Mitglieder erhalten bei ausgewählten Anbietern ermäßigte Teilnehmergebühren auf eine Vielzahl von Fort- und Weiterbildungen. Einen Überblick über die externen Anbieter sowie unsere Kooperationspartner und den Umfang der Sonderkonditionen können Sie auf dieser Seite nachlesen. Zudem können Mitglieder eigene Veranstaltungen in den Fort- und Weiterbildungskalender eintragen.
Hinweis: Wir führen keine eigenen Veranstaltungen durch. Alle gelisteten Fort- und Weiterbildungen sind Angebote externer Anbieter. Für die Richtigkeit der Angaben ist nicht die FETeV-Redaktion verantwortlich. Die Anbieter pflegen ihre Veranstaltungen selbst.
Als Nachweis der aktiven Mitgliedschaft für die ermäßigte Teilnehmergebühr gilt die aktuelle Beitragsrechnung bis einschließlich den 31.03. des Folgejahres oder eine Mitgliedsbescheinigung, die Sie unter info@fet-ev.eu anfordern können.
Veranstaltungs-tage:
26.05.2027 02.06.2027Veranstaltungs-typ:
Kooperation mit:
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Kurzbeschreibung:
Wir wissen heute mehr denn je über Erziehungsmethoden, Stressmanagement, gesunde Ernährung und die positiven Effekte von Bewegung und Sport – und doch sind wir nicht alle gesund, aktiv und erfolgreich. Wieso ist das so? Mit jeder neuen Information wird es schwieriger zu entscheiden: Was ist das Richtige für MICH? Durch Achtsamkeit lerne ich, bei mir selbst anzufragen, innezuhalten und wahrzunehmen.
In verschiedenen therapeutischen Prozessen wird dem Thema Achtsamkeit bereits eine große Bedeutung beigemessen und erfolgreich als Methode eingesetzt. In der Beratungssituation können Achtsamkeitsübungen Klient*innen helfen, ihren eigenen Weg zu finden, um Stimmigkeit und Wohlgefühl bezüglich der ganz persönlichen Situation neu zu entwickeln und damit das ganz eigene Gleichgewicht wiederherzustellen. Z.B. lässt sich auf diese Weise der Genuss beim Essen (wieder) herstellen.
Infos und Anmeldung:
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28.05.2027Veranstaltungs-typ:
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Kurzbeschreibung:
Mangelernährung gehört zu den häufigsten, aber gleichzeitig am wenigsten beachteten Begleiterkrankungen im Krankenhaus. Rund 20–30 % aller stationären Patientinnen und Patienten sind bereits bei der Aufnahme mangelernährt oder weisen ein erhöhtes Risiko auf – häufig unerkannt. Die Folgen sind gravierend: verzögerte Wundheilung, mehr Komplikationen, längere Krankenhausaufenthalte, höhere Mortalität und steigende Gesundheitskosten.
Dabei betrifft Mangelernährung längst nicht nur untergewichtige Menschen. Auch Patient*innen mit Adipositas oder Normalgewicht können erheblich mangelernährt sein. Entscheidend sind ein systematisches Screening, eine fundierte Diagnostik und eine frühzeitige ernährungstherapeutische Intervention. Ab 2028 wird ein standardisiertes Screening auf Mangelernährung in deutschen Krankenhäusern verpflichtend eingeführt – höchste Zeit also, sich intensiv mit diesem Thema auseinanderzusetzen. Das Universitätsklinikum Leipzig gilt hierbei als Vorreiter: Das von unserem Referenten Prof. Dr. rer. med. Lars Selig geleitete Ernährungsteam setzt strukturierte Screenings auf Mangelernährung bereits seit Jahren erfolgreich im klinischen Alltag um.
Seine einzigartige Kombination aus klinischer Praxiserfahrung und wissenschaftlicher Expertise macht ihn zu einem der profiliertesten Referenten auf dem Gebiet der klinischen Ernährungstherapie.
In diesem Seminar erfahren Sie:
- welche Patientengruppen besonders gefährdet sind,
- wie Mangelernährung zuverlässig erkannt wird,
- welche Screening- und Diagnoseinstrumente sinnvoll sind,
- welche evidenzbasierten Ernährungstherapien den Behandlungserfolg verbessern,
- wie Ernährungsteams im Krankenhaus Mangelernährung erkennen, behandeln und die Versorgung strukturieren,
- welche Herausforderungen ambulant tätige Ernährungsfachkräfte bei der - Betreuung mangelernährter Patient*innen erwarten und wie eine erfolgreiche Weiterbetreuung gelingt.
- Anhand aktueller wissenschaftlicher Erkenntnisse und praxisnaher Beispiele erhalten Sie das Rüstzeug, Mangelernährung frühzeitig zu Sie erkennen und Patient*innen optimal zu begleiten
Infos und Anmeldung:
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28.05.2027Veranstaltungs-typ:
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Kosten/ Rabatt:
Kurzbeschreibung:
Die Verdauung der Fette stellt den menschlichen Organismus vor große Herausforderungen, bei denen die Zusammenarbeit mehrerer Organe notwendig ist. Versteht man als Ernährungsberater*in die Interaktionen von Pankreas, Darm und Leber, kann man Störungen der Fettverdauung und daraus entstehende Krankheitsbilder besser erkennen und in der Ernährungstherapie behandeln. Fettverwertungsstörungen können Folgen westlicher Überernährung oder individuelle Erkrankungen sein. Sie sind in jedem Fall mit dem Risiko verbunden, eine Mangelernährung zu entwickeln.
Sie lernen notwendige Laborwerte und funktionelle Analysen kennen, erfahren, wann medikamentöse Unterstützung nötig und welche Ernährungstherapie jeweils zielführend ist.
Infos und Anmeldung:
Veranstaltungs-tage:
31.05.2027 04.06.2027Veranstaltungs-typ:
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Kurzbeschreibung:
Eine dauerhaft niedrige Energieverfügbarkeit ist nicht immer am Körpergewicht erkennbar und besteht häufig auch bei unauffälligem BMI. Die Fortbildung zeigt, welche Hinweise aus Zyklus, Stoffwechsel und Regeneration relevant sind, wie du Unterversorgung in der Anamnese erkennst und wie eine bedarfsgerechte Energie- und Nährstoffzufuhr aufgebaut wird, auch wenn Patient:innen Angst vor einer höheren Energiezufuhr haben. Eine Aufzeichnung steht 7 Tage zur Verfügung.
Infos und Anmeldung:
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01.06.2027Veranstaltungs-typ:
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Kurzbeschreibung:
Fruktose steht seit Jahren im Zentrum kontroverser Diskussionen: Ist sie Treiber metabolischer Erkrankungen? Welche Rolle spielt sie im Leberstoffwechsel? Und welche Aussagen sind wissenschaftlich belastbar – welche gehören ins Reich der Mythen?
Diese Fortbildung bietet eine fundierte, evidenzbasierte Auseinandersetzung mit dem Thema Fruktose. Ziel ist es, aktuelle wissenschaftliche Erkenntnisse verständlich und praxisnah aufzubereiten und verbreitete Fehlinformationen kritisch einzuordnen.
Inhalte des Seminars:
- Biochemische Grundlagen des Fruktosestoffwechsels
- Fruktoseverwertung in der Leber: physiologische und pathophysiologische Aspekte
- Zusammenhang zwischen Fruktose, Fettleber und metabolischem Syndrom
- Aktuelle Studienlage: Was gilt als gesichert, was nicht?
- Mythencheck: Populäre Behauptungen im wissenschaftlichen Faktencheck
- Konsequenzen für Praxis, Beratung und Gesundheitskommunikation
Lernziele:
Die Teilnehmenden
• verstehen die Mechanismen des Fruktosestoffwechsels,
• können wissenschaftliche Evidenz zu Fruktose kritisch bewerten,
• sind in der Lage, Mythen von Fakten zu unterscheiden,
• gewinnen Sicherheit im fachlichen Umgang mit dem Thema.
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01.06.2027Veranstaltungs-typ:
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Warum wir essen, wie wir essen – die Wurzeln des Essverhaltens
Essverhalten entwickelt sich über viele Jahre hinweg und wird von biologischen, psychischen und sozialen Faktoren beeinflusst. In diesem Seminar beschäftigen sich die Teilnehmenden mit den Grundlagen der Esspsychologie und der Frage, warum Essverhalten häufig nicht allein durch Wissen oder Disziplin verändert werden kann. Sie erhalten Einblicke in die Entstehung von Essmustern, emotionalen Zusammenhängen sowie die Bedeutung von Stress, Gewohnheiten und Beziehungserfahrungen.
Dadurch entwickeln die Teilnehmenden ein vertieftes Verständnis für die psychologischen Aspekte des Essverhaltens und erkennen die Zusammenhänge zwischen Emotionen, Stress, Gewohnheiten und Ernährung. Sie lernen, Essverhalten differenzierter im Kontext biologischer, psychischer und sozialer Einflussfaktoren zu betrachten, individuelle Essmuster besser zu verstehen und ihre therapeutische sowie beratende Perspektive zu erweitern.
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01.06.2027 08.06.2027 15.06.2027 22.06.2027Veranstaltungs-typ:
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Essverhalten richtig verstehen – für mehr Sicherheit in Beratung und Therapie
Essverhalten ist weit mehr als reine Nahrungsaufnahme. Emotionen, Erfahrungen, Gewohnheiten und Körperwahrnehmung beeinflussen es häufig stärker als reines Ernährungswissen.
Die vierteilige Seminarreihe vermittelt praxisnah psychologische Aspekte des Essverhaltens und zeigt, wie diese gezielt in Beratung und Therapie integriert werden können. Die Teilnehmenden erweitern ihre therapeutische Kompetenz, entwickeln ein tieferes Verständnis für ihre Patient*innen und gewinnen mehr Sicherheit in ihrer beratenden und therapeutischen Arbeit.
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03.06.2027 04.06.2027 10.06.2027 11.06.2027Veranstaltungs-typ:
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Kurzbeschreibung:
Wie können wir Menschen dabei begleiten, sich von starren Ernährungsregeln, Diätmentalität und einem belasteten Verhältnis zu Essen und Körper zu lösen – ohne ihnen einfach neue Regeln mitzugeben?
In diesem umfassenden Praxisseminar lernst du, Intuitive Eating nach Tribole & Resch sowie zentrale Prinzipien gewichtsneutraler Gesundheitsansätze fundiert und konkret in die ernährungstherapeutische Arbeit zu integrieren.
Gemeinsam beschäftigen wir uns mit Hunger- und Sättigungswahrnehmung, Ernährungsregeln und Glaubenssätzen, emotionsregulierendem Essen sowie Körperwahrnehmung und Körperrespekt. Gleichzeitig reflektieren wir gesellschaftliche Einflüsse wie Diätkultur, Gewichtsstigmatisierung und internalisierte Vorstellungen über Körper, Gesundheit und Ernährung.
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04.06.2027Veranstaltungs-typ:
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Kurzbeschreibung:
Das Protein gehört zu den «älteren» Nährstoffen. Schon bei seiner Entdeckung in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts fiel auf: Es gibt verschiedene Proteine mit unterschiedlicher Zusammensetzung. Die gesetzlichen Vorgaben zur Nährwertdeklaration ignorieren dies aber konsequent und führen dadurch zu einer meist falschen Angabe des deklarierten Proteingehaltes. Da gleiches auch für Datenbanken über die Zusammensetzung der Lebensmittel gilt, entsprechen praktisch alle dargestellten Proteingehalte nicht dem effektiven Gehalt im Lebensmittel. Der Proteingehalt im Lebensmittel sagt zudem nur wenig über die Wirksamkeit eines Proteins im Stoffwechsel aus. Unter anderem deswegen sind Ampelsysteme zur Beurteilung der Lebensmittel wie der Nutri-Score prinzipiell irreführend.
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04.06.2027 10.06.2027 17.06.2027Veranstaltungs-typ:
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Klient*innen mit Essstörungen verstehen lernen – auch als Einsteiger!
Treffen wir in der Ernährungsberatung erstmalig auf Klient*innen mit einer Essstörung, kann dies zunächst befremdlich sein und Unsicherheiten auslösen. Gerade als Einsteiger*in in dieses Themengebiet stellt sich die Frage: Wie kann ich Menschen mit einer Essstörung angemessen begleiten, ohne ungewollt etwas zu verstärken oder falsch zu machen?
In dieser Fortbildung erhalten Sie einen praxisnahen Einstieg in das komplexe Gebiet der Essstörungen (Anorexie, Bulimie, Binge-Eating-Störung). Ein wichtiger Schwerpunkt liegt darauf, Menschen mit Essstörungen besser zu verstehen und die eigene Rolle in der Begleitung zu reflektieren. Wir beschäftigen uns mit typischen Denkmustern, Gefühlen und Verhaltensweisen, der eigenen Haltung sowie der Gestaltung einer hilfreichen Beziehung zu den Klient*innen.
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