Chronische Wunden: Ernährung als adjuvante Therapieoption

Chronische Wunden stellen eine komplexe medizinische Herausforderung dar, die eine ganzheitliche Herangehensweise erfordert. Diese Wunden, die über einen längeren Zeitraum nicht heilen, beeinträchtigen nicht nur die physische Gesundheit, sondern auch die Lebensqualität der Betroffenen erheblich. Die Behandlung umfasst verschiedene Aspekte, von der Wundpflege über die Ernährungstherapie bis hin zur Berücksichtigung von Lebensstilfaktoren, wobei neueste Forschungserkenntnisse innovative Ansätze in der Wundheilung …

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Kurzdarmsyndrom: Herausforderungen und Ernährungsstrategien

Das Kurzdarmsyndrom (KDS) ist eine seltene, aber ernste Erkrankung, die durch eine drastisch reduzierte Dünndarmlänge charakterisiert wird, was die Nährstoffaufnahme erheblich beeinträchtigt. Dieser Beitrag beleuchtet die medizinischen und ernährungstherapeutischen Herausforderungen des KDS, von den zugrundeliegenden Ursachen bis hin zu den spezifischen Behandlungsstrategien, die zur Verbesserung der Lebensqualität der Betroffenen beitragen. Definition und Häufigkeit Das Kurzdarmsyndrom (KDS) wird definiert als eine …

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DMP Adipositas: Lebensstilmaßnahmen im Fokus

Ein Gastbeitrag von Dr. rer. med. Franz-Werner DIPPEL Für Erwachsene mit Adipositas wird es demnächst ein Disease-Manage­ment-Programm (DMP) geben. Dazu hat der Gemeinsame Bundesaus­schuss (GBA) im November letzten Jahres die Anforderungen konkreti­siert. Was das DMP Adipositas im Einzelnen beinhaltet erfahren Sie hier. Erfolgsmodell DMP Die ersten DMPs wurden 2002 in Deutschland eingeführt. Mit ins­gesamt etwa 8,5 Millionen eingeschriebenen Patienten hat …

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Dysphagie: Köstliche Kost gegen Schluckstörungen

Eine Schluckerschwernis für feste und/oder flüssige Speisen oder Getränke wird als Dysphagie bezeichnet. Treten beim Schlucken zusätzlich noch Schmerzen hinter dem Brustbein oder in der Magengrube auf, so spricht man von einer Odynophagie. Bei einer Dysphagie kommt es zu Veränderungen oder Störungen des normalen Schluckaktes vom Mund bis zur Magenöffnung. Symptombild Dysphagie im Überblick Definition und Häufigkeit Eine Schluckerschwernis für …

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Mangelernährung – Interaktive Mindmap

Hier entsteht ein Beitrag über Mangelernährung. Mangelernährung ist ein häufig auftretendes Problem, das durch einen Mangel an Energie und Nährstoffen im Körper gekennzeichnet ist. Es kann verschiedene Ursachen haben, wie z.B. chronische Erkrankungen, unzureichende Nahrungsaufnahme oder Nebenwirkungen von Medikamenten. Die Therapie von Mangelernährung erfordert eine individuelle Herangehensweise, die auf die spezifischen Bedürfnisse des Patienten abgestimmt ist. Sie kann die Anpassung …

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Migräne: Kopfschmerzfreie Kost

Die Bedeutung der Ernährung in der Entstehung und Behandlung von Migräne und Kopfschmerzerkrankungen ist umstritten. Zahlreiche Studien deuten jedoch darauf hin, dass sowohl die Mahlzeitenzusammensetzung und -frequenz als auch das bewusste Meiden von bestimmten Zutaten oder Nahrungsbestandteilen die Beschwerden im Rahmen einer Migräneerkrankung verbessern kann. Ernährungsziele und diätetische Prinzipien Ernährungsziele Nach derzeitigem Wissensstand lassen sich jedoch keine allgemeingültigen Ernährungsempfehlungen für …

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Epilepsie: Der Teller als Teil der Lösung

Die Epilepsie ist eine Erkrankung des Gehirns, in der einzelne Bereiche überaktiv sind. Dies drückt sich in episodischen Anfällen aus. Ernährungstherapeutisch hat sich vor allem die ketogene Diät bzw. die ketogene Ernährung durchgesetzt. Diese Form der Ernährung wird insbesondere bei therapieresistenten Formen durchgeführt und bedarf einer intensiven Betreuung durch eine geschulte Fachkraft. Krankheitsbild Epilepsie im Überblick Definition und Häufigkeit Die …

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Multiple Sklerose: Stärkende Ernährungsstrategien

Bei der Multiplen Sklerose (lat. multiplex = vielfach, skleros = hart) handelt es sich um eine erworbene, immunvermittelte Erkrankung des zentralen Nervensystems, die durch chronische Entzündungen, einer Demyelinisierung (Entmarkung) sowie einer Degeneration der Axone gekennzeichnet ist. Obwohl MS-Patienten häufiger spezielle Diätformen angeraten werden, existiert keine wissenschaftlich fundierte MS-Diät. Vermutungen, wonach bestimmte Ernährungsweisen an der Entstehung und Entwicklung der Multiplen Sklerose …

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Morbus Alzheimer: Essen gegen das Vergessen

Morbus Alzheimer ist definiert als eine neurodegenerative Krankheit, die durch den fortschreitenden Untergang von Nervenzellen und Nervenzellkontakten charakterisiert ist. Die Erkrankung ist die häufigste Form der primären Demenzen, die durch direkte Veränderungen der Gehirnstruktur hervorgerufen werden. Bislang gibt es nur wenige konkrete ernährungstherapeutische Empfehlungen, die sich auf Ergebnisse aus wissenschaftlichen Untersuchungen stützen. Verschiedene Daten weisen darauf hin, dass einige Vitamine, essenzielle …

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ADHS: Essen für mehr Konzentration und Ruhe

Die Aufmerksamkeitsdefizit-Hyperaktivitätsstörung ADHS wird definiert als eine Störung des Dopaminstoffwechsels mit einer Störung der Aufmerksamkeit, unruhigem Verhalten und Impulsivität. Die Ernährungstherapie sollte möglichst in Absprache mit dem behandelnden Arzt erfolgen und sollte bei Erfolg keinesfalls Anlass geben, eigenmächtig und ohne ärztliche Rücksprache eine bestehende medikamentöse Therapie zu beenden oder zu verändern. Zwar konnten für einige Nährstoffe positive Effekte auf das …

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