Leidensdruck bei Reizdarm besser erfassen

Geschätzte Lesezeit: 3-4 Minuten Patienten mit Reizdarmsyndrom (RDS) erleben ihre Erkrankung häufig als sehr belastend und fühlen sich durch die wiederkehrenden Bauchschmerzen, Blähungen und/ oder Stuhlunregelmäßigkeiten in ihrer Lebensqualität eingeschränkt. Leider wird die Bedeutung dieser „Last“ in der Praxis häufig unterschätzt, obwohl diese den Behandlungserfolg maßgeblich beeinflusst. In den letzten 20 Jahren wurden verschiedene RDS-spezifische Los, lies mich…

Reizdarmsyndrom – Muster Ernährungsprotokoll

Das Protokoll ist sorgfältig auszufüllen. Wichtig ist insbesondere auch die Dokumentation der Beschwerden und der Einnahme von Medikamenten, um Zusammenhänge, Besserungen und Verschlechterungen zu erkennen. Wochentag:   Datum:   Uhrzeit Menge Lebensmittel und Getränke Beschwerden Medikamente                                       Los, lies mich…

Reizdarmsyndrom – Ernährungstherapie-Spezial: FODMAP-Diät

Neben Laktose und Fruktose enthalten viele Nahrungsmittel noch weitere Kohlenhydrate, die mitunter schlecht verwertet werden und im unteren Dünndarm bzw. im Dickdarm Beschwerden verursachen. Patienten mit Reizdarmsyndrom reagieren stärker auf diese Kohlenhydrate als nicht Betroffene. Gründe hierfür sind unter anderem eine infolge des Reizdarms auftretende viszerale Hypersensitivität, eine veränderte Bakterienbesiedlung im Darm und eine veränderte Bewegungsaktivität der Darmmuskulatur mit erhöhter Krampfneigung. Hieraus resultiert die Empfehlung zu einer sogenannten FODMAP-Diät, die an der Universität von Melbourne entwickelt wurde. FODMAP steht hierbei für „fermentierbare Oligo-, Di-, Monosaccharide und Polyole“. Entsprechend hierzu sollen Fruktose, Laktose, Oligosaccharide wie Fruktane und Galaktane sowie Polyole wie Sorbit und Xylit gemieden werden. Viele Patienten berichten über eine deutliche Besserung ihrer Beschwerden unter einer solchen Diät. Los, lies mich…