Ernährungsdiagnosen

Die ernährungstherapeutische Diagnose wird von ernährungstherapeutischen Fachkräften (ETF) gestellt. Ein Ernährungsproblem wird durch eine klinische Urteilsbildung identifiziert und systematisch beschrieben. Das erfasste Ernährungsproblem bedarf einer spezifischen Intervention/Therapie, für die eine ETF qualifiziert und verantwortlich ist (Academy of Nutrition and Dietetics, 2013).

Diabetes mellitus: Mögliche Ernährungsdiagnosen

Nur für Mitglieder zugänglich: Die Ernährungsdiagnosen bei Diabetes mellitus sind komplex und hängen stark vom Stadium bzw. der Blutzuckereinstellung der Erkrankung ab. Evidenzbasiert gibt es die folgenden Therapieempfehlungen, deren Nutzen nachgewiesen werden konnte. Durch die Vielzahl an Begleit- und Folgeerkrankungen sind weitere Ernährungsdiagnosen anderer Krankheitsbilder (z. B. Adipositas, Fettstoffwechselstörungen, Fettleber etc.) möglich.

Der German Nutrition Care Process (G-NCP)

Nur für Mitglieder zugänglich: Das Prinzip des Nutrition Care Process (NCP) stammt ursprünglich aus der Feder der  Academy of Nutrition and Dietetics in den USA. Dieser wurde aufgrund der Besonderheiten des Gesundheitssystems in Deutschland an die Verhältnisse hier angepasst.  Die European Federation of the Associations of Dietitians (EFAD) empfiehlt den NCP als Modell für alle europäischen Mitgliedstaaten. In Deutschland hat sich der Verband der Diätassistenten der Implementierung und Umsetzung des Modells angenommen. Damit werden erstmals die Rahmenbedingungen für eine individuelle Diättherapie und Ernährungsberatung definiert.

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