Migräne – Arbeits- und Beratungsmaterialien

Inhaltstyp: Arbeitsmaterialien/ Downloads ? Unsere Arbeitsmaterialien stellen Downloads sowie interne und externe Weblinks bereit, die für die Beratungsarbeit mit Ratsuchenden relevant sein können.

Ratsuchende mit Migräne bringen oft eine lange Liste verdächtiger Lebensmittel mit – Rotwein, Schokolade, Käse –, und die Zuschreibung ist häufig falsch: Der Heißhunger auf Süßes gehört nicht selten schon zur Vorbotenphase und wird im Rückblick zum vermeintlichen Auslöser. Die Materialien helfen, mutmaßliche Trigger wie Histamin, Tyramin und Koffein systematisch zu prüfen statt pauschal zu meiden, die Rolle regelmäßiger Mahlzeiten und ausreichender Trinkmenge einzuordnen und die Ernährungsberatung in das Gesamtkonzept der aktuellen Leitlinie einzufügen.

Gehört zu:

Zuletzt aktualisiert:

☞ Hinweis zu den Links/ Downloads ?

Für den übersichtlichen Druck der folgenden Link-Einträge ist ein Login erforderlich.

Links/ Downloads (DL)


Migräne - Therapieübersicht nach Leitlinie

Kurzbeschreibung:

Die tabellarische Übersicht fasst die Therapie der Migräne in 5 Kategorien zusammen – medikamentöse Akuttherapie, medikamentöse Prophylaxe, nichtmedikamentöse Verfahren, Ernährung und Lebensstiländerungen – mit Wirkstoffgruppen und Beispielen. Eine eigene Spalte hebt die Neuerungen der DGN/DMKG-Leitlinie 2025 hervor, u. a. Gepante, Lasmiditan, Remote Electrical Neuromodulation und Mutterkraut als zugelassenes Arzneimittel. Ohne Dosierungsangaben; mit Kontaktfeld für eigene Angaben.

Einsatzmöglichkeiten:
Als Orientierungsrahmen in der Beratung und in Gruppenschulungen, zur Einordnung ärztlich verordneter Therapien sowie als kompakte Referenz für Fachkräfte anderer Disziplinen.

Anbieter:
FETeV

Stand:
2025
Format:
PDF
DL: Login erforderlich

Migräne - Lebensmittelliste

Kurzbeschreibung:

Die personalisierbare Lebensmittelliste ordnet Lebensmittel in zwei Spalten – geeignet (mehr davon) und ungeeignet (weniger davon) – und ist nach 10 Lebensmittelgruppen sortiert, von Gemüse bis Getränke. Kurze Erläuterungen zu möglichen Auslösern wie Histamin, Tyramin, Zusatzstoffen, Alkohol und Koffein sind vorausgefüllt; alle Felder sind editierbar, sodass die Angaben an Ratsuchende und ihre individuellen Trigger angepasst werden können. Die Fußzeile nimmt die eigenen Kontaktdaten auf.

Einsatzmöglichkeiten:
Einsetzbar im Einzel- und Gruppensetting sowie als Selbstmanagement-Tool zum eigenständigen Bearbeiten – digital oder auf Papier, z. B. ergänzend zum Kopfschmerzkalender.

Anbieter:
FETeV

Stand:
2024
Format:
PDF-Formular (vorausgefüllt)
DL: Login erforderlich

Kopfschmerzkalender der DMKG

Kurzbeschreibung:

Monatsbogen zum Dokumentieren von Kopfschmerztagen über 31 Tage. Erfasst werden Dauer in Stunden, Schmerzstärke auf einer Skala von 0 bis 10, Schmerzcharakter, Vorboten wie Flimmersehen und Sprachstörungen, Begleitsymptome sowie bis zu drei Medikamente mit ihrer Wirksamkeit. Eine eigene Spalte erfasst Auslöser – Stress, Schlafrhythmus, Menstruation und persönliche Trigger. Verfügbar in vierzehn Sprachen, dazu eigene Fassungen für Clusterkopfschmerz und Trigeminusneuralgie.

Einsatzmöglichkeiten:
Zur Weitergabe an Ratsuchende, die vermutete Ernährungstrigger prüfen möchten – die Trigger-Spalte lässt sich gemeinsam auf die individuell verdächtigen Lebensmittel zuschneiden. Als Grundlage für die Auswertung im Folgetermin.

Anbieter:
Deutsche Migräne- und Kopfschmerzgesellschaft (DMKG)
Format:
Weblink (extern)
DL: Login erforderlich

MIDAS-Fragebogen zur migränebedingten Beeinträchtigung

Kurzbeschreibung:

Validiertes Kurzinstrument mit fünf Fragen zu den vergangenen drei Monaten: ausgefallene und eingeschränkte Tage bei Arbeit oder Schule, im Haushalt sowie bei familiären, sozialen und Freizeitaktivitäten. Die Summe der Tage ergibt einen Punktwert mit vier Schweregraden, von „wenig oder keine Beeinträchtigung“ bis „schwere Beeinträchtigung“ ab 21 Punkten.

Einsatzmöglichkeiten:
Zur Einordnung, wie stark die Migräne den Alltag tatsächlich einschränkt, und zur Verlaufskontrolle über mehrere Termine – auch um sichtbar zu machen, wenn sich etwas bessert.

Anbieter:
Universitätsklinikum Düsseldorf, Klinik für Neurologie
Format:
PDF-Link (extern)
DL: Login erforderlich