Kurzprofil
Ernährungsinterventionen sind bei ADHS in der Regel adjuvant zu Psychoedukation, Verhaltenstherapie und ggf. Pharmakotherapie. Die Effekte sind insgesamt eher klein bis moderat und oft auf Subgruppen (z. B. Mangelstatus, Zusatzstoff-Sensitivität, Responder auf Eliminationsdiät) beschränkt. Mögliche Optionen sind mediterrane Ernährung, Mahlzeitenstruktur zur Blutzuckerregulation oder gezielte Ergänzungen bei Nährstoffmängeln.
Kurzprofil
Strukturierte Lebensmittelliste für die Ernährungstherapie: übersichtlich nach „gut geeignet“, „individuell geeignet“ und „weniger geeignet“ sowie 10 Lebensmittelgruppen gegliedert. Die Liste ist als praxisnahe Orientierung im ernährungstherapeutischen Setting gedacht. Sie ersetzt keine individuelle Diagnostik (z. B. Mangelstatus, Unverträglichkeiten, Zusatzstoff-Sensitivität) und ist in der Regel adjuvant zu Psychoedukation/ Verhaltenstherapie und ggf. Pharmakotherapie.
Grundlagenartikel
Die Ernährung bei ADHS hat mehrere wirksame Hebel, die das Essverhalten, die Nährstoffversorgung und die Tagesstruktur betreffen. Im Mittelpunkt stehen das Stabilisieren des Blutzuckers, das Erkennen individueller Auslöser durch bestimmte Lebensmittel und das Ausgleichen häufiger Nährstoffdefizite. Der Artikel ordnet die wichtigsten Ansätze ein und beschreibt eine praxisnahe Umsetzung im Alltag - mit Schwerpunkt auf Erwachsene.
Kurzprofil
Die Alzheimer-Krankheit ist die häufigste Form der Demenz und zeichnet sich durch einen fortschreitenden Verlust von Gedächtnis, Orientierung und Alltagskompetenz aus. Mit zunehmender Erkrankungsdauer kommt es zu schwerwiegenden kognitiven, psychischen und körperlichen Einschränkungen.
Kurzprofil
Demenz ist ein Überbegriff für Erkrankungen, die mit fortschreitendem Verlust von Gedächtnis, Denken und Alltagskompetenzen einhergehen. Sie betrifft vor allem ältere Menschen, nimmt mit steigendem Alter stark zu.
Arbeitsmaterial/ Downloads
Bei einer Demenz verändert sich das Essverhalten lange bevor die Pflege übernommen wird – Mahlzeiten werden vergessen, der Geschmackssinn lässt nach, und Angehörige bemerken den Gewichtsverlust oft als Erstes. Die Materialien helfen, die Demenzformen und ihre unterschiedlichen Ernährungsprobleme auseinanderzuhalten, die Lebensmittelauswahl bei der Alzheimer-Krankheit zu konkretisieren und einer Mangelernährung im Verlauf frühzeitig zu begegnen.
Grundlagenartikel
Hunger und Sättigung im Beratungskontext – beleuchtet Regulation, Einflussfaktoren und Störungen. Wichtig für achtsames Essverhalten, Gewichtsstabilität und individuelle Ernährung.
Grundlagenartikel
Magnesium im ernährungsphysiologischen Zusammenhang erläutert. Thematisiert werden Funktionen für Muskeln, Nerven und Energiestoffwechsel, typische Mangelsymptome, Aufnahmequellen und Interaktionen.
Grundlagenartikel
Mangan kompakt erklärt. Der Beitrag beschreibt seine Rolle im Enzymstoffwechsel, antioxidative Funktionen, Vorkommen in pflanzlichen Lebensmitteln und Einschätzung der Versorgungslage.
Grundlagenartikel
Die Ernährungstherapie bei der Parkinson-Krankheit fokussiert zentrale Hebel, die den Alltag unmittelbar beeinflussen: die Abstimmung von Eiweiß und Medikamenten, die Stabilisierung von Verdauung und Flüssigkeitshaushalt, das Vermeiden von ungewolltem Gewichtsverlust, eine entzündungsarme Ernährungsweise sowie das sichere Essen bei Schluckproblemen. Neben den Grundlagen folgen konkrete Strategien und typische Hürden, die bei der Umsetzung häufig auftreten.
Arbeitsmaterial/ Downloads
Vitamin B1 wird in der Beratung vor allem dann wichtig, wenn jemand aus einer Risikogruppe kommt: Alkoholkrankheit, Zustand nach bariatrischer Operation, anhaltendes Erbrechen. Die Materialien helfen, den Bedarf in Abhängigkeit von der Energiezufuhr einzuordnen, gute Quellen zu benennen und die Verluste durch Hitze, Lagerung und Ausmahlung mitzudenken.
Grundlagenartikel
Vitamin B1 im ernährungsphysiologischen Zusammenhang erläutert. Der Beitrag geht auf Funktionen im Energiestoffwechsel, Mangelsymptome, Versorgungsrisiken und geeignete Lebensmittelquellen ein.
Grundlagenartikel
Vitamin B2 kompakt dargestellt. Behandelt werden seine Rolle im Energiestoffwechsel, typische Mangelsymptome, stabile Versorgung über die Ernährung und Einfluss technologischer Prozesse auf den Gehalt.
Grundlagenartikel
Vitamin B6 im Stoffwechselkontext erläutert. Der Beitrag beschreibt Funktionen bei Aminosäure- und Nervenstoffwechsel, Symptome bei Mangel, Wechselwirkungen mit Medikamenten und relevante Lebensmittelquellen.