Mitglieder erhalten bei ausgewählten Anbietern ermäßigte Teilnehmergebühren auf eine Vielzahl von Fort- und Weiterbildungen. Einen Überblick über die externen Anbieter sowie unsere Kooperationspartner und den Umfang der Sonderkonditionen können Sie auf dieser Seite nachlesen. Zudem können Mitglieder eigene Veranstaltungen in den Fort- und Weiterbildungskalender eintragen.
Hinweis: Wir führen keine eigenen Veranstaltungen durch. Alle gelisteten Fort- und Weiterbildungen sind Angebote externer Anbieter. Für die Richtigkeit der Angaben ist nicht die FETeV-Redaktion verantwortlich. Die Anbieter pflegen ihre Veranstaltungen selbst.
Als Nachweis der aktiven Mitgliedschaft für die ermäßigte Teilnehmergebühr gilt die aktuelle Beitragsrechnung bis einschließlich den 31.03. des Folgejahres oder eine Mitgliedsbescheinigung, die Sie unter info@fet-ev.eu anfordern können.
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07.06.2027Veranstaltungs-typ:
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Dieses Seminar gibt einen Überblick über die Entstehung und möglichen eines Leaky-Gut –also der übermäßig durchlässigen Darmbarriere. Mehrere Faktoren wie erhöhte Streßbelastung, Fehlernährung, Medikamente und eine Dysbiose der Darmmikrobiota können zur Beeinträchtigung der Darmbarriere beitragen. Sie lernen die neuen Ansätze der Mikrobiomforschung über die sogannenten Mikrobiota-Darm-Organachsen kennen, in denen das Mikrobiom in Kombination mit einer intakten Darmbarriere eine wichtige Rolle spielt. Wir sprechen über den Leaky-Gut-Begriff in der aktuellen Wisschenschaft, häufig vorkommenden Leaky-Gut-fördernde Faktoren und Leaky Gut in Verbindung mit dem Reizdarmsyndrom. Ein kurzer Exkurs widmet sich entzündungsassoziierten Darmbakterien, bakteriellen Lipopolysacchariden (LPS) und aktuellen Erkenntnissen der Grundlagenforschung zu möglichen Zuammenhängen mit neurodegenerativen Erkrankungen.
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08.06.2027Veranstaltungs-typ:
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Wie Essverhalten durch Lebensgeschichte und Beziehungserfahrungen geprägt wird
Die Beziehung zum Essen beginnt früh und wird durch Familie, Erfahrungen, soziale Situationen und persönliche Lebensereignisse geprägt. Viele Essmuster entstehen unbewusst und begleiten Menschen oft über Jahrzehnte. Dieses Seminar widmet sich der Essbiographie sowie der biographischen Arbeit in Beratung und Therapie. Die Teilnehmenden lernen, wie Lebensgeschichte, Beziehungserfahrungen und prägende Ereignisse das Essverhalten beeinflussen können.
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11.06.2027Veranstaltungs-typ:
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Unser Körper und unser Geist sind eng miteinander verbunden. So wirkt sich Bewegung nicht nur auf unsere körperliche Gesundheit aus, sondern auch auf unsere Konzentration, die Kreativität, die Stressresistenz, das Wohlbefinden und das Bewältigen von Herausforderungen.
rfahren Sie, wie bereits kleine bewegte Auszeiten einen Unterschied für das eigene Wohlbefinden und die mentale Leistungsfähigkeit machen können. Hier geht es nicht um höher, schneller, weiter, sondern darum, individuelle Wege zu finden, Bewegung als natürliche Ressource im Alltag zu nutzen.
Darüber hinaus erlernen Sie gezielte funktionale Übungen mit dem eigenen Körpergewicht, um die überwiegend sitzende Tätigkeit auszugleichen und auch für Alltagsbelastungen gewappnet zu sein. Denn ein gekräftigtes Muskelkorsett und ein gutes Zusammenspiel der Muskulatur ist Voraussetzung für eine aufrechte Haltung, einen schmerzfreien Rücken und damit verbunden auch den Aufbau mentaler Stärke.
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11.06.2027Veranstaltungs-typ:
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Das Lipödem, eine schmerzhafte Fettverteilungsstörung, zeigt sich nach derzeitigem Stand des Wissens als ernährungs- und sportresistent.
Dennoch werden Betroffene v.a. in speziellen Lipödem-Foren, durch Influencer, selbsternannte Ernährungsexperten und auch von Seiten der Ärzte mit vermeintlich hilfreichen Ernährungsempfehlungen konfrontiert, die völlig uneinheitlich und teils gegensätzlich sind. Die Verunsicherung und der Druck, der auf den Betroffenen lastet, sind groß. Hinzu kommt, dass sich leider auch die medizinische Fachwelt häufig nicht mit dem Krankheitsbild Lipödem auskennt und die Diagnose nicht selten erst nach Jahren bis Jahrzehnten gestellt wird. Wird das Lipödem dann schließlich erkannt, fühlen sich die Betroffenen oft mit der Diagnose allein gelassen.
Auch wenn die Lipödemzelle Stand heute durch nichts zum Einschmelzen zu bringen ist, profitiert die Lipödem-Patientin von einer frühestmöglichen Diagnose mit anschließendem Start der konventionellen Therapie - ernährungstherapeutische Intervention eingeschlossen. Warum wir als Ernährungsfachkräfte also zumindest in Grundzügen mit diesem Krankheitsbild auskennen sollten und wo die Angriffspunkte für unser Handeln liegen, beleuchten wir in diesem Seminar. Und eins sei dabei vorweggenommen: wir können wirklich viel dazu beitragen, positiv auf das Krankheitsbild, die Gewichtsentwicklung und die Lebensqualität der Betroffenen einzuwirken.
Inhalte des Seminars:
-Lipödem: Symptomatik, Stadieneinteilung, Differenzialdiagnostik
-Pathophysiologische Ansätze: was wissen wir bis jetzt?
-Konventionelle Therapie
- Ernährung bei Lipödem: Hypes – Erfahrung – Evidenz?
-Lebensstilmodifikation & Selbstmanagement
- Lipödem-Leitlinie
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15.06.2027Veranstaltungs-typ:
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Selbstregulation im Essverhalten erkennen und therapeutisch begleiten
Hunger- und Sättigungsregulation bilden wichtige Grundlagen eines regulierten Essverhaltens. Stress, emotionale Belastungen und äußere Einflüsse können diese innere Wahrnehmung erheblich verändern. In diesem Seminar beschäftigen sich die Teilnehmenden mit körperlichen und psychologischen Aspekten von Hunger, Sättigung und Körpersignalen sowie deren Bedeutung für die therapeutische Arbeit.
Die Teilnehmenden verstehen die körperlichen und psychologischen Grundlagen von Hunger und Sättigung und erkennen, wie Störungen der Körperwahrnehmung entstehen und sich auf das Essverhalten auswirken können. Sie lernen, diese Dysregulationen differenzierter einzuordnen und erhalten praktische Impulse für die Beratung und Therapie. Darüber hinaus stärken sie ihre Kompetenz im Umgang mit regulativem Essverhalten und erweitern ihre therapeutische Perspektive zur Förderung der Körperwahrnehmung.
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17.06.2027Veranstaltungs-typ:
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Süßstoffe und Zuckeraustauschstoffe stehen seit Jahren im Fokus wissenschaftlicher Untersuchungen und gesellschaftlicher Debatten. Sind sie eine sinnvolle Alternative zu Zucker oder doch eher ein gesundheitliches Risiko? Während einige Studien ihre Unbedenklichkeit betonen, warnen andere vor möglichen Auswirkungen auf den Stoffwechsel, das Mikrobiom oder das Essverhalten.
In diesem 120-minütigen Fachvortrag werden aktuelle wissenschaftliche Erkenntnisse zu Süßstoffen und Zuckeraustauschstoffen beleuchtet. Außerdem wird besprochen, welche Stoffe es gibt, wie sie metabolisiert werden und welche gesundheitlichen Chancen und Risiken sie tatsächlich mit sich bringen.
Inhalt des Seminars:
- Vorstellung verschiedener Süßstoffe und Zuckeraustauschstoffe: sinnvolle Zuckeralternative oder gesundheitliches Risiko?
- Metabolisierung von Süßstoffen und Zuckeraustauschstoffen
- Überblick über aktuelle wissenschaftliche Erkenntnisse auf den Stoffwechsel, Darmmikrobiom und dem Essverhalten
- Diskussion zu gesundheitlichen Chancen und Risiken
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18.06.2027Veranstaltungs-typ:
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Erkenntnisse aus der Neurobiologie zeigen, dass Achtsamkeitstraining ein nachhaltiger Lösungsansatz sein kann, um unerwünschte Essgewohnheiten zu verändern.
Was ist Achtsamkeit und welche Effekte hat regelmäßiges Achtsamkeitstraining auf den Körper und das Essverhalten?
In diesem praxisnahen Seminar wird das Zusammenspiel von Achtsamkeit und Essverhalten interaktiv vermittelt. Dabei stehen Tools im Mittelpunkt, die die nachhaltige Veränderung von Essverhalten im Alltag ideal unterstützen.
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21.06.2027 28.06.2027Veranstaltungs-typ:
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Individuelle Diäten und langfristige Strategien für mehr Lebensqualität
In Deutschland leiden rund 25 % der Bevölkerung an einem Reflux, Inzidenz steigend. Die Eosinophile Ösophagitis (EOE) ist mit einer Prävalenz von etwa 0,5 bis 1,5 Fällen auf 10.000 Einwohner zwar eine seltenere Erkrankung, ist aber nicht minder bedeutsam.
In diesem Fortbildungsangebot lernen Sie diese beiden Erkrankungen des oberen Gastro-Intestinal-Traktes sicher voneinander abzugrenzen und zu therapieren. Sie erhalten Einblicke in die wissenschaftlichen Erkenntnisse sowie wertvolle praxiserprobte Ansätze, um Beschwerden durch gezielte ernährungstherapeutische Interventionen zu lindern oder ganz zu unterbinden.
Das Aufspüren von Ursachen, das Ausarbeiten individueller Diäten und die Umsetzung von kurz- und langfristigen Maßnahmen in Ernährung und Lifestyle werden praxisnah anhand von Fallbeispielen geübt.
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22.06.2027Veranstaltungs-typ:
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Zusammenhänge zwischen Körperbild, Emotionen und Essverhalten
Die Beziehung zum eigenen Körper beeinflusst das Essverhalten häufig stärker als bewusst wahrgenommen wird. Negative Körperbilder, emotionale Belastungen und innere Bewertungen können Veränderungsprozesse erschweren und bestehende Essmuster stabilisieren. Dieses Seminar vermittelt ein vertieftes Verständnis für den Zusammenhang zwischen Körperbild, Emotion und Essverhalten.
Die Teilnehmenden verstehen die Bedeutung des Körperbildes für das Essverhalten und Erkennen emotionale Dynamiken hinter Essmustern differenzierter. Sie entwickeln ein besseres Verständnis für Zusammenhänge zwischen Körperwahrnehmung, Scham, Kontrolle und Selbstbewertung und reflektieren deren Einfluss auf Veränderungsprozesse. Darüber hinaus erhalten sie neue Perspektiven für therapeutische und beratende Prozesse und erweitern ihre Sicherheit im Umgang mit sensiblen Themen rund um Körperbild und Essverhalten.
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25.06.2027 26.06.2027Veranstaltungs-typ:
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Die kranke Niere in der Ernährungstherapie erkennen und behandeln
Als Klärwerk unseres Körpers leisten die Nieren jeden Tag Schwerstarbeit.
In diesem Seminar wollen wir uns eingehend mit der Physiologie der Nieren und wichtigen Blutparametern beschäftigen, die für die Ernährungstherapie relevant sind, weil sie uns eine Aussage über die verbleibende Nierenfunktion geben können.
Im Anschluss wollen wir einige Nierenerkrankungen besprechen. Dabei steht das Krankheitsbild der ‚Chronischen Niereninsuffizienz’ mit den verschiedenen Stadien im Mittelpunkt. Sie lernen die jeweilige Ernährungstherapie für die Stadien der Prädialyse kennen. Ziel einer ernährungstherapeutischen Intervention ist es, als Teil einer Gesamttherapie, einen negativen (!) Einfluss auf die Progression der chronischen Nierenerkrankung nehmen zu können.
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