserung ihrer Beschwerden unter einer solchen Diät. Los, lies mich…

Morbus Alzheimer – Ernährungstherapie

Bislang gibt es nur wenige konkrete ernährungstherapeutische Empfehlungen, die sich auf Ergebnisse aus wissenschaftlichen Untersuchungen stützen. Verschiedene Daten weisen darauf hin, dass einige Vitamine, essenzielle Fettsäuren oder bestimmte Lebensmittel einen Einfluss auf die Entstehung oder das Fortschreiten der Alzheimer-Demenz ausüben können. Letztendlich sind jedoch nicht einzelne Nährstoffe krankheitsrelevant, sondern das gesamte Ernährungsverhalten. Dies setzt eine ausreichende Zufuhr an allen notwendigen Vitaminen und Mineralstoffen, sekundären Pflanzenstoffen, essenziellen Fettsäuren und Eiweißen voraus. Zudem besitzen Gewürze zahlreiche positive Wirkungen und können positiv in den Erkrankungsverlauf eingreifen. Los, lies mich…

Hyperthyreose – Ernährungstherapie

Eine Schilddrüsen-Diät, die das hyperthyreotische Geschehen direkt beeinflusst, gibt es nicht. Die Behandlung der Krankheit selbst beschränkt sich auf die Gabe von Thyreostatika, eine Radiojodtherapie oder auf eine operative Entfernung. Mithilfe der Ernährung können lediglich die körperlichen Auswirkungen verbessert werden. Los, lies mich…