Sulfide: Schwefelhaltige Inhaltsstoffe aus Knoblauch und Zwiebeln

Der Chemiker Theodor Wertheim isolierte 1844 schwefelhaltige Inhaltsstoffe aus Knoblauch. Er erhielt durch Wasserdampfdestillation aus zerriebenen Knoblauchzehen kleine Mengen Knoblauchöl. Die als „Sulfide“ bezeichneten sekundären Pflanzenstoffe werden in wasserlösliche (z. B. S-Allylcystein) und fettlösliche (z. B. Diallylsulfid) Verbindungen unterschieden. Trotz anderer Liliengewächse wie Zwiebeln und Los, lies mich…

Terpene: übergeordnete Stoffklasse der bioaktiven Substanzen

Terpenoide stellen mit ca. 30.000 Vertretern die größte Klasse der Sekundären Pflanzenstoffen dar. Terpenoide (Terpene, Isoprenoide) sind Methyl-verzweigte Verbindungen. Aufbau und Eigenschaften Chemisch gesehen, sind alle Terpenoide aus Isopreneinheiten (C5) aufgebaut und kommen als Kohlenwasserstoff-, Alkohol-, Glycosid-, Ether-, Aldehyd-, Keton-, Carbonsäure- oder Esterverbindungen vor. Eine Los, lies mich…

Glukosinolate: scharfe Substanzen in Kohl und Co

Glukosinolate verleihen einigen Pflanzen ihren stechenden scharfen Geruch. Sie sind besonders reichhaltig in der Gruppe der Kreuzblütler (Kruziferen) vertreten. Sie bestehen aus einer Glukoseeinheit, einer schwefelhaltigen Gruppe und einer Sulfatgruppe. Glukosinolate sind schwefelhaltige Moleküle und werden im Sekundärstoffwechsel der Pflanze aus Aminosäuren gebildet. Sie kommen Los, lies mich…

Carotinoide

Der Wissenschaftler Heinrich Wackenroder isolierte 1831 erstmals eine Kohlenwasserstoffverbindung aus Karotten, die er Carotin nannte. Kurze Zeit später wurde der Begriff „Carotinoide“ für alle Farbstoffe dieser Gruppe geprägt. Carotinoide gehören mit den Polyphenolen zu den am besten untersuchten sekundären Pflanzenstoffen. Auch wenn bisher nur wenige evidenzbasierte Los, lies mich…

Phenolsäuren: bittere Genossen in Obst und Gemüse

Phenolsäuren lassen sich je nach Kohlenstoff-Grundgerüst in Hydroxybenzoesäuren und die Hydroxyzimtsäuren einteilen. Unter anderem sind sie für den herben und bitteren Geschmack vieler Lebensmittel verantwortlich. Aufnahme und Bioverfügbarkeit Täglich werden mit der Nahrung durchschnittlich neben 54 mg Flavonoiden auch 200 mg Phenolsäuren aufgenommen. Für die Absorption Los, lies mich…

Phytosterine: Pflanzliche Cholesterinsenker

Phytosterine stellen die erste Gruppe von sekundären Pflanzenstoffen dar, die wegen ihrer spezifischen physiologischen Wirkungen zur Entwicklung funktioneller Lebensmittel genutzt wurde. Als Inhaltsstoff einer neuen Generation von Margarinen sollen sie den Cholesterinspiegel senken und zur Reduktion des Herz-Kreislauf-Erkrankungsrisikos beitragen. Phytosterine gehören ebenso wie das Cholesterol Los, lies mich…