Arbeitsmaterial/ Downloads
Eltern kommen oft mit der Frage in die Beratung, ob Zucker oder Zusatzstoffe die Symptome ihres Kindes verstärken – Erwachsene mit ADHS eher mit ausgelassenen Mahlzeiten und vermindertem Appetit unter Stimulanzien. Die Materialien helfen, den Zucker-Mythos einzuordnen, den neurobiologischen Teufelskreis aus Reizoffenheit, Essstruktur und Blutzuckerschwankungen zu erklären und nicht-medikamentöse Stellschrauben wie Omega-3-Zufuhr und Mahlzeitenrhythmus mit ihren Grenzen zu benennen.
Kurzprofil
Ernährungsinterventionen sind bei ADHS in der Regel adjuvant zu Psychoedukation, Verhaltenstherapie und ggf. Pharmakotherapie. Die Effekte sind insgesamt eher klein bis moderat und oft auf Subgruppen (z. B. Mangelstatus, Zusatzstoff-Sensitivität, Responder auf Eliminationsdiät) beschränkt. Mögliche Optionen sind mediterrane Ernährung, Mahlzeitenstruktur zur Blutzuckerregulation oder gezielte Ergänzungen bei Nährstoffmängeln.
Ressource
Die folgenden Anlaufstellen bündeln wissenschaftlich fundiertes Wissen, praktische Hilfen für den Alltag sowie Kontakte zu Fachleuten und Selbsthilfegruppen. Sie richten sich sowohl an Betroffene und Angehörige als auch an Fachkräfte – und bieten damit ein breit gefächertes Spektrum an Orientierung und Unterstützung.
Kurzprofil
ADHS (Aufmerksamkeitsdefizit-/Hyperaktivitätsstörung) zählt zu den häufigsten neurobiologischen Störungen mit Beginn im Kindesalter. Betroffene leiden unter anhaltender Unaufmerksamkeit, Hyperaktivität und Impulsivität. Wir haben das Wichtigste zum Krankheitsbild zusammengefasst.
Kurzprofil
Strukturierte Lebensmittelliste für die Ernährungstherapie: übersichtlich nach „gut geeignet“, „individuell geeignet“ und „weniger geeignet“ sowie 10 Lebensmittelgruppen gegliedert. Die Liste ist als praxisnahe Orientierung im ernährungstherapeutischen Setting gedacht. Sie ersetzt keine individuelle Diagnostik (z. B. Mangelstatus, Unverträglichkeiten, Zusatzstoff-Sensitivität) und ist in der Regel adjuvant zu Psychoedukation/ Verhaltenstherapie und ggf. Pharmakotherapie.
Grundlagenartikel
Die Ernährung bei ADHS hat mehrere wirksame Hebel, die das Essverhalten, die Nährstoffversorgung und die Tagesstruktur betreffen. Im Mittelpunkt stehen das Stabilisieren des Blutzuckers, das Erkennen individueller Auslöser durch bestimmte Lebensmittel und das Ausgleichen häufiger Nährstoffdefizite. Der Artikel ordnet die wichtigsten Ansätze ein und beschreibt eine praxisnahe Umsetzung im Alltag - mit Schwerpunkt auf Erwachsene.
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Diese Ausgabe beschäftigt sich mit einem Review zu Ballaststoffen und CKD; der neuen Leitlinie zu ADHS, dem Mythos der nährstoffarmen Lebensmittel, überarbeiteten Download-Paketen zu Beratungsunterlagen und einem Seminar zu Ernährungsautonomie.
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Neues zu PMOS und Ernährungsinterventionen, eine App bei GLP-1 und den neuen DAK Report zu ADHS; neue Plattforminhalte zu Adipositas und rheumatoider Arthritis sowie Vorstellung Zertifikat zu Essstörungen