Kurzdarmsyndrom – Arbeits- und Beratungsmaterialien

Inhaltstyp: Arbeitsmaterialien/ Downloads ? Unsere Arbeitsmaterialien stellen Downloads sowie interne und externe Weblinks bereit, die für die Beratungsarbeit mit Ratsuchenden relevant sein können.

Nach ausgedehnter Darmresektion entscheidet die verbliebene Anatomie über fast alles – ob ein Kolon in Kontinuität steht, verändert Kostaufbau, Flüssigkeitsstrategie und Komplikationsrisiko grundlegend. Die Materialien helfen, die Lebensmittelauswahl an die jeweilige Phase der Adaptation anzupassen, Essen und Trinken zu entkoppeln und die Zufuhr so zu gestalten, dass Resorption und Verträglichkeit bestmöglich zusammenpassen.

Gehört zu:

Zuletzt aktualisiert:

☞ Hinweis zu den Links/ Downloads ?

Für den übersichtlichen Druck der folgenden Link-Einträge ist ein Login erforderlich.

Links/ Downloads (DL)


Kurzdarmsyndrom - Lebensmittelliste

Kurzbeschreibung:

Die personalisierbare Lebensmittelliste ordnet Lebensmittel beim Kurzdarmsyndrom in zwei Spalten – geeignet (mehr davon) und ungeeignet (weniger davon) – und ist nach 10 Lebensmittelgruppen sortiert, von Gemüse bis Getränke. Schwerpunkt sind ballaststoffarme, leicht verdauliche und laktosefreie Lebensmittel; kurze Begründungen sind vorausgefüllt. Alle Felder sind editierbar, sodass die Angaben an Ratsuchende und ihre Situation angepasst werden können. Die Fußzeile nimmt die eigenen Kontaktdaten auf.

Einsatzmöglichkeiten:
Einsetzbar im Einzel- und Gruppensetting sowie als Selbstmanagement-Tool zum eigenständigen Bearbeiten – digital oder auf Papier.

Anbieter:
FETeV

Stand:
2024
Format:
PDF-Formular (vorausgefüllt)
DL: Login erforderlich

Kurzdarmsyndrom und Darmversagen – Universitätsmedizin Rostock

Kurzbeschreibung:

Fachseite der Klinik für Gastroenterologie, Hepatologie und Ernährungsmedizin der Universitätsmedizin Rostock, einem der wenigen spezialisierten Zentren in Deutschland. Sie unterscheidet Darminsuffizienz, die diätetisch ausgleichbar ist, vom Darmversagen, das parenterale Ernährung erfordert, und beschreibt die Adaptation über Monate bis Jahre. Von der Seite aus stehen das Rostocker Kurzdarmmanual, eine zweite Auflage zum Kurzdarmsyndrom und eine Patientenbroschüre als PDF bereit.

Einsatzmöglichkeiten:
Als praxisnahe Ergänzung zu den Leitlinien, besonders das Kurzdarmmanual für den Kostaufbau. Die Patientenbroschüre eignet sich zur Weitergabe. Außerdem als Anlaufstelle, wenn Ratsuchende eine spezialisierte Mitbehandlung suchen.

Anbieter:
Universitätsmedizin Rostock, Klinik und Poliklinik für Gastroenterologie, Hepatologie und Ernährungsmedizin
Format:
Weblink (extern)
DL: Login erforderlich

S3-Leitlinie Klinische Ernährung in der Gastroenterologie – Chronisches Darmversagen

Kurzbeschreibung:

Einzige deutschsprachige Leitlinie speziell zum Kurzdarmsyndrom, herausgegeben von der DGEM mit GESKES, AKE und DGVS, AWMF-Registernummer 073-026. Sie verwirft die alte Längendefinition über 100 beziehungsweise 150 cm Restdarm und beschreibt stattdessen die drei postoperativen Anatomietypen – Endenterostomie, jejunokolonische und jejunoileokolonische Anastomose – sowie die Phasen von Hypersekretion über Adaptation bis zur stabilen Phase. Enthält die Diätprinzipien, Vorgaben zur oralen Rehydratation und Angaben zum Mikronährstoffverlust.

Einsatzmöglichkeiten:
Als fachliche Grundlage für die Entscheidung, welche Kost zur jeweiligen Anatomie passt. Konkret nutzbar sind die Natriumkonzentrationen des Stuhls – rund 100 mmol/l beim Dünndarmstoma gegenüber 10–70 mmol/l bei erhaltenem Kolon –, die Empfehlung einer Glukose-Natriumchlorid-Lösung mit mindestens 90 mmol/l Natrium sowie der Zinkverlust von etwa 12 mg je Liter Stomaoutput.

Anbieter:
Deutsche Gesellschaft für Ernährungsmedizin (DGEM) / AWMF
Format:
PDF-Link (extern)
DL: Login erforderlich